Osterbrot Paska mit Sahne und Trockenhefe
Wunderbar locker, weich und appetitlich – für das Fest! Das Osterbrot Paska mit Sahne und Trockenhefe ist ein gar nicht schwieriges Rezept und erinnert geschmacklich an das italienische „Panettone“. Wenn Sie saftiges, reichhaltiges, süßes Gebäck mögen, wird Ihnen diese Variante bestimmt gefallen.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie backt man Osterbrot Paska mit Sahne und Trockenhefe? Zuerst den Vorteig zubereiten. Sahne mit mindestens 20 % Fett ist geeignet, Milch mit mindestens 2,5 %. Das Mehl vorher sieben.
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Schritt 2
Sahne und Milch verbinden und lauwarm erwärmen (nicht über 38 Grad). Hefe und Zucker darin auflösen. Dann das Mehl hinzufügen und so einen kleinen Teigkloß kneten. Leicht klebrig, aber er hinterlässt keine Spuren. In Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.
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Schritt 3
Am Morgen mit dem Teig weitermachen. Das Mehl sieben – so entfernen Sie nicht nur mögliche Fremdkörper, sondern reichern es auch mit Sauerstoff an, wodurch das Gebäck luftiger wird. Hochwertige, natürliche Butter mit 82 % Fett nehmen. Bei solchem Gebäck sollte man an der Butter nicht sparen. Davon hängt der Geschmack des fertigen Gebäcks stark ab. Die Butter muss kalt sein. Gewürze nach Wunsch nehmen. Bei mir sind es Zimt, Muskatnuss und Kardamom. Die Eigelbe mit dem Zucker verrühren.
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Schritt 4
In der Schüssel der Küchenmaschine den Vorteig, die mit Zucker verriebenen Eigelbe, die Gewürze und das Salz verbinden und alles gut glatt verrühren. So sieht der Teig dann aus.
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Schritt 5
Dann die kalte Butter in kleinen Würfeln im Abstand von 10–15 Sekunden hinzufügen. Das kann etwa 10 Minuten dauern. So sieht der Teig am Ende aus. Weich und elastisch.
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Schritt 6
Ob der Teig fertig ist, prüft man mit dem sogenannten „Glutenfenster“ – beim Ausziehen bis zur Durchsichtigkeit darf der Teig nicht reißen. Den Teig rund formen, in eine mit Öl gefettete Form legen, mit einer Serviette abdecken und 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig soll sich verdoppeln.
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Schritt 7
Als Füllung verwende ich kandierte Orangenschale und Trockenfrüchte, die in Sirup mit Alkohol eingeweicht wurden.
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Schritt 8
Die benötigte Menge in ein Sieb geben und den Sirup abtropfen lassen.
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Schritt 9
Den aufgegangenen Teig zusammenschlagen. Die kandierten Früchte mit Rosinen hinzufügen und gut kneten. Den Teig noch eine Stunde an demselben warmen Ort ruhen lassen.
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Schritt 10
Zum Backen Papierformen nehmen. Meine sind 9 cm hoch und haben 11 cm Durchmesser.
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Schritt 11
Der Teig vergrößert sich beim Ruhen etwas. In 3 gleiche Teile zu je 305–310 g teilen.
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Schritt 12
Jeden Teil rund formen und die Form etwas mehr als zu 1/3 füllen.
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Schritt 13
Die Formen mit dem Teig an einem warmen Ort gehen lassen. Ich habe dafür etwas weniger als 2,5 Stunden gebraucht. Der Teig soll sich verdoppeln. Vieles hängt von der Raumtemperatur ab. Damit die Oberseite nicht anbrennt und die Haube schön aufgeht, sie leicht mit Wasser oder Milch bestreichen.
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Schritt 14
Die Osterbrote bei 170–175 Grad fertig backen. Ich habe dafür 40 Minuten gebraucht. Den Garzustand mit einem Holzstäbchen prüfen. Die Osterbrote auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
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Schritt 15
Nach Wunsch verzieren. Ich habe eine Eiweißglasur (oder Schweizer Baiser) aus 2 Eiweiß. Und dazu solche süßen, hübschen Nester aus Zartbitterschokolade und M&M's-Dragees. Die Osterbrote werden saftig, reichhaltig und süß, aber nicht mehlig. Sie duften herrlich nach Gewürzen und Orangen.
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Schritt 16
Guten Appetit!
gut zu wissen
Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, soll sich angenehm anfühlen und nicht wärmer als 40 Grad sein. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiv, in heißer stirbt sie ab, und in kalter fängt sie gar nicht erst an zu arbeiten. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor man sie mit den übrigen Zutaten vermischt. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit soll sich auf der Oberfläche eine schaumige Hefehaube bilden. Wenn das nicht passiert ist, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). In diesem Fall andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.
Seien Sie darauf vorbereitet, dass Sie mehr oder weniger Mehl brauchen können als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Viele nützliche Informationen über Mehl und seine Eigenschaften lesen Sie in diesem Artikel!
Bedenken Sie, dass jeder Ofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen in diesem Artikel!