Honigtorte mit Creme aus Kondensmilch und saurer Sahne
Sehr lecker, man möchte gleich noch ein Stück nehmen! Die Honigtorte mit Creme aus Kondensmilch und saurer Sahne ist einfach gemacht und wird sehr interessant. Man kann sie problemlos zu jeder Feier servieren.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
150 g Butter für den Teig schmelzen.
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Schritt 2
600 g Mehl und 30 g Kakaopulver mischen. Man kann gleich sieben oder das beim Kneten des Teigs tun.
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Schritt 3
In einer tiefen Schüssel, in der der Teig geknetet wird, 3 Eier und 150 g Zucker mit dem Schneebesen verrühren.
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Schritt 4
150 g Honig sehr heiß werden lassen, aber nicht zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen.
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Schritt 5
1 TL Natron in den heißen Honig geben und kräftig rühren. Dabei reagiert das Natron. Ist der Honig nicht naturbelassen, muss man das Natron vorher mit Essig ablöschen und dann in den Honig rühren. Ich verwende nur naturbelassenen Honig, dessen Säuren das Natron reagieren lassen. Über die Verwendung von Natron beim Backen erfahren Sie mehr im Artikel am Ende des Rezepts.
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Schritt 6
So entsteht dieser Honigschaum.
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Schritt 7
Die geschmolzene Butter und den Honigschaum in die Eier-Zucker-Mischung gießen.
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Schritt 8
Die Mischung glatt rühren.
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Schritt 9
Nach und nach das gemischte und gesiebte Mehl mit Kakao zugeben und den Teig mit einem Löffel kneten. Ich habe beim Kneten gesiebt. Man braucht eventuell weniger oder mehr Mehl, sich nach der Konsistenz richten. Mehr über die Eigenschaften von Mehl lesen Sie in einem separaten Artikel unter den Schritten.
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Schritt 10
Sobald sich der Teig mit dem Löffel nur noch schwer rühren lässt,
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Schritt 11
das restliche Mehl mit Kakao auf die Arbeitsfläche (Brett, Teigmatte) schütten oder sieben
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Schritt 12
und den Teig aus der Schüssel daraufgeben.
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Schritt 13
Den Teig mit leichten, zusammendrückenden Bewegungen weiterkneten.
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Schritt 14
Wenn das ganze Mehl untergeknetet ist, entsteht ein solcher „fließender“ Teig. Nimmt man ihn ganz in die Hand, rutscht er von der Handfläche nach unten. Auf dem Foto ist es nicht sehr gut zu sehen, weil ich selbst fotografiert habe, in einer Hand den Teig, in der anderen die Kamera. Der Teig ist sehr weich, elastisch und etwas klebrig.
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Schritt 15
Ich habe den Teig in 8 Teile geteilt. Man kann ihn je nach gewünschter Tortengröße auch in mehr oder weniger Teile teilen. Aus 8 Böden mit 25 cm Durchmesser ist bei mir eine 7 cm hohe Torte geworden.
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Schritt 16
Aus den Teigstücken Kugeln rollen und unter Folie legen. Nicht in den Kühlschrank stellen. Sofort mit dem Ausrollen der Böden beginnen. Den Backofen auf 180 Grad einschalten.
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Schritt 17
Jede Kugel auf Backpapier ausrollen, das ich auf die Silikonmatte gelegt habe, auf der ich den Teig geknetet habe. So ist das Papier beim Ausrollen nicht verrutscht. Den Teig dünn ausrollen. Er kann reißen, lässt sich aber auf dem Papier leicht wieder zusammendrücken. Nach einer Vorlage zuschneiden. Ich hatte den Ring einer Springform mit 25 cm Durchmesser. Wenn der Teig am Nudelholz klebt, kann man ihn leicht mit Mehl bestäuben.
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Schritt 18
Mit einer Gabel einstechen und zusammen mit dem Papier auf das Backblech legen.
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Schritt 19
5-7 Minuten bei 180 Grad backen. Während der erste Boden backt, den zweiten ausrollen. Die Zeit ist ungefähr angegeben, sich nach dem eigenen Gerät richten. Mehr über die Funktionsweise von Backöfen lesen Sie im Artikel am Ende des Rezepts.
