Schweinenacken am Stück aus dem Backofen
Schweinenacken im Backofen zu garen ist ein reines Vergnügen. Auf diese Weise zubereitet, wird der Schweinenacken zart und saftig. Die Vielfalt der Gewürze verleiht dem Fleisch ein raffiniertes Aroma und einen feinen Geschmack. Das Gericht ist recht nahrhaft, aber leicht verdaulich.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Alle benötigten Zutaten laut Liste bereitstellen. Das Fleisch sehr sorgfältig auswählen. Wenn Sie minderwertiges Fleisch nehmen, verderben Sie unweigerlich den Geschmack des fertigen Gerichts. Der Nacken sollte rosa sein, mit dünnen weißen Fettäderchen, ohne aufdringlichen Geruch und ohne übermäßigen Glanz. Mit frischem Fleisch wird es leckerer; wenn Sie aber gefrorenen Nacken haben, muss er vorher aufgetaut werden – 8 Stunden in einem Behälter im Kühlschrank lassen. Raffiniertes Öl nehmen.
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Schritt 2
Das Fleisch waschen und mit Papiertüchern trocken tupfen, damit es beim Anbraten weniger spritzt. Den Knoblauch schälen, waschen und in Stifte schneiden. So lässt sich das Fleisch leichter damit spicken.
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Schritt 3
Den Nacken mit Knoblauch spicken, damit das Fleisch gleichmäßig das Knoblaucharoma aufnimmt. Wenn Sie kein spezielles Spickmesser haben, kann man ein Messer mit langer, scharfer Klinge verwenden. Das Fleisch entlang der Fasern einstechen (damit der Knoblauch beim Aufschneiden quer geschnitten wird) und die Knoblauchstifte an der Klinge entlang tief ins Fleisch schieben. Das Fleisch mit dickem Baumwollgarn längs und quer binden, damit das Stück kompakter ist und beim Garen nicht zerfällt.
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Schritt 4
Alle trockenen Gewürze mit Salz und 4 Esslöffeln Öl vermischen. Eine solche Marinade verteilt Geschmack und Aroma der Gewürze gleichmäßig über das ganze Fleisch. Das restliche Öl brauchen wir später.
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Schritt 5
Ein Gefäß zum Marinieren nehmen, in das das Fleisch bequem hineinpasst. Das Material darf nicht oxidieren. Ideal sind Emaille-, Keramik- und Glasgefäße. Ich habe einen Keramikbräter genommen. Das Fleisch von allen Seiten gründlich mit der Marinade einreiben.
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Schritt 6
Die Zwiebeln waschen, in Halbringe schneiden und leicht zerdrücken, damit sie leichter Saft abgeben. Das Fleisch von allen Seiten mit den geschnittenen Zwiebeln umhüllen. Mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abdecken und 3–4 Stunden bei Zimmertemperatur marinieren lassen. Man kann es auch länger stehen lassen, zum Beispiel über Nacht. Dann besser in den Kühlschrank stellen. Damit das Fleisch besser durchmariniert, es während des Marinierens ein paar Mal „bewegen“ – auf die andere Seite wenden und wieder mit Zwiebeln umhüllen.
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Schritt 7
Das marinierte Fleisch von den Zwiebeln befreien und in einer geölten Pfanne von allen Seiten bei starker Hitze anbraten, sodass eine gebräunte Kruste entsteht. So bleibt der fertige Nacken saftig. Zum Anbraten eine große Pfanne mit hohem Rand verwenden, damit sich das Fleisch bequem wenden lässt und weniger Öl spritzt. Zum Wenden eignen sich eine Zange oder zwei Pfannenwender, zwischen denen man das Fleisch festhält.
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Schritt 8
Im selben Öl die Zwiebeln, in denen das Fleisch mariniert wurde, leicht anbraten. Die angebratenen Zwiebeln geben dem Braten einen kräftigeren Geschmack. Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze braten, damit sie nicht anbrennen und bitter werden.
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Schritt 9
Eine tiefe Auflaufform mit Deckel nehmen, in der das Fleisch bequem und ohne Knicke liegt. Ich nehme denselben Bräter, in dem ich mariniert habe. Das Fleisch hineinlegen und von allen Seiten mit Zwiebeln bedecken. Die Lorbeerblätter und ein halbes Glas warmes Wasser hinzufügen. Das Wasser verhindert, dass das Fleisch austrocknet, falls die ganze Flüssigkeit verdampft. Fleisch ist sehr unterschiedlich – zu fett oder zu trocken – und man kann nicht genau vorhersagen, wie es sich verhält.
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Schritt 10
Mit dem Deckel abdecken und 1,5 Stunden im auf 180 °C vorgeheizten Backofen garen. Da Backöfen und Bräter überall unterschiedlich sind, kann die Garzeit abweichen. Nach einer Stunde vorsichtig den Deckel öffnen und prüfen – das Fleisch soll gebräunt, aber nicht angebrannt sein. Nach Ende der Garzeit aus dem Backofen nehmen, den Deckel abnehmen und 30–40 Minuten abkühlen lassen, ohne die Flüssigkeit abzugießen. Den fertigen Nackenbraten von den Zwiebeln befreien und das Garn abschneiden.
- Den Schweinenackenbraten kann man warm oder kalt servieren. Er passt wunderbar zu Gemüse und Kräutern. Das Fleisch hat eine schöne Schnittfläche und eine goldbraune Kruste. Kein noch so feiner Schinken ersetzt den Geschmack von natürlich gebratenem Schweinefleisch. Nach diesem Rezept zubereiteter Nacken passt hervorragend in den Alltagsspeiseplan Ihrer Familie und schmückt mühelos auch jeden Festtagstisch. Den Schweinenackenbraten kann man bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Schweinenacken - 343 kcal/100 g
- Knoblauch - 143 kcal/100 g
- Zwiebeln - 41 kcal/100 g
- Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255 kcal/100 g
- Paprikapulver - 289 kcal/100 g
- Majoran, getrocknet - 271 kcal/100 g
- Thymian, getrocknet - 276 kcal/100 g
- Thymian - 101 kcal/100 g
- Feldthymian - 276 kcal/100 g
- Roter Pfeffer, gemahlen - 318 kcal/100 g
- Lorbeerblatt - 313 kcal/100 g
- Piment - 263 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
