Baiserrolle „Anna Pawlowa“ mit Himbeeren

Die beste, leckerste, zarteste, für ein Fest! Die Baiserrolle „Anna Pawlowa“ schmeckt genauso wie das berühmte Dessert, wird nur mit einer anderen Technik zubereitet. Sie erfordert ein gewisses Geschick, kann aber schon beim ersten Mal gelingen. Ich mache sie mit Himbeeren, man kann sie aber durch beliebige andere Beeren ersetzen.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 8 % 3 g
Fett 15 % 6 g
Kohlenhydrate 78 % 31 g
175 kcal
GI: 17 / 45 / 38

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man die Baiserrolle „Anna Pawlowa“? Alle nötigen Zutaten für das Baiser vorbereiten. Außerdem brauchen Sie ein sauberes und trockenes Gefäß zum Schlagen der Eiweißmasse. Geeignet ist ein Gefäß aus Glas, Emaille oder Keramik, aber nicht aus Aluminium, sonst wird das Eiweiß grau.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Wie schlägt man Eiweiß richtig? Damit sich das Eiweiß gut schlagen lässt, sollten die Eier frisch und gekühlt sein (aus dem Kühlschrank). Beim Trennen von Eiweiß und Eigelb vorsichtig sein. Wichtig ist, dass kein Tropfen Eigelb ins Eiweiß gelangt. Mit dem Mixer auf niedrigster Stufe schlagen. Zucker und Vanillin portionsweise hinzufügen. Das Schlagen nicht unterbrechen. Wenn sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, die Geschwindigkeit des Mixers erhöhen und die Eiweißmasse zu steifen Spitzen schlagen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Weißweinessig und Maisstärke hinzufügen. Damit das Eiweiß nicht zusammenfällt, die Masse vorsichtig und langsam unterheben. Der Essig ist zur Stabilisierung des Eiweißes nötig. Man kann ihn durch Zitronensaft ersetzen. Die Stärke verhindert, dass der Zucker schnell Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt, dadurch wird das fertige Baiser außen knusprig und innen weich und cremig. Maisstärke kann man durch Kartoffelstärke ersetzen, deren Menge sollte man aber halbieren.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Damit das Baiser beim Backen nicht klebt, das Backblech mit Backpapier auslegen oder den Boden mit Butter einfetten. Die Masse daraufgeben. Die Oberfläche glatt streichen. Etwa 25–30 Minuten backen. Jeder Backofen backt anders. Deshalb muss man Backzeit und Temperatur eventuell anpassen. Wenn das Baiser hellgelb wird, prüfen. Oben sollte es trocken und unten leicht feucht und klebrig sein.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Den Boden aus dem Backofen nehmen und direkt auf dem Blech abkühlen lassen. Die Füllung zubereiten. Sie brauchen fette Sahne, Himbeeren, Puderzucker und Vanillin.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die Himbeeren können frisch oder tiefgekühlt sein. Frische Himbeeren unter fließendem Wasser waschen. Auf Küchenpapier trocknen lassen. Tiefgekühlte Beeren auftauen (die Auftauflüssigkeit unbedingt abgießen). Man kann auch beliebige andere Beeren nehmen: Erdbeeren, Kirschen, Heidelbeeren.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Sahne steif schlagen. Wie schlägt man Sahne richtig? Ein Produkt mit mindestens 30 % Fett verwenden, sonst wird sie nicht steif. Die Sahne sollte ebenso wie das Gefäß zum Schlagen sehr kalt sein, deshalb vor dem Schlagen mindestens 1–2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit dem Mixer auf niedrigster Stufe beginnen und die Geschwindigkeit nach und nach erhöhen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Da sich fette Sahne sehr schnell schlagen lässt, kann sich normaler Zucker nicht rechtzeitig auflösen, deshalb verwendet man besser Puderzucker. Vanillin kann man durch Vanillezucker ersetzen (im entsprechenden Verhältnis laut Anleitung). Woran erkennt man, dass die Sahne steif genug ist? Die Sahnemasse sollte ihre Form behalten und nicht zerlaufen. Hauptsache, die Sahne nicht zu lange schlagen, damit sie nicht zu Butter wird.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Die Oberfläche des Eiweißbodens großzügig durch ein feines Sieb mit Puderzucker bestäuben.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Wie wendet man das Baiser richtig, ohne es zu beschädigen? Ein passend großes Stück Backpapier abschneiden und das Blech mit dem abgekühlten Boden damit abdecken. Ein Schneidebrett darauflegen. Es festhalten und das Blech umdrehen. Der Boden liegt jetzt auf dem Backpapier.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Sahnecreme daraufgeben. Gleichmäßig auf der Oberfläche des Bodens verteilen und an den Rändern 2,5 cm frei lassen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Himbeeren gleichmäßig darauf verteilen.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Die Rolle fest aufrollen. In Backpapier, Frischhaltefolie oder Alufolie wickeln. Die Rolle für 2–3 Stunden in den Kühlschrank legen, damit sie gut mit der Creme durchzieht.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Vor dem Servieren die Rolle mit Puderzucker bestäuben. Mit Beeren und frischen Himbeerblättchen verzieren. Die Baiserrolle „Pawlowa“ ist fertig!

  • Außer Himbeeren kann man andere Beeren verwenden. Ideal passen zur Sahnecreme Kirschen, fein geschnittene Aprikosen oder Pfirsiche aus der Dose. Die Eiweißmasse kann man vor dem Backen mit Mandelblättchen bestreuen. Das wird noch schöner und leckerer! Damit die Beeren, mit denen Sie das Dessert verzieren, besser auf der Oberfläche halten und nicht herunterfallen, die Oberseite der Rolle mit Creme bestreichen (vorher 3–5 EL beiseitelegen). Das Dessert wird festlich, außergewöhnlich leicht und zergeht einfach auf der Zunge!
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Eiweiße - 44  kcal/100 g
  • Stärke - 320  kcal/100 g
  • Weißweinessig - 14  kcal/100 g
  • Vanillin - 288  kcal/100 g
  • Himbeeren - 42  kcal/100 g
  • Himbeeren, tiefgefroren, gezuckert - 50  kcal/100 g
  • Sahne - 195  kcal/100 g
  • Sahne 10 % Fett - 120  kcal/100 g
  • Sahne 20 % Fett - 195  kcal/100 g
  • Buttermilch - 36  kcal/100 g
  • Puderzucker - 374  kcal/100 g

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