Kartoffel-Hackfleisch-Pastete aus dem Backofen
Eine solche Pastete zuzubereiten ist ein reines Vergnügen. Herzhafte Kuchen mit Kartoffeln und Fleisch können je nach Servierweise eine hervorragende Vorspeise sein, die Appetit macht, oder ein warmes Hauptgericht. Denn in so einer Pastete steckt alles, was man für ein vollwertiges Mittagessen braucht: Fleisch, Gemüse und Teig.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Die benötigten Zutaten für den Teig vorbereiten. Die Butter muss kalt sein, deshalb erst im letzten Moment, direkt vor dem Hinzufügen, aus dem Kühlschrank nehmen.
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Schritt 2
Das Mehl sieben. Mehl, die in Stücke geschnittene kalte Butter und Salz in den Mixbecher geben.
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Schritt 3
Alles zu feinen Krümeln mixen.
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Schritt 4
Ei und saure Sahne hinzufügen.
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Schritt 5
Schnell einen geschmeidigen, zarten Teig kneten. Das Kneten muss schnell gehen, damit die Wärme der Hände die Butter nicht schmilzt.
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Schritt 6
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
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Schritt 7
Während der Teig abkühlt, die Füllung zubereiten.
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Schritt 8
Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Grob geschnittene Kartoffeln werden mit großer Wahrscheinlichkeit NICHT gar, während der Teig unten schon anbrennt. Deshalb die Kartoffeln gleich kleiner schneiden.
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Schritt 9
Man kann beliebiges Hackfleisch verwenden. Ich hatte gemischtes aus Schweine- und Rindfleisch. Es passt aber auch Hackfleisch aus nur einer Fleischsorte, ebenso Hähnchen- oder Putenhack. Das wählen, was am besten schmeckt, aber mit mäßigem Fettanteil. Ist zu viel Fett im Hackfleisch, tritt beim Backen viel Flüssigkeit aus, die den Teig unten aufweicht.
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Schritt 10
Hackfleisch und saure Sahne zu den Kartoffeln geben.
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Schritt 11
Die Füllung salzen, pfeffern und gut vermischen.
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Schritt 12
Den gekühlten Teig in zwei ungleiche Teile teilen. Den größeren Teil zu einem Kreis ausrollen, der größer ist als der Durchmesser der Backform. Den Teig in die Form legen und einen hohen Rand formen. Meine Form hat einen Durchmesser von 20 cm, man kann aber auch eine größere nehmen – bis 26 cm. Die Pastete wird dann einfach nicht so hoch. Damit sich die Pastete leichter herausnehmen lässt, lege ich die Form mit Streifen aus Backpapier aus. Zieht man später daran, lässt sich die Pastete leicht aus der Form heben, ohne sie zu beschädigen.
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Schritt 13
Die Füllung auf den Teig geben und glatt streichen.
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Schritt 14
Den zweiten Teil des Teigs zu einem Kreis ausrollen, der dem Durchmesser der Backform entspricht.
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Schritt 15
Die Füllung mit der zweiten Teigplatte bedecken. Die Ränder sorgfältig zusammendrücken. In der Mitte ein Loch für den Dampfabzug machen. Die Pastete in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen stellen und etwa 1 Stunde oder etwas länger backen. Die Pastete regelmäßig kontrollieren, damit der Teig unten und an den Seiten nicht anbrennt. Sich nach dem eigenen Backofen richten. Ist der Saft in der Mitte der Pastete klar, ist das Fleisch gar.
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Schritt 16
Die fertige Pastete aus der Form nehmen und in Stücke schneiden. Man kann sie heiß, warm oder kalt servieren. Guten Appetit!
gut zu wissen
Darauf gefasst sein, dass man mehr oder weniger Mehl braucht als im Rezept angegeben. Sich nicht an der Mehlmenge orientieren, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Viele nützliche Informationen über Mehl und seine Eigenschaften gibt es in diesem Artikel!
Beachten, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, die nützlichen Informationen in diesem Artikel nutzen!
Wichtig! Sorte, Größe und Qualität der Kartoffeln beeinflussen direkt sowohl die Garzeit als auch Geschmack und Aussehen des Gerichts. Zum Backen oder für Püree braucht man zum Beispiel Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt, zum Braten mit niedrigem. Nimmt man zum Backen ungeeignete Kartoffeln mit niedrigem Stärkegehalt, können sie selbst nach langem Backen roh bleiben, während stärkereiche Kartoffeln beim Braten sicher zerfallen und unansehnlich werden.
Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf scheinbar sauberer Schale können schädliche Bakterien sein. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
- Darauf gefasst sein, dass man mehr oder weniger Mehl braucht als im Rezept angegeben. Sich nicht an der Mehlmenge orientieren, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Viele nützliche Informationen über Mehl und seine Eigenschaften gibt es in diesem Artikel!
- Beachten, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, die nützlichen Informationen in diesem Artikel nutzen!
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Mehl - 325 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364 kcal/100 g
- Griffiges Weizenmehl - 348 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Saure Sahne - 210 kcal/100 g
- Saure Sahne 10 % Fett - 115 kcal/100 g
- Saure Sahne 20 % Fett - 210 kcal/100 g
- Saure Sahne 25 % Fett - 284 kcal/100 g
- Saure Sahne 30 % Fett - 340 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Hackfleisch - 351 kcal/100 g
- Kartoffeln - 80 kcal/100 g
- Salzkartoffeln - 82 kcal/100 g
- Pellkartoffeln - 74 kcal/100 g
- Kartoffelpüree - 380 kcal/100 g
- Ofenkartoffeln - 70 kcal/100 g
- Bratkartoffeln - 192 kcal/100 g
- Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255 kcal/100 g
