Sauerteig für Brot ohne Hefe

Hefefreier Weizensauerteig für hausgemachtes Brot. Wenn Sie nur ganz wenig Sauerteig brauchen, kann man anfangs nur je 50 g Mehl und Wasser zugeben und dann zum Füttern je 30.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 15 % 6 g
Fett 2 % 1 g
Kohlenhydrate 83 % 34 g
163 kcal
GI: 0 / 0 / 100

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die Zutaten vorbereiten. Für den Sauerteig braucht man nur Weizenmehl und sauberes Trinkwasser mit Zimmertemperatur.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zunächst 100 g Weizenmehl in das Glas schütten, in dem der Sauerteig angesetzt wird. 100 ml Wasser zugießen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Alles gründlich verrühren, damit sich Mehl und Wasser vollständig verbinden. Es soll eine zähe, gleichmäßige Masse entstehen. Ich rühre den Sauerteig mit einer Gabel.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Dann den Sauerteig mit einem Tuch abdecken (aber nicht mit einem Deckel, denn der Sauerteig muss atmen). Und das Glas an einen dunklen, warmen und trockenen Ort stellen. Bei mir ist das ein Eckschrank nicht weit vom Backofen. Dort ist es immer warm. Den Sauerteig 2 Tage stehen lassen. In dieser Zeit kann man den Inhalt des Glases 2–3 Mal umrühren.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Nach zwei Tagen sollten auf der Oberfläche des Sauerteigs Bläschen erscheinen. Das bedeutet, dass die Gärung begonnen hat.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Dann fast den ganzen Sauerteig aus dem Glas nehmen und wegwerfen, nur 30 g übrig lassen. Zu den 30 g Sauerteig 50 g Mehl und 50 ml Wasser geben. Wasser und Mehl mit dem im Glas verbliebenen Sauerteig verrühren. Und für 1 Tag an einen warmen, trockenen Ort stellen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Nach einem Tag ist Ihr Sauerteig deutlich größer geworden. Und es sind viele Bläschen entstanden.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den Sauerteig mit 50 g Mehl und 50 ml Wasser füttern. Wieder umrühren und für einen Tag an einen warmen Ort stellen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Das Füttern noch 2–3 Mal wiederholen. Den fertigen Sauerteig kann man am 6.–7. Tag verwenden. Der fertige Sauerteig soll mäßig riechen, der Geruch darf nicht muffig sein. Er darf nicht nach Schimmel oder Fäulnis riechen. Der Geruch soll säuerlich sein. Auch geschmacklich ist der fertige Sauerteig sauer. Die Konsistenz des fertigen Sauerteigs ist wie dicke saure Sahne.

  • Nach demselben Rezept kann man Sauerteig aus Roggenmehl für Roggenbrot ansetzen. Roggensauerteig ist sogar noch aktiver als Weizensauerteig. Und er wird schneller reif – schon am 5. Tag kann man ihn verwenden.
  • Was man beim Ansetzen von Sauerteig wissen muss:
    • Anzeichen der Gärung sind Bläschen und Volumenzunahme.
    • Die Temperatur soll 24–27 Grad betragen.
    • Der Sauerteig muss genau wie dicke saure Sahne angerührt sein. Ist er zu dünn angerührt, wie Kefir, trennt er sich und „hungert“. Ist er zu dick, wie Quark, kann er bei Zimmertemperatur nur schwer säuern und Säure aufbauen.
    • Das Mehl muss frisch sein – seit dem Herstellungsdatum dürfen höchstens zwei Monate vergangen sein. Ein weiterer Faktor ist der Mahlgrad. Mit grob gemahlenem Mehl lässt sich Sauerteig nur schwer ansetzen.
    • Das Glas mit dem Sauerteig mit doppelt gelegtem Mull oder einem Tuch abdecken, aber nicht mit einem Kunststoffdeckel, und nicht vergessen, das Mehl zu sieben.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g

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