Süße Piroggen mit Kürbis aus Hefeteig im Backofen

Goldbraun, appetitlich, frisch aus dem Ofen, süß und luftig! Hefe-Piroggen mit Kürbis sind der Hit der Saison! Der Teig wird nach diesem Rezept mit Trockenhefe, Milch und Butter angerührt. Er wird locker, weich und klebt nicht an den Händen! Leckere, süße Piroggen zu Tee oder Milch sind eine ausgezeichnete Leckerei!

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 16 % 7 g
Fett 18 % 8 g
Kohlenhydrate 66 % 29 g
210 kcal
GI: 5 / 9 / 86

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie backt man Piroggen mit Kürbis? Zuerst den Hefeteig zubereiten. Alle nötigen Zutaten abmessen und vorbereiten. Das Mehl unbedingt sieben, damit es mit Sauerstoff angereichert wird. Die Butter in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, sie sollen Zimmertemperatur haben.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Den Vorteig zubereiten. Die Milch auf 38 Grad erwärmen. Ist die Milch zu heiß, sterben die Hefen ab, in kalter Milch werden sie nicht aktiv. Die Trockenhefe darin auflösen, 2 EL Mehl und den Zucker dazugeben. Verrühren und an einem warmen, zugfreien Ort 15–20 Minuten stehen lassen. Nach dieser Zeit soll sich auf dem Vorteig eine lockere Hefehaube bilden.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Eier, eine Prise Salz, die geschmolzene Butter und das Mehl zum Vorteig geben. Das Mehl portionsweise hinzufügen und sich dabei an der Konsistenz des Teigs orientieren. Bedenken Sie, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben, achten Sie auf die Konsistenz. Der Teig soll weich und elastisch sein, nicht mit Mehl überladen und nicht an den Händen kleben. Die Schüssel mit dem Teig mit einem Tuch abdecken und für 1 Stunde an einen warmen Ort stellen. In dieser Zeit geht er auf und verdoppelt sein Volumen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Während der Teig geht, die Füllung zubereiten. Wie bereitet man die Kürbisfüllung für Piroggen zu? Die Zutaten vorbereiten. Den Kürbis waschen, aufschneiden und von Kernen und Schale befreien.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die benötigte Menge Kürbis grob reiben.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Den geriebenen Kürbis in eine Schüssel geben. Zucker und gemahlenen Zimt hinzufügen. Die Zuckermenge nach eigenem Geschmack anpassen. Nach Belieben eine Prise gemahlene Muskatnuss dazugeben. Wer möchte, kann die Füllung kurz (etwa 10–15 Minuten) in der Pfanne unter dem Deckel schmoren, bis der Kürbis weich ist.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Den Teig auf die Arbeitsfläche geben (bei mir eine Silikonmatte). Mehl habe ich nicht dazugegeben, da der Teig weder am Tisch noch an den Händen klebte. Zusammendrücken. In zwei Teile teilen. Einen Teil zu einer Rolle formen. Den zweiten zurück in die Schüssel legen und mit einem Tuch abdecken, damit er nicht austrocknet.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Teigrolle in gleich große Stücke teilen (etwa 10 Stück). Jedes Stück zu einer Kugel rollen und 2–3 Minuten ruhen lassen. Dann jede Kugel mit den Händen flach drücken oder mit dem Nudelholz zu einem etwa 5 mm dicken Fladen ausrollen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    In die Mitte jedes Kreises etwa 2 TL Füllung geben. Die Pirogge formen und dabei die Teigränder von der Mitte zu den Enden sorgfältig zusammendrücken. Wichtig ist, dass keine Füllung in die Naht gerät, sonst platzen die Piroggen beim Backen und laufen aus. Nach Belieben die Naht mit einem Muster verzieren.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die geformten Piroggen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nach Belieben mit einer Mischung aus einem Eigelb und 1 EL Milch bestreichen. Die Piroggen etwa 25–30 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen backen. Genaue Backzeit und Temperatur nach dem eigenen Backofen bestimmen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Wenn die Piroggen eine appetitliche, schöne „Bräune“ bekommen haben, das Backblech aus dem Backofen nehmen. Das Gebäck unter einem Tuch etwas abkühlen lassen, dann in einen Korb oder auf eine Platte legen. Die fertigen Piroggen zum Tee oder mit warmer Milch servieren.

  • Während die Piroggen backen, kann man nach Belieben einen süßen Sirup kochen. 3 EL Zucker und 3 EL Wasser mischen und bei minimaler Hitze unter ständigem Rühren 1–2 Minuten kochen. Die fertigen Piroggen mit dem Sirup bestreichen.
  • Mir persönlich hat der reichhaltige Hefeteig nach diesem Rezept sehr gefallen, es gibt aber auch andere Varianten von Hefeteig, darunter für die Fastenzeit. Ein passendes Rezept können Sie hier auswählen.
  • Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, soll sich angenehm anfühlen, nicht über 40 Grad. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung werden Hefen gut aktiv, in heißer sterben sie ab, in kalter arbeiten sie einfach nicht. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor man sie mit den übrigen Zutaten vermischt. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 10–15 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit soll sich auf dem Vorteig eine schaumige Hefehaube bilden. Ist das nicht geschehen, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). Dann andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Backzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
  • Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung genau lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dafür wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst geht der Teig wegen der restlichen Körnchen eventuell nicht auf und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich nicht in der Flüssigkeit aufgelöst haben und in den Teig geraten sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe wird einfach zusammen mit den übrigen Zutaten in den Teig gegeben. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g
  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Kürbis - 29  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Gemahlener Zimt - 247  kcal/100 g

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