Einfacher hausgemachter weißer Kwas aus Roggenmehl

Aus einfachen Zutaten, mit originellem, ungewöhnlichem Geschmack! Hausgemachter weißer Kwas aus Roggenmehl ist ein ungewöhnliches Getränk. Er unterscheidet sich vom gewohnten dunklen Kwas nicht nur in der Farbe, sondern auch im Geschmack. Weißer Kwas ist milder, mit leichter Säure und weniger Kohlensäure. Genau ihn trank man zur Zeit der alten Rus.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 5 % 2 g
Fett 0 % 0 g
Kohlenhydrate 95 % 36 g
154 kcal
GI: 0 / 61 / 39

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man einfachen hausgemachten weißen Kwas aus Roggenmehl? Die Zutaten vorbereiten. Außer der in den Zutaten angegebenen Menge braucht man zusätzlich Mehl und Zucker, je zwei Esslöffel für jede neue Portion Kwas. Die Rosinen auf keinen Fall waschen!!!! Gerade die ungewaschenen Rosinen setzen den Gärprozess in Gang. In manchen Rezepten gibt man noch Brotrinden in den Kwas, das nach eigenem Wunsch entscheiden, ich habe es nicht getan.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Zubereitung des Kwas beginnt mit dem Sauerteig. Wie macht man den Sauerteig? Eine Schüssel nehmen und das Roggenmehl hineingeben. Sauberes Wasser hineingießen und dabei das Mehl mit einem Schneebesen oder Löffel verrühren. Der Sauerteig soll die Konsistenz von saurer Sahne haben. Die Wassermenge selbst nach dem Zustand der Masse regulieren. Ich habe weniger als zwei Gläser gebraucht.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Zucker in den Sauerteig geben und gut verrühren. Die Rosinen hinzufügen. Noch einmal: Die Rosinen nicht waschen, sondern ungewaschen hinzufügen. Den Sauerteig mit den Rosinen verrühren.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Sauerteig für einige Tage an einen warmen Ort stellen. Er wird sauer und beginnt zu gären, das erkennt man am typischen säuerlichen Geruch.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Bei mir hat die Gärung 4 Tage gedauert. Um die Rosinen herum haben sich sogar Bläschen gebildet. Die Rosinen aus der Schüssel entfernen; gelingt es nicht, alle herauszufischen, ist das nicht schlimm, sie sind noch nützlich.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Ein sauberes, trockenes Glas nehmen, am besten mit drei Litern, und den Sauerteig hineingeben, jetzt kann man ihn Würze nennen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Würze mit sauberem kaltem Wasser übergießen, dabei nicht ganz bis zum Hals des Glases auffüllen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Ein paar Esslöffel Roggenmehl ins Glas geben.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Und ein paar Löffel Zucker.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Den Inhalt des Glases gut verrühren. So wird die Würze gefüttert und die Gärung erneut angeregt. Man kann noch ein paar Rosinen und Stücke von trockenem Roggenbrot ins Glas geben.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Das Glas mit einer Serviette abdecken und 2 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Nach der angegebenen Zeit entsteht im Glas der erste Kwas. Er heißt „junger“ Kwas, ist gar nicht kräftig und nicht ausgereift.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Ihn vollständig abgießen und den Bodensatz im Glas lassen. Den jungen Kwas gießt man normalerweise weg, ohne ihn zu verwenden.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Die Würze erneut mit Wasser auffüllen und mit zwei Esslöffeln Roggenmehl und Zucker füttern. Den Zucker empfehle ich nach Geschmack zu nehmen, der Kwas wird leicht zu süß.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Den Kwas wieder verrühren und zwei Tage gären lassen.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Nach zwei Tagen erhält man weißen Kwas, den man schon trinken kann. Ihn in ein Glasgefäß umfüllen und in den Kühlschrank stellen. Aus der Kwaswürze im Glas erhält man durch Auffüllen und Füttern alle zwei bis drei Tage eine neue Portion Kwas. Mit der Zeit wird der Bodensatz mehr, und der Kwas reift schneller. Dann kann man einen Teil des Bodensatzes entfernen. Den abgegossenen Kwas an einem kühlen Ort aufbewahren, steht er noch etwas, bekommt er mehr Kohlensäure.

  • Das Experiment mit weißem Kwas hat mir sehr gefallen. Das ist natürlich ein etwas ungewöhnliches Getränk, säuerlich und etwas „prickelnd“ im Geschmack. Ich denke, damit wird eine ausgezeichnete Okroschka gelingen.
  • Zum Zubereiten verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder Flaschenwasser. Verwendet man Leitungswasser, bedenken, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack geben kann.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Roggenmehl - 305  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Rosinen - 280  kcal/100 g
  • Sultaninen - 279  kcal/100 g

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