Hausgemachter Brot-Kwas ohne Hefe
Frisch zubereiteter hausgemachter Kwas löscht den Durst. Die im Glas zurückgebliebenen Brotwürfel und Rosinen kann man als Grundlage für die nächste Portion Kwas verwenden, man muss nur noch etwas frisch getrocknetes Brot und etwas Zucker dazugeben.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Die Zutaten vorbereiten. Für hausgemachten Brot-Kwas ohne Hefe brauchen wir: Roggenbrot (bei mir Borodinski-Brot mit Koriander auf der Kruste, das verstärkt das Aroma des Kwas, es eignet sich aber jedes Brot. Je dunkler das Brot, desto dunkler und leckerer wird der Kwas.); sauberes Trinkwasser mit Zimmertemperatur; ungewaschene Rosinen; Zucker.
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Schritt 2
Das Schwarzbrot in mittelgroße Würfel schneiden.
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Schritt 3
Das Brot auf ein Backblech legen und im Backofen zu knusprigen Brotwürfeln trocknen.
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Schritt 4
Die Roggenbrotwürfel in ein Drei-Liter-Glas geben.
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Schritt 5
Zucker und ungewaschene Rosinen dazugeben. Die Rosinen auf keinen Fall waschen, da sich auf ihrer Oberfläche die für die Gärung nötigen Bakterien befinden.
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Schritt 6
Sauberes Trinkwasser in das Glas gießen, nicht ganz bis zum Rand. Da die Brotwürfel bei der Gärung aufquellen, kann das Wasser überlaufen, wenn das Glas randvoll ist.
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Schritt 7
Das Glas mit einem Deckel oder Mull abdecken und den Kwas 2 Tage an einem dunklen, warmen Ort gären lassen.
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Schritt 8
Nach 2 Tagen den fertigen Kwas durch ein Sieb abseihen.
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Schritt 9
Den Kwas in einen Krug gießen und 2-3 Stunden zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Dann in Gläser füllen.
- In meiner Familie lieben alle Kwas. Aber wir hatten es satt, kohlensäurehaltige Getränke aus dem Laden zu kaufen. Von ihnen bekommt man irgendwie noch mehr Durst, und die Menge an Kohlenhydraten und Konservierungsstoffen lässt einen darüber nachdenken, was wir da eigentlich trinken. Deshalb habe ich beschlossen, meinen eigenen Kwas aus Schwarzbrot zuzubereiten. Vor etwa fünf Jahren hatte ich so einen schon einmal gemacht und wollte das Experiment wiederholen. Russischer Kwas ist eines der besten alkoholfreien Getränke. In Geschmack und Nährwert sucht er seinesgleichen. Vor mehr als tausend Jahren erfunden, erfreut sich Kwas auch heute noch verdienter Beliebtheit. In der Rus stammt die erste schriftliche Erwähnung von Kwas aus dem Jahr 989, als der Kiewer Fürst Wladimir seine Untertanen zum Christentum bekehrte. In der Chronik stand dazu: „Dem Volk Speise, Met und Kwas austeilen“. Das Wort „Kwas“ selbst ist zweifellos russischen Ursprungs und bedeutet „saures Getränk“. Der Objektivität halber sei aber erwähnt, dass schon vor 8 Tausend Jahren die alten Ägypter ein kwasähnliches Getränk aus Gerstenkörnern zuzubereiten wussten, etwas zwischen heutigem Kwas und Bier. Früher wurde Kwas aus verschiedenen Getreidesorten zubereitet: Roggen, Gerste, Hafer, Hirse. Rezepte gab es damals etwa tausend! Alter Kwas mit Minze und Rosinen, Russischer Kwas aus Roggen- und geschrotetem Gerstenmalz, Nordischer Kwas aus grobem Roggenmehl, Mehl aus Isländischem Moos und Blättern der Schwarzen Johannisbeere, weißer, roter, Brot-, starker Kwas, Kwas für Okroschka, Ingwer-, Schneeball-, Himbeer-, Erdbeer-, Kirsch-, Birnenkwas … Kwas wurde je nach Gegend, Klima, Jahreszeit, Wohlstand der Familie und Geschmack der Hausherren unterschiedlich zubereitet.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Schwarzbrot - 217 kcal/100 g
- Roggenkastenbrot - 217 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Rosinen - 280 kcal/100 g
- Sultaninen - 279 kcal/100 g
