Chiffon-Biskuit
Locker und einfach, leicht, porös, luftig! Saftiger Chiffon-Biskuit eignet sich hervorragend als Basis für alle Torten und Törtchen, besonders mit gekühlten Füllungen. Bereiten Sie daraus Moussetorten zu, gefüllt mit geschlagener Sahne. Und genießen Sie ein erstaunlich zartes Dessert, das immer gelingt!
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie macht man Chiffon-Biskuit? Die benötigten Zutaten abmessen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, deshalb rechtzeitig vorbereiten. Weizenmehl Type 405 nehmen. Das Pflanzenöl unbedingt geruchlos. Die Milch kann jeden Fettgