Hausgemachter Käse aus Ziegenmilch

Zarter hausgemachter Käse! Gesund! Ohne Chemie und Schädliches! Ganz leicht zuzubereiten! So einen Käse aus Ziegenmilch nennt man lakefrei und ungereift. Also: gemacht und gegessen. Das ist praktisch, schnell und gesund!

FosterAvatar des Autors
Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 27 % 3 g
Fett 27 % 3 g
Kohlenhydrate 45 % 5 g
66 kcal
GI: 100 / 0 / 0

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man hausgemachten Käse aus Ziegenmilch? Sie brauchen nur zwei Zutaten: Milch und Zitrone. Den Rest nach Geschmack, Lust und persönlicher Vorliebe nehmen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Milch in einen Topf oder eine Kasserolle mit dickem Boden gießen und bei schwacher Hitze erwärmen. Je länger das dauert, desto besser. Je frischer die Milch, desto besser!

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Saft aus der Zitrone pressen. Fertiger Zitronensaft aus der Packung eignet sich nicht, nur frisch gepresster! Die Zitrone sollte möglichst reif und saftig sein.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Wenn die Milch kocht, den ausgepressten Zitronensaft zugeben, vorsichtig umrühren und einige Minuten kochen lassen. In dieser Zeit trennt sich die Molke ab.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    So ungefähr wird sie aussehen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die entstandene Masse in ein mit Mull (Musselin oder einem anderen geeigneten Tuch) ausgelegtes Sieb geben und die Molke abgießen. Nicht wegschütten, sondern in ein anderes geeignetes Gefäß gießen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Diese Molke eignet sich für Okroschka, Pfannkuchen und Sauerkraut. Hauptsache, nicht ins Spülbecken gießen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den künftigen Käse nun im Mull zu einem Bündel drehen und so zubinden, dass es nicht versehentlich aufgeht.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Für 30–60 Minuten über dem Topf aufhängen, damit die restliche Flüssigkeit abtropft und der Käse fester wird. Dabei kann man den Käse mit den Händen formen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Das Bündel mit dem Käse abnehmen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Das ist das Ergebnis.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    In diesem Stadium kann man den Käse schon essen – er lässt sich wunderbar schneiden, hat ein angenehmes Sahnearoma, eine schöne Textur und den herrlichen Geschmack zarter weißer Käsesorten.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Aufs Brot oder einfach für die Käseplatte – genau das Richtige.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Wer nicht beim Erreichten stehen bleiben will, gibt Gewürze und Salz dazu. Alles zerkleinern und mit dem zarten Käse vermischen. Den Käse mit demselben Mull oder in einer speziellen Form fest pressen. So entsteht ein würziger Snack.

  • Ich denke, für die würzige Variante kann man alle zusätzlichen Zutaten schon nach dem Ablaufen des ersten Teils der Molke, vor dem Aufhängen, in die Masse geben – so wird der Käse fester und interessanter. Guten Appetit!
  • Da das Empfinden für Salz, Süße, Bitterkeit, Schärfe, Säure und Brennen bei jedem individuell ist, Gewürze, Würzmittel und Kräuter immer nach dem eigenen Geschmack zugeben! Wenn Sie ein Gewürz zum ersten Mal verwenden, bedenken Sie, dass man manche Gewürze auf keinen Fall überdosieren darf (zum Beispiel Knoblauch).

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Ziegenmilch - 68  kcal/100 g
  • Zitrone - 29  kcal/100 g
  • Zitronenschale - 47  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Sellerie - 12  kcal/100 g
  • Knollensellerie - 32  kcal/100 g
  • Oregano, getrocknet - 306  kcal/100 g
  • Knoblauch - 143  kcal/100 g

Ähnliche Rezepte