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Schritt 20
Den gebackenen Boden 1-2 Minuten abkühlen lassen und vom Papier lösen. Die Böden lösen sich sehr leicht. Auf demselben Bogen Backpapier kann man den nächsten Boden ausrollen.
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Schritt 21
Den Teig aus den Bodenresten ebenfalls ausrollen und backen. Aus diesem „Boden“ werden die Brösel für die Seiten und die Verzierung für die Oberseite der Torte gemacht.
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Schritt 22
Die vollständig abgekühlten Böden aufeinanderstapeln. Warm sollte man sie besser nicht übereinanderlegen. Sie können zusammenkleben.
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Schritt 23
Der zusätzliche Boden ist auch fertig.
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Schritt 24
Davon einige Stücke beliebiger Form abbrechen und den Rest zu Bröseln zerkleinern.
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Schritt 25
Die Creme zubereiten. Im Originalrezept besteht die Creme aus 1 Dose gekochter Kondensmilch und 500-700 g saurer Sahne mit 40 % Fett. Hat die saure Sahne 15-20 % Fett, muss man 1,2 kg nehmen und durch 4 Lagen Mull auf einem Sieb abtropfen lassen. Während der Teig geknetet wird und die Böden backen, erhält man etwa 650 g fette saure Sahne. Ich bin einen anderen Weg gegangen. Um mich nicht mit saurer Sahne mit 20 % Fett herumzuschlagen (40 % gibt es äußerst selten), habe ich der gekochten Kondensmilch 150 g weiche Butter zugegeben.
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Schritt 26
Die Zutaten für die Creme sollten ungefähr die gleiche Temperatur haben. Mit dem Mixer zu einer glatten Masse schlagen. Nicht lange schlagen. Nur die Masse glatt machen.
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Schritt 27
Die saure Sahne portionsweise zugeben und mit dem Mixer rasch glatt verrühren. Auch hier nicht lange schlagen. Damit sich keine Molke abscheidet. Ich habe diese Creme schon oft gemacht, aber das ist mir nie passiert.
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Schritt 28
So entsteht eine sehr zarte, luftige Creme.
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Schritt 29
Die Torte zusammensetzen. Bei vielen Böden ist es schwierig, die Creme gleichmäßig auf alle zu verteilen. Ich empfehle, alle Böden auszulegen und die Creme in etwa gleichen Portionen zu verteilen. Auf den untersten Boden etwas mehr Creme geben, da er nur von einer Seite bestrichen wird.
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Schritt 30
Creme zum Einstreichen der Tortenseiten zurückbehalten. Etwa so viel wie für einen Boden.
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Schritt 31
Die Creme auf dem Boden verstreichen. Den nächsten darauflegen, bestreichen usw., bis alle Böden zu einem ordentlichen Stapel aufgeschichtet sind.
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Schritt 32
Mit der restlichen Creme die Seiten einstreichen.
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Schritt 33
Auf die Oberseite der Torte die Stücke des zusätzlichen Bodens legen, die vor dem Zerbröseln zurückbehalten wurden. Die Torte 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.
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Schritt 34
Nach einer Stunde die Seiten der Torte mit den Bröseln bestreuen und eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann für einige Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
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Schritt 35
So sieht sie im Anschnitt aus. Über Nacht zieht sie sehr gut durch. Sie wird zart und nicht zu süß. Sie hat weder einen ausgeprägten Honig- noch einen Schokoladengeschmack. Die Aromen vermischen sich, und es entsteht eine sehr interessante Torte. Ich hoffe, sie schmeckt allen.
gut zu wissen
Seien Sie darauf gefasst, dass mehr oder weniger Mehl benötigt werden kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Ob man Backpulver durch Natron ersetzen kann, wie man beides richtig zugibt, damit das Gebäck locker wird, wie man einen unangenehmen Natrongeschmack vermeidet und vieles mehr, lesen Sie im Artikel „Backpulver oder Natron – was ist besser?“