Weißbrot aus dem Backofen

Leckeres hausgemachtes Brot backen zu können, ist unbezahlbar. Ich teile ein wunderbares Rezept für weißes Hefebrot. Das Rezept ist gelungen und mehrfach erprobt. Aus der angegebenen Zutatenmenge habe ich zwei mittelgroße Laibe erhalten. Innen ist das Brot weich wie Flaum und sehr porös. Es ist ganz schnell aufgegessen.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 15 % 7 g
Fett 6 % 3 g
Kohlenhydrate 79 % 37 g
203 kcal
GI: 1 / 2 / 97

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die benötigten Zutaten vorbereiten. Weizenmehl Type 405 nehmen. Davon hängt der Erfolg des Gebäcks weitgehend ab.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Wasser auf 37–40 Grad erwärmen, aber nicht mehr, da die Hefe in heißer Umgebung einfach abstirbt. Die Trockenhefe in ein kleines Gefäß geben und mit warmem Wasser (etwa 50 ml) übergießen. 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Ist die Hefe nicht abgelaufen oder verdorben, bildet sich auf dem Vorteig eine Schaumhaube.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Das Mehl in eine tiefe Schüssel sieben. Die Menge kann größer oder kleiner sein als angegeben. Alles hängt von seinen Eigenschaften ab. Man muss sich an der gewünschten dicken Konsistenz des Teigs orientieren.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Zucker und Salz hineingeben. Die aktivierte Hefe hineingießen. Alles verrühren.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Das restliche warme Wasser in den Teig gießen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Einen feuchten, dicken und ziemlich klebrigen Teig kneten.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Schüssel mit einem Waffeltuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 40 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit vergrößert sich das Teigvolumen um das 2- bis 3-Fache.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den aufgegangenen Teig auf die Arbeitsfläche legen und mit eingeölten Händen zusammendrücken. Das Zusammendrücken ist nötig, um das Kohlendioxid aus dem Teig zu treiben, das die Gärung behindert.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Aus dem Teig eine Kugel formen, zurück in die Schüssel legen und unter dem Tuch weitere 40 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Man kann ihn auch in den auf 30–40 Grad vorgewärmten Backofen stellen. Nach Ablauf der Zeit den Teig erneut zusammendrücken.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Boden und Wände einer hitzebeständigen Form (meine ist rechteckig) mit Öl mit hohem Rauchpunkt fetten und mit Mehl bestäuben.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Den Teig in die Form geben. Die Oberseite des Laibs mit Mehl bestäuben, damit die Oberfläche beim Gehen nicht antrocknet.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Form mit dem Teig wieder für 30 Minuten an einen warmen Ort stellen. Man kann sie auch in den auf 30–40 Grad vorgewärmten Backofen stellen.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Den Backofen vorher auf 190 Grad vorheizen. Das Brot etwa 40 Minuten backen. Wichtig: Backzeit und -temperatur können von den Angaben abweichen, da jeder Backofen anders backt. Orientieren Sie sich an den Besonderheiten Ihres Geräts. Wenn die Oberseite des Brotes gebräunt ist, es mit einem Holzspieß einstechen; kommt dieser trocken heraus, die Form mit dem Gebäck aus dem Backofen nehmen. Die Oberseite des Laibs mit heißem Wasser besprenkeln und bis zum vollständigen Abkühlen mit einem Tuch abdecken.

  • Wichtig! Bei Trockenhefe muss man bedenken, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instant-Hefe. Aktive Trockenhefe sieht äußerlich wie Perlen oder kleine Kügelchen aus. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dafür wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Entstandene Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe bereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst geht der Teig wegen der übrig gebliebenen Körnchen womöglich nicht auf, und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten also nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Solche Hefe gibt man einfach zusammen mit den anderen Zutaten in den Teig. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.
  • Damit das Brot luftiger wird, beim Backen besser aufgeht und nicht austrocknet, rate ich, ein kleines Backblech mit Wasser auf den Boden des Backofens zu stellen.
  • Seien Sie darauf gefasst, dass man etwas mehr oder im Gegenteil weniger Mehl brauchen kann als im Rezept angegeben. Orientieren muss man sich daran, wie der Teig werden soll (weich, fest, flüssig usw.). Viele nützliche Informationen darüber, warum Mehl derselben Sorte völlig unterschiedliche Eigenschaften haben kann, lesen Sie in diesem Artikel
  • Bedenken Sie, dass alle Backöfen unterschiedlich sind. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen im Artikel über Backöfen hier
  • Bei Bedarf kann man Hefeteig einfrieren. Dafür in einen luftdicht verschließbaren Behälter geben und in den Gefrierschrank legen. Der Teig hält sich etwa 3–4 Monate bei −18 Grad. Auftauen sollte man ihn im unteren Fach des Kühlschranks.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

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