Apfelkuchen aus Hefeteig im Backofen
Locker, festlich und mit aromatischen Äpfeln! Ein offener Apfelkuchen ist eine der Varianten für selbst gebackenes Hefegebäck. Zart, reichhaltig und mit saftiger Apfelfüllung! Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und verzieren Sie ihn ganz nach Herzenslust. Mit ihm wird jede Teestunde warm und gemütlich!
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie backt man Apfelkuchen aus Hefeteig? Die benötigten Zutaten vorbereiten. Sie sollen Zimmertemperatur haben. Die Milch leicht erwärmen, damit der Teig schneller aufgeht. Weizenmehl der höchsten Qualitätsstufe nehmen. Durch seinen Klebergehalt eignet es sich am besten für Hefegebäck.
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Schritt 2
Zuerst die Hefe aktivieren. In einer kleinen Schüssel mit hohem Rand Hefe, 1 TL Zucker und 50 ml warme Milch verrühren. Die Hefemischung 10–15 Minuten stehen lassen, bis sich ein Schaum-„Häubchen“ bildet. Wenn das „Häubchen“ nicht erscheint oder nur schwach und langsam aufsteigt, ist die Hefe nicht aktiv genug und sollte besser ersetzt werden. Mit solcher Hefe gelingt der Teig nicht, und man riskiert, Zeit und Mühe umsonst aufzuwenden.
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Schritt 3
Die Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Das geht auch in der Mikrowelle. Die Butter abkühlen lassen.
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Schritt 4
Das Mehl durch ein Sieb sieben. Dafür eine geräumige, breite Schüssel nehmen, damit beim Sieben kein Mehl auf den Tisch fällt. Warum Mehl sieben? Das Sieben reichert das Mehl mit Sauerstoff an, dadurch geht der Teig leichter auf und wird locker und luftig.
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Schritt 5
Ein passendes Gefäß zum Kneten wählen. Die Eier glatt verquirlen. Womit verquirlt man die Eier? Mit einem Schneebesen oder einer Gabel. Ein Mixer ist hier nicht nötig.
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Schritt 6
Zucker, Vanillezucker und Salz zu den verquirlten Eiern geben. Nochmals verquirlen, bis sich die trockenen Zutaten teilweise aufgelöst haben.
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Schritt 7
Die Hefemischung hineingießen und mit einem Löffel verrühren.
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Schritt 8
Die restliche warme Milch (150 ml) dazugeben und verrühren.
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Schritt 9
Die Butter hineingießen und verrühren. Die Butter darf nicht heiß sein, nur leicht warm ist in Ordnung. Sonst beeinträchtigt sie die Wirkung der Hefe.
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Schritt 10
Das gesiebte Mehl in die flüssige Masse geben. Man kann es durch ein Sieb geben und so zweimal sieben. Nicht gleich das ganze Mehl zugeben, damit der Teig nicht fest und schwer wird. Zuerst etwa 3/4 der Gesamtmenge zugeben und mit einem Löffel verrühren.
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Schritt 11
Der Teig ist noch sehr klebrig.
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Schritt 12
Dann das Mehl in kleinen Portionen zugeben, den Teig jedes Mal mit den Händen durchkneten und seine Konsistenz prüfen.
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Schritt 13
Der Teig soll weich, geschmeidig und gleichmäßig werden. Er klebt kaum an den Händen. Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Tuch abdecken, damit er nicht antrocknet. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen.
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Schritt 14
Während der Teig geht, die Füllung zubereiten. Große Äpfel nehmen; sind die Früchte klein, die Menge erhöhen.
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Schritt 15
In einer breiten Pfanne die Butter schmelzen.
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Schritt 16
Den Zucker in die Pfanne geben und umrühren. Die Zuckermenge nach eigenem Geschmack und der Süße der Äpfel anpassen.
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Schritt 17
Bei mäßiger Hitze unter häufigem Rühren die süße Buttermischung bis zu einer leichten Karamellfarbe bringen.
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Schritt 18
Die Äpfel waschen, schälen und entkernen. Die Äpfel beliebig schneiden, zum Beispiel in nicht zu dünne Scheiben oder Würfel.
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Schritt 19
Die vorbereiteten Äpfel in die Pfanne geben und umrühren.
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Schritt 20
Die Füllung bei mittlerer Hitze garen, bis die Apfelstücke mäßig weich sind. Dabei die Füllung vorsichtig mit einem Holzspatel umrühren, damit die Äpfel gleichmäßig schmoren. Zum Schluss die Äpfel mit Zimt bestreuen und umrühren. Zimt ist Geschmackssache. Wer das Gewürz nicht mag, lässt ihn weg.
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Schritt 21
Die Äpfel 1 Minute bei schwacher Hitze halten und vom Herd nehmen. Die Füllung muss auf Zimmertemperatur abkühlen. Damit das schneller geht, in eine separate Schüssel geben.
