Hausgemachtes Brot aus dem Multikocher

Ganz einfach, günstig und aus gewöhnlichen Zutaten! Hausgemachtes Brot aus dem Multikocher ist ein Rezept, das selbst Anfängern in der Küche gelingt. Die ganze Arbeit besteht im Kneten des Teigs, den Rest erledigt das Wundergerät problemlos. Das Brot brennt nicht an, fällt nicht zusammen und backt gleichmäßig durch. Locker, goldbraun und sehr lecker!

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 14 % 7 g
Fett 12 % 6 g
Kohlenhydrate 73 % 36 g
225 kcal
GI: 1 / 2 / 97

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man hausgemachtes Brot im Multikocher? Die Zutaten bereitstellen. Die genaue Mehlmenge habe ich nur für das erste Kneten angegeben, später wird nach Bedarf Mehl hinzugefügt. Das Wasser vorher abkochen und auf 37–38 °C abkühlen lassen. Ich habe Olivenöl genommen, es eignet sich aber jedes Pflanzenöl. Die Hefe ist schnell wirkende Trockenhefe.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Eine große Schüssel nehmen und 450 Gramm Mehl hineinsieben. So entfernt man nicht nur mögliche Verunreinigungen, sondern reichert das Mehl auch mit Sauerstoff an, wodurch das Brot luftiger und weicher wird. Salz, Zucker und Trockenhefe zum Mehl geben. Vermischen, damit sich alle Zutaten gleichmäßig verteilen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Das Pflanzenöl angießen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Danach das warme Wasser. Die Temperatur ist wichtig für die Aktivierung der Hefe – sie beginnt in warmer Umgebung zu arbeiten. Nicht in heißer, sondern in warmer, sonst stirbt die lebende Hefe ab. Den Teig zunächst mit einem Löffel kneten.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Dann die Hände mit einem Tropfen Pflanzenöl einfetten und mit den Händen weiterkneten. Man kann den Teig auf den Tisch legen, ich fand es bequemer, in der Schüssel zu kneten. Den Teig kneten und bei Bedarf Mehl hinzufügen. Nicht übertreiben, nur nach und nach zugeben, sonst kann das Brot hart werden. Der Teig wird allmählich glatt und klebt nicht mehr an Schüsselrand und Händen. Bei mir kamen zu den 450 Gramm noch etwa 50 hinzu. Den fertigen Teig zu einer Kugel formen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die Schüssel des Multikochers nehmen und mit einem Tropfen Pflanzenöl einfetten. Boden und Wände mit Mehl bestreuen. Die Teigkugel in die Schüssel legen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Mit einem Tuch abdecken und für eine bis anderthalb Stunden gehen lassen. Um den Vorgang zu beschleunigen, habe ich die Schüssel in eine Schale mit warmem Wasser gestellt.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Während der Gehzeit sollte sich das Volumen des Teigs verdoppeln bis verdreifachen. Wenn das geschehen ist, die Schüssel in den Multikocher einsetzen und den Deckel schließen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Am Multikocher ein Programm zum Backen wählen, bei mir heißt es einfach „Backen“. Bei anderen Modellen kann das Programm anders heißen. Die Zeit auf 1 Stunde einstellen (bei mir 65 Minuten). Wenn sich die Temperatur einstellen lässt, 160 °C wählen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Nach dem Signal zum Programmende das Brot mit dem Dämpfeinsatz oder einem gewöhnlichen Teller herausnehmen. Den Laib umdrehen und mit der gebräunten Seite nach oben wieder in die Schüssel legen. Den Deckel schließen und das Brot weitere 20 Minuten fertig backen. Nach Programmende das Brot herausnehmen und abkühlen lassen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Das Brot schmeckt auch warm sehr gut. Servieren. Guten Appetit!

gut zu wissen

Bitte beachten: Zeit und Programm im Rezept sind nur ungefähre Angaben. Auch gleiche Modelle desselben Herstellers können unterschiedlich arbeiten. Über die Besonderheiten von Multikochern, Dampfgarern und Schnellkochtöpfen, welcher dieser Küchenhelfer am besten passt, und alle Feinheiten der Zubereitung darin steht in diesem Artikel.

Wichtig: Wie man Trockenhefe richtig durch Presshefe ersetzt, in welcher Flüssigkeit man sie am besten auflöst, warum man aktive Hefe von Instanthefe unterscheiden sollte, und weitere nützliche Tipps finden sich im Artikel über Hefe.

Man sollte darauf gefasst sein, dass mehr oder weniger Mehl nötig ist als im Rezept angegeben. Nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs orientieren. Um Fehler zu vermeiden, lohnt es sich, über Mehl und seine Eigenschaften nachzulesen!

Für die Zubereitung am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser verwenden. Wenn man Leitungswasser verwendet, sollte man bedenken, dass es dem Gericht einen unangenehmen, charakteristischen Beigeschmack geben kann.

Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive Trockenhefe und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung genau lesen!).
Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss sie aus dem „Schlafmodus“ geholt werden. Dafür wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss sich in der Flüssigkeit vollständig auflösen, sonst kann der Teig wegen der verbliebenen Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck misslingt (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangen, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht).
Instanthefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe wird einfach zusammen mit den übrigen Zutaten in den Teig gegeben. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks.
Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.

  • Bitte beachten: Zeit und Programm im Rezept sind nur ungefähre Angaben. Alle Multikocher arbeiten unterschiedlich, und selbst gleiche Modelle desselben Herstellers können ihre Besonderheiten haben. Bevor man ein neues Gericht im Multikocher zubereitet, sollte man die Bedienungsanleitung gründlich lesen und in der Praxis zuerst vertraute und erst später neue Gerichte kochen, wobei Programm und Zeit individuell an das eigene Gerät angepasst werden.
  • Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive Trockenhefe und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung genau lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss sie aus dem „Schlafmodus“ geholt werden. Dafür wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss sich in der Flüssigkeit vollständig auflösen, sonst kann der Teig wegen der verbliebenen Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck misslingt (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangen, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht). Instanthefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe wird einfach zusammen mit den übrigen Zutaten in den Teig gegeben. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.
  • Man sollte darauf gefasst sein, dass mehr oder weniger Mehl nötig ist als im Rezept angegeben. Nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs orientieren. Um Fehler zu vermeiden, lohnt es sich, über Mehl und seine Eigenschaften nachzulesen!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

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