Hafer-Quarkküchlein mit Rhabarber
Solche Quarkküchlein kann man auch mit gewöhnlichem Weizenmehl zubereiten. So interessante und leckere Quarkküchlein habe ich gemacht, um die riesige Menge Rhabarber zu verringern, die sich in meinem Kühlschrank angesammelt hatte. Das Rezept habe ich im Internet gefunden. Dank des Hafermehls wird der Teig sehr weich und geschmeidig. Die Quarkküchlein sind sehr sättigend – ein solches Küchlein ersetzt ein vollwertiges Frühstück.
Zubereitung Schritt für Schritt
-
Schritt 1
Die Zutaten vorbereiten. Für die Quarkküchlein aus Hafermehl mit Rhabarber und Rosinen brauchen wir: Hafermehl, flüssigen Honig, große Eier, Rhabarber, helle Rosinen, Pflanzenöl zum Braten und Salz.
-
Schritt 2
Den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
-
Schritt 3
Die Rosinen waschen und trocknen.
-
Schritt 4
Den Quark mit Honig und Salz vermengen und glatt rühren.
-
Schritt 5
Die Eier mit dem Schneebesen glatt verquirlen.
-
Schritt 6
Die verquirlten Eier, das Hafermehl, den Rhabarber und die Rosinen zum Quark geben.
-
Schritt 7
Die Masse gut verrühren und 15 Minuten ruhen lassen.
-
Schritt 8
Aus der Quarkmasse ein kleines Küchlein formen und in Hafermehl wälzen.
-
Schritt 9
Genauso die übrigen Quarkküchlein formen.
-
Schritt 10
In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Quarkküchlein darin von beiden Seiten goldbraun braten.
-
Schritt 11
Die fertigen Quarkküchlein warm mit saurer Sahne, Kondensmilch oder Fruchtsoßen servieren. Lecker schmeckt auch Erdbeerkonfitüre dazu. Sie passt hervorragend zu Rhabarber. Guten Appetit!
- Bevor in Europa Fabriken für Hartkäse aufkamen und die Käser die Begriffe „Käse“ und „Quark“ trennten, wurden in Russland alle Milchprodukte dieser Art mit demselben Wort bezeichnet, das heute „Käse“ bedeutet, und Quark entsprechend ebenfalls. Daher auch der Name des Gerichts im Ukrainischen – Syrnyky, also Quarkküchlein. Übrigens meint man im Süden Russlands und in der Ukraine mit dem Wort „syr“ bis heute sowohl Käse (verschiedener Sorten) als auch Quark.
- Quark wurde aus Sauermilch hergestellt. Man erhitzte sie im Ofen, bis sie gerann, seihte dann die Molke ab, nahm die entstandene Quarkmasse heraus und legte sie unter eine Presse. Um das Produkt länger haltbar zu machen, wiederholte man den Vorgang und erhielt Quark, der sich im kühlen Keller eine ganze Woche hielt. Roh traute man sich das Produkt jedoch nicht zu essen, und so erfand man verschiedene Möglichkeiten, es in Gerichten zu verwenden, eines davon waren die Quarkküchlein. Die klassische Variante enthält außer Quark Zucker, Mehl und Eier.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Quark - 156 kcal/100 g
- Quark 10 % Fett - 156 kcal/100 g
- Quark 18 % Fett - 226 kcal/100 g
- Quark 20 % Fett - 233 kcal/100 g
- Quark 40 % Fett - 466 kcal/100 g
- Quark Vitalinija - 64 kcal/100 g
- Quark mit saurer Sahne - 260 kcal/100 g
- Magerquark - 75 kcal/100 g
- Weicher Diätquark - 170 kcal/100 g
- Quark Utrenni (Danone) ohne Zucker - 91 kcal/100 g
- Fruchtquark - 147 kcal/100 g
- Hafermehl - 369 kcal/100 g
- Rhabarber - 13 kcal/100 g
- Rosinen - 280 kcal/100 g
- Sultaninen - 279 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Honig - 400 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
