Hefe-Piroggen mit Frühlingszwiebeln und Ei aus dem Ofen

Lockere hausgemachte Piroggen mit sommerlicher Füllung. Piroggen mit Frühlingszwiebeln und Ei kann man heute zu jeder Jahreszeit backen. Doch im Sommer sind die Frühlingszwiebeln am frischesten und saftigsten. Vor der Zubereitung der Füllung kann man sie kurz in Pflanzenöl dünsten. Nach dem Backen verlieren die Zwiebeln ihre Schärfe.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 21 % 9 g
Fett 23 % 10 g
Kohlenhydrate 56 % 24 g
227 kcal
GI: 7 / 4 / 89

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die benötigten Zutaten für den Teig der Hefe-Piroggen mit Frühlingszwiebeln und Ei abmessen. Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Am besten Weizenmehl Type 405 nehmen, es eignet sich gut für Hefeteig.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Mehl durch ein feines Sieb sieben. So wird es mit Sauerstoff angereichert. Der Teig geht leichter auf und wird luftiger und lockerer. Eine breite Schüssel nehmen, damit beim Sieben kein Mehl auf den Tisch rieselt.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die Hefe und 1 TL Zucker in eine kleine Schüssel geben. Mit Wasser übergießen und verrühren. Die Mischung 10–15 Minuten stehen lassen, damit die Hefe aktiv wird. In dieser Zeit bildet sich auf der Oberfläche eine Schaum-„Haube“.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Für den Teig ein tiefes, standfestes Gefäß nehmen. Warum gerade so eines? In einer standfesten Schüssel lässt sich der Teig bequemer kneten. Und die ausreichende Tiefe gibt dem Teig die Möglichkeit aufzugehen, ohne über den Rand „davonzulaufen“. In der Schüssel das Ei mit Salz und dem restlichen Zucker glatt verquirlen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Milch leicht erwärmen, das hilft dem Teig, schneller aufzugehen. Die Milch mit dem verquirlten Ei vermischen und verrühren.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die aktivierte Hefe hinzufügen und verrühren.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Das Pflanzenöl dazugießen, damit der Teig weicher wird. Verrühren.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Das Mehl zur flüssigen Mischung geben. Das kann man durch ein Sieb tun. Ein zweites Sieben des Mehls schadet dem Teig nicht. Nicht das ganze Mehl auf einmal hinzufügen, sondern etwa 3/4 der Gesamtmenge hineinschütten und mit einem Löffel verrühren.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Der Teig wird sehr klebrig und zäh.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Dann in kleinen Portionen Mehl dazusieben und den Teig dabei schon mit den Händen kneten. Es kann etwas weniger oder mehr Mehl nötig sein.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Der Teig wird weich, zart und klebt leicht an den Händen. Nicht zu viel Mehl hinzufügen, damit der Teig nicht schwer und fest wird. Den Teig mit einem Tuch abdecken, damit er nicht austrocknet. An einem warmen Ort 1–1,5 Stunden gehen lassen. Die Gehzeit hängt von der Aktivität der Hefe und der Umgebungstemperatur ab.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Inzwischen die Füllung zubereiten.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Die Eier mit Wasser übergießen und zum Kochen bringen. Die Eier 7–8 Minuten hart kochen. In kaltem Wasser abkühlen.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Die Frühlingszwiebeln unter kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Die Zwiebeln mit einem Stößel leicht andrücken, damit sie saftiger werden.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Die abgekühlten Eier schälen und in kleine Würfel schneiden.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    In einem passenden Gefäß Frühlingszwiebeln und Eier vermischen, salzen und verrühren.

  17. Schritt 17

    Schritt 17

    Der Teig ist gut aufgegangen und hat sein Volumen fast um das 2,5-Fache vergrößert. Ich habe die größte Schüssel genommen, und trotzdem hat der Platz für den Teig nicht ganz gereicht, aber davongelaufen ist er auch nicht).

  18. Schritt 18

    Schritt 18

    Den Teig vorsichtig zusammendrücken und auf den bemehlten Tisch legen. Die Hände kann man dabei ebenfalls mit Mehl bestäuben oder mit Öl einfetten, damit der Teig nicht klebt. Den Teig je nach gewünschter Größe der Piroggen in gleiche Stücke teilen. Die Teigstücke mit einem Tuch abdecken, damit sie beim Formen nicht austrocknen.

  19. Schritt 19

    Schritt 19

    Jedes Teigstück zu einem runden Fladen ausrollen.

  20. Schritt 20

    Schritt 20

    Die Füllung in die Mitte des Fladens geben.

  21. Schritt 21

    Schritt 21

    Eine Pirogge in der gewünschten Form formen und die Ränder gut zusammendrücken. So auch die übrigen Piroggen formen.

  22. Schritt 22

    Schritt 22

    Die geformten Piroggen auf ein mit gefettetem Backpapier ausgelegtes Blech legen. Abstand zwischen den Piroggen lassen, da sie beim Backen aufgehen. Die Piroggen 15 Minuten gehen lassen.

  23. Schritt 23

    Schritt 23

    Das Ei mit einer Gabel glatt verquirlen.

  24. Schritt 24

    Schritt 24

    Die Piroggen oben mit dem verquirlten Ei bestreichen, damit sie nach dem Backen schön goldbraun werden.

  25. Schritt 25

    Schritt 25

    Die Piroggen im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 20–25 Minuten backen, bis die Oberseite goldbraun ist. Die Backzeit hängt von den Besonderheiten des Ofens ab und kann daher abweichen.

  26. Schritt 26

    Schritt 26

    Die Piroggen warm servieren. Guten Appetit!

gut zu wissen

Wichtig: Wie man Trockenhefe richtig durch Frischhefe ersetzt, in welcher Flüssigkeit man sie am besten auflöst, warum man aktive Hefe von Instanthefe unterscheiden sollte, und weitere nützliche Tipps lesen Sie im Artikel über Hefe.

Seien Sie darauf vorbereitet, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!

Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!

  • Seien Sie darauf vorbereitet, dass etwas mehr oder umgekehrt weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren muss man sich daran, wie der Teig werden soll (fest, weich, flüssig usw.). Viele nützliche Informationen darüber, warum Mehl selbst derselben Sorte völlig unterschiedliche Eigenschaften haben kann, lesen Sie in diesem Artikel.
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen im Artikel über Backöfen hier.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Frühlingszwiebeln - 19  kcal/100 g

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