Zwetajewa-Apfelkuchen
Gebäck nach Hausrezept. Begeisterung in jedem Stück! Der Zwetajewa-Apfelkuchen hat sich den Titel einer Lieblingsleckerei redlich verdient. Ein dünner Mürbeteigboden, eine saftige Apfelfüllung, ein zarter Guss aus saurer Sahne ... die ideale Kombination! Das Gebäck kann man zur Teestunde mit der Familie reichen oder zu einem Fest backen.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Alle für den Teig nötigen Zutaten abmessen. Das Mehl unbedingt sieben, damit der Kuchen locker und luftig wird. Man braucht eventuell mehr oder weniger Mehl. Alles hängt von seiner Qualität und Sorte ab. Zur Sicherheit mehr sieben, als im Rezept angegeben.
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Schritt 2
Die Butter kann man in der Mikrowelle im passenden Modus (laut Anleitung) oder im Wasserbad schmelzen. Wie schmilzt man Butter richtig im Wasserbad? Man braucht zwei Gefäße mit unterschiedlichem Durchmesser. In das größere Wasser gießen. Das kleinere Gefäß so darauf setzen, dass es etwa zur Hälfte ins Wasser eintaucht. Die in Stücke geschnittene Butter hineingeben. Durch das kochende Wasser beginnt die Butter zu schmelzen. Wenn sie flüssig ist, den Herd ausschalten.
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Schritt 3
Wenn die Butter abgekühlt ist (etwa auf Zimmertemperatur), in einer Schüssel mit der sauren Sahne verbinden. Mit dem Schneebesen glatt rühren.
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Schritt 4
Das gesiebte Mehl und das Backpulver portionsweise dazugeben und die Masse jedes Mal gründlich glatt rühren. Damit sich das Backpulver besser im Teig verteilt, es zuerst mit etwas Mehl mischen und dann zur Sahnemasse geben. Ersetzen kann man es durch Natron (1 TL). Das Natron unbedingt mit 9-prozentigem Essig (1 EL) ablöschen und sofort in die Butter-Sahne-Mischung gießen. Wichtig ist, es mit dem Natron nicht zu übertreiben, da sein spezifischer Geschmack das Gebäck verdirbt.
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Schritt 5
Mit den Händen einen weichen, nicht zu festen Teig kneten (er soll weicher sein als zum Ausrollen). Bei Bedarf Mehl dazugeben, bis die Konsistenz gleichmäßig und elastisch ist. Den Teig zu einer Kugel formen. Wenn Sie Zeit haben, ihn in Frischhaltefolie wickeln. Für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Gekühlter Teig ist noch geschmeidiger und lässt sich leichter verarbeiten. Dieser Schritt ist aber nicht zwingend. Man kann ihn auch auslassen.
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Schritt 6
Eine Form mit etwa 18–20 cm Durchmesser nehmen. Eine runde, rechteckige oder quadratische Form passt. Mit Backpapier auslegen, sonst kann der Kuchen anbrennen. Damit sich das Gebäck leichter herausnehmen lässt, solche Griffe machen (wie auf dem Foto). Dafür ein Blatt Backpapier so zuschneiden, dass es über die Form hinausragt, und breite Streifen daraus schneiden. Den Teig in die Form geben. Mit den Händen auf dem Boden verteilen und einen niedrigen Rand formen.
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Schritt 7
Für die Füllung habe ich zwei große Äpfel in Rot und Grün gewählt. Die unterschiedlichen Farben machen den Kuchen bunter. Welche Äpfel eignen sich am besten? Saftige, feste Früchte mit süß-saurem Geschmack wählen. Weiche werden beim Backen zu Brei, und die ganze Schönheit ist dahin.
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Schritt 8
Die Äpfel halbieren. Das Kerngehäuse herausschneiden. Die Schale muss nicht entfernt werden. Ist sie aber beschädigt oder sieht unschön aus, besser abschneiden. Die Früchte in dünne, ordentliche Spalten oder kleine Würfel schneiden. Damit die Äpfel nicht braun werden, mit Zitronensaft beträufeln.