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Schritt 22
Der Teig ist gut aufgegangen und hat sein Volumen etwa um das 2,5-Fache vergrößert. Bei mir dauerte das 1 Stunde 20 Minuten. Die Gehzeit hängt von der Umgebungstemperatur und der Aktivität der Hefe ab.
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Schritt 23
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig vorsichtig zusammendrücken und auf den Tisch legen. Den Teig in 2 ungleiche Teile teilen. Der kleinere Teil dient zum Verzieren der Oberseite. Ihn mit einem Tuch abdecken, damit er nicht antrocknet, während der Kuchen geformt wird.
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Schritt 24
Wie formt man einen offenen Kuchen? Ich habe einen rechteckigen Kuchen gemacht. Man kann ihn auch rund oder quadratisch machen und in jeder passenden Form backen. Mir war es bequemer, diesen Kuchen auf einem Backblech zu machen als in einer Form mit Rand. Wählen Sie die für Sie passende Variante. Den Teig auf dem bemehlten Tisch zu einer Platte ausrollen. Ich wollte, dass Boden und Füllung etwa gleich dick sind, deshalb den Teig nicht dicker als 7–8 mm ausrollen.
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Schritt 25
Die Ränder der Teigplatte habe ich etwas dünner gemacht, da sie über die Füllung geklappt werden. Den Teig vorsichtig auf das Nudelholz aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
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Schritt 26
Der Teig ist sehr weich und geschmeidig. Wenn er sich beim Übertragen etwas verformt hat, lässt er sich leicht korrigieren und in die gewünschte Form bringen. Bei Bedarf die Backform mit Pflanzenöl einfetten.
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Schritt 27
Die Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei an jedem Rand 3–4 cm frei lassen.
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Schritt 28
Vom kleineren Teigstück einen Teil abtrennen, ausrollen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen gitterförmig auf die Füllung legen.
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Schritt 29
Die Teigränder über die Füllung klappen. Die Ecken an den Stoßstellen zusammendrücken, damit sie beim Backen nicht aufgehen.
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Schritt 30
Aus dem restlichen Teig nach Belieben eine Verzierung machen, damit der Kuchen festlich aussieht. Die Schritte 24–30 können entfallen, und der Kuchen kann nach eigener Fantasie und Lust gestaltet werden.
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Schritt 31
In einer kleinen Schüssel das Ei mit der Milch mit einer Gabel glatt verquirlen.
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Schritt 32
Mit einem Backpinsel die Oberseite des Kuchens mit dem verquirlten Ei bestreichen, damit der Kuchen beim Backen eine goldbraune Farbe bekommt. Während ich den Kuchen verziert habe, ist der Teig noch gut aufgegangen, daher war keine zusätzliche Gehzeit nötig.
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Schritt 33
Den Apfelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad fertig backen. Kommt ein Holzspieß trocken aus dem Teig, ist der Kuchen fertig. Die Backzeit hängt von Größe und Dicke des Kuchens sowie von den Eigenschaften des Backofens ab. Mein Kuchen war 32*22 cm groß und wurde etwa 40 Minuten gebacken. Wenn die Oberseite zu früh gebräunt ist, der Kuchen innen aber noch nicht fertig, mit einem Blatt Alufolie abdecken.
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Schritt 34
Das fertige Gebäck vollständig abkühlen lassen, in Portionsstücke schneiden und servieren. Guten Appetit zum Tee!
- Reichhaltiger Hefeteig nach diesem Rezept lässt einen nie im Stich. Das Gebäck daraus gelingt immer. Der Boden des Kuchens ist sehr lecker, getränkt vom Saft der Apfelfüllung. Dank des reichhaltigen Teigs bleibt der Kuchen lange weich und wird nicht altbacken.
- Trockenhefe kann im Verhältnis 1:3 durch frische Presshefe ersetzt werden. Das heißt, für 1 Gramm Trockenhefe laut Rezept 3 Gramm frische Hefe nehmen.
- Seien Sie darauf vorbereitet, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
- Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss sie aus dem „Schlafmodus“ geholt werden. Dafür wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Gebildete Bläschen, Schaum oder ein „Häubchen“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss sich in der Flüssigkeit vollständig auflösen, sonst kann der Teig wegen verbliebener Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich nicht in der Flüssigkeit aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe wird zusammen mit den anderen Zutaten einfach in den Teig gegeben. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem ist zu bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.
- Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Trockenhefe - 410 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
- Vanillezucker - 379 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Äpfel - 47 kcal/100 g
- Getrocknete Äpfel - 210 kcal/100 g
- Apfelmus, Konserve - 61 kcal/100 g
- Gemahlener Zimt - 247 kcal/100 g
