Klassischer Biskuit aus dem Backofen

Einen zarten und luftigen Biskuit zu backen ist gar nicht schwer! Nach diesem Rezept backe ich Biskuit schon ziemlich lange, und er hat mich nie im Stich gelassen. Das Wichtigste ist, Eiweiße und Eigelbe unbedingt gut aufzuschlagen und beim Vermischen so vorsichtig wie möglich vorzugehen, damit die Eiweiße nicht zusammenfallen. Wenn man alles richtig macht, erhält man einen sehr zarten und leichten Biskuit, der sich ideal für Torten oder Törtchen eignet. Ersetzt man einen Teil des Mehls durch Kakao, kann man nach genau demselben Prinzip auch einen Schokoladenbiskuit backen.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 13 % 8 g
Fett 8 % 5 g
Kohlenhydrate 80 % 51 g
281 kcal
GI: 1 / 69 / 30

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Für den klassischen Biskuit nehmen wir also Eier (Größe L), Zucker, Mehl und Vanillezucker.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Eier sehr vorsichtig trennen, damit kein Eigelb ins Eiweiß gelangt. Die Eiweiße beiseitestellen und zu den Eigelben die Hälfte des gesamten Zuckers (etwa 75 g, etwas mehr oder weniger ist nicht schlimm) und den ganzen Vanillezucker geben.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die Eigelbe mit dem Mixer auf höchster Stufe 5-7 Minuten zu einer sehr dichten, hellen Masse aufschlagen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Rührbesen des Mixers gründlich waschen, trocken wischen und mit dem Schlagen der Eiweiße beginnen. Zuerst die Eiweiße allein zu weichen Spitzen schlagen. Auf niedrigster Mixerstufe beginnen und die Geschwindigkeit erhöhen, sobald die Eiweiße an Volumen zunehmen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Ohne mit dem Schlagen aufzuhören, den restlichen Zucker in kleinen Portionen zu den Eiweißen geben.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Und zu steifen Spitzen schlagen. Ob die Eiweiße fertig sind, lässt sich ganz einfach prüfen: Die Schüssel mit den Eiweißen zur Seite neigen – wenn die Eiweißmasse nicht herausrutscht, ist alles fertig.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Jetzt den Mixer beiseitelegen, er wird nicht mehr gebraucht, und einen Schneebesen oder Spatel nehmen. Also 1/3 der Eiweiße zu den Eigelben geben und vorsichtig glatt verrühren.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Dann die Hälfte des Mehls (es muss unbedingt vorher 1-2 Mal gesiebt werden) dazugeben und wieder glatt verrühren. So abwechselnd die restlichen Eiweiße und das Mehl zum Teig verarbeiten.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Den Teig sehr vorsichtig verrühren, damit er sein Volumen nicht verliert. Übrigens kann man nach Wunsch, statt Eiweiße und Mehl abzuwechseln, zuerst alle Eiweiße unterheben und danach das ganze Mehl untermischen – auch das ist richtig, wählen Sie also die Variante, die Ihnen besser passt.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Den fertigen Teig in eine Backform mit 20-22 cm Durchmesser geben (meine Form hat 21 cm). Den Boden der Form vorher mit Backpapier auslegen, die Ränder besser nicht einfetten, denn beim Backen geht der Biskuit auf und „klammert“ sich am Rand der Form fest.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Den Biskuit im auf 180 °C vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen. Während der ersten 25 Minuten den Backofen nicht öffnen, denn durch den Temperaturunterschied kann der Biskuit zusammenfallen. Außerdem kann die Backzeit stark abweichen, da jeder Backofen anders ist, daher die Garprobe unbedingt mit einem Holzspieß machen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Den Biskuit aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Dazu kann man ihn gleich in der Form auf ein Gitter stellen und bis zum vollständigen Abkühlen so lassen. Da ein solcher Biskuit aber sehr leicht und zart wird und beim Abkühlen unter dem eigenen Gewicht etwas einsinken kann, kühle ich ihn kopfüber ab.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Den vollständig abgekühlten Biskuit aus der Form lösen. Dazu ein langes, schmales Messer nehmen und am Rand entlangfahren.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    So ein Prachtstück kommt dabei heraus: Er ist genau 6 cm hoch und lässt sich leicht in 3 Böden schneiden. Bevor man den Biskuit in Böden schneidet, lässt man ihn aber besser 8-12 Stunden ruhen. In dieser Zeit wird er etwas fester und krümelt beim Schneiden weniger. Wenn keine Zeit ist, kann man diesen Schritt aber auch auslassen.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Dieser Biskuit eignet sich ideal für Torten oder Törtchen, schmeckt aber auch für sich allein.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Guten Appetit!

  • Rechnen Sie damit, dass man mehr oder weniger Mehl brauchen kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
  • Damit der Backofen die nötige Temperatur erreicht, schalten Sie ihn rechtzeitig ein (10-20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).
  • Alle Geheimnisse eines hohen, schönen, lockeren Biskuits lesen Sie im Artikel über Biskuitteig.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Vanillezucker - 379  kcal/100 g

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