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Schritt 9
Die Apfelscheiben auf den Teigboden legen. Gleichmäßig beliebig verteilen oder die Spalten dicht nebeneinander fächerförmig auflegen.
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Schritt 10
Die Zutaten für den Guss vorbereiten. Man braucht ein großes Hühnerei, normalen weißen Kristallzucker und Vanillezucker. Saure Sahne mit beliebigem Fettgehalt passt. Bedenken Sie, dass es mit fetterer saurer Sahne leckerer, aber auch kalorienreicher wird.
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Schritt 11
In einem passend großen Gefäß saure Sahne, Zucker und Vanillezucker mischen. Statt Vanillezucker kann man Vanillinpulver nehmen (etwa auf der Messerspitze). Wichtig ist, bei der Dosierung aufmerksam zu sein. Unbedingt die Anleitung lesen, wie viel und wie man es zugibt! Bei falscher Verwendung kann es bitter werden und den Geschmack des Gebäcks verderben.
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Schritt 12
In einer separaten Schüssel das Ei verquirlen. Stark schlagen muss man es nicht, einfach mit dem Schneebesen glatt und schaumig rühren.
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Schritt 13
Das Ei zur sauren Sahne gießen. Alles sorgfältig glatt rühren.
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Schritt 14
Einen Löffel Mehl in die Sahnemischung geben und noch einmal verrühren. Das Mehl macht den Guss dicker.
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Schritt 15
Die Äpfel mit der Sahne-Ei-Mischung übergießen. Die Form leicht schütteln, damit sich der Guss gleichmäßig über die ganze Füllung verteilt.
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Schritt 16
10–15 Minuten vor dem Backen den Backofen auf 180 Grad einschalten und vorheizen lassen. Die Form mit dem Kuchen hineinstellen. Etwa 50 Minuten backen. Temperatur und Backzeit können abweichen, da jeder Backofen anders backt. Wie prüft man, ob der Kuchen fertig ist? Der Guss aus saurer Sahne soll fest geworden sein und beim Schwenken der Form leicht zittern. Die Form aus dem Backofen nehmen, den Kuchen aber erst herausnehmen, wenn er vollständig abgekühlt ist, sonst kann er zerfallen.
- Letzten Herbst habe ich den Zwetajewa-Kuchen mit Himbeeren gebacken. Diesmal habe ich beschlossen, diesen wunderbaren Kuchen mit Äpfeln zu wiederholen. Das ist seine klassische Variante.
- Es heißt, wenn man den abgekühlten Kuchen 1–2 Stunden (oder besser die ganze Nacht) im Kühlschrank lässt, wird sein Geschmack noch intensiver und die Struktur fester. Den gekühlten Kuchen in gleichmäßige, schöne Portionsstücke zu schneiden ist leicht und einfach. Aber auch warm ist der Zwetajewa-Kuchen nicht schlechter, nur lässt er sich schwerer ordentlich schneiden. Die Apfelleckerei kann man zum Tee oder mit einer Kugel Vanilleeis servieren.
- Seien Sie darauf gefasst, dass Sie etwas mehr oder im Gegenteil weniger Mehl brauchen als im Rezept angegeben. Orientieren muss man sich daran, wie der Teig werden soll (fest, weich, flüssig usw.). Viele nützliche Informationen darüber, warum Mehl sogar derselben Sorte ganz unterschiedliche Eigenschaften haben kann, lesen Sie hier
- Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Gericht aus dem Backofen gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen im Artikel über Backöfen hier
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Mehl - 325 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364 kcal/100 g
- Griffiges Weizenmehl - 348 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Saure Sahne - 210 kcal/100 g
- Saure Sahne 10 % Fett - 115 kcal/100 g
- Saure Sahne 20 % Fett - 210 kcal/100 g
- Saure Sahne 25 % Fett - 284 kcal/100 g
- Saure Sahne 30 % Fett - 340 kcal/100 g
- Backpulver - 79 kcal/100 g
- Äpfel - 47 kcal/100 g
- Getrocknete Äpfel - 210 kcal/100 g
- Apfelmus, Konserve - 61 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Vanillezucker - 379 kcal/100 g
