Hausgemachter Kwas aus Roggenmalz

Echt, hausgemacht, aus nur vier Zutaten! Hausgemachter Kwas aus Roggenmalz gilt als erfrischendes Getränk, man kann ihn nicht nur im Sommer, sondern zu jeder Jahreszeit trinken. Viele bereiten statt gekauftem Kwas lieber selbst ein nicht weniger leckeres, schäumendes Getränk zu. Daran ist nichts Kompliziertes!

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 0 % 0 g
Fett 0 % 0 g
Kohlenhydrate 100 % 5 g
22 kcal
GI: 2 / 61 / 38

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man hausgemachten Kwas aus Roggenmalz? Ganz einfach. Dafür braucht man nur ein Minimum an Zutaten. Für den Kwas braucht man gemahlenes fermentiertes Roggenmalz. Die Hefe ist Trockenhefe, Sie können sie aber im Verhältnis 1:3 durch frische ersetzen, also etwa 9–10 g.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Abgefülltes Trinkwasser in einen Topf gießen (Leitungswasser sollte man besser nicht verwenden, da es einen unangenehmen Beigeschmack haben kann) und bei starker Hitze zum Kochen bringen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Topf vom Herd nehmen, sofort das Roggenmalz ins kochende Wasser geben und gründlich verrühren, dabei alle Klümpchen auflösen. Die Mischung bei Zimmertemperatur ziehen und abkühlen lassen. Dabei soll die Mischung warm bleiben.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    100 ml warmes Malzwasser (37–40 °C) in ein Glas gießen und die Hefe hineinstreuen. Ich streue die Hefe einfach auf die Oberfläche, ohne umzurühren. Die Masse 7–10 Minuten stehen lassen, um die Aktivität der Hefe zu prüfen. An der Oberfläche soll sich eine üppige helle Haube bilden. Bildet sich keine Haube, ist die Hefe nicht frisch, und Kwas gelingt damit nicht. Dann die Hefe durch neue ersetzen und erneut auf Aktivität prüfen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Den Zucker in das noch warme Malzwasser (37–40 °C) geben und gut verrühren, bis sich alle Kristalle aufgelöst haben. Anschließend die Hefemischung hineingießen und wieder verrühren. Vor dem Hinzufügen der Hefe ist es wichtig zu prüfen, dass die ganze Mischung (besonders in der Tiefe) warm und nicht heiß ist. Der häufigste Fehler ist, dass das Wasser am Boden viel heißer ist als an der Oberfläche. Und die Hefe stirbt ab.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die Mischung in ein Glas umfüllen oder im Topf lassen und mit mehrfach gefaltetem Mull abdecken. Den Kwas 8–10 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Nach Wunsch kann man ein paar ungewaschene Rosinen hinzufügen, dann bekommt der Kwas eine leichte Würze. Wenn alles richtig gemacht wurde, zischt und knistert die Mischung im Glas leicht. An den Seiten kann sich Schaum bilden. Das ist die Arbeit der Hefe.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Dann das Malz durch ein Sieb abseihen, das mit 4–6 Lagen Mull ausgelegt ist. Dabei soll das gequollene Malz selbst im Mull bleiben.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den abgeseihten Kwas in Flaschen füllen, fest verschließen und für 1 Tag zum endgültigen Reifen in den Kühlschrank stellen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Den fertigen gekühlten Kwas in Gläser füllen und servieren. Guten Appetit!

  • Die Zuckermenge können Sie nach Geschmack erhöhen, beachten Sie aber, dass die Hefe bei zu viel Zucker abstirbt.
  • Zum Kochen verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser. Verwenden Sie Leitungswasser, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack geben kann.
  • Wichtig! Bei der Verwendung von Trockenhefe muss man beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instanthefe (lesen Sie vor der Verwendung aufmerksam die Anleitung!). Aktive Trockenhefe sieht äußerlich wie Perlen oder kleine Kügelchen aus. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dafür löst man aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke auf. Entstandene Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst kann der Teig wegen zurückgebliebener Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe gibt man einfach zusammen mit den anderen Zutaten in den Teig. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Man sollte auch bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Malz - 361  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g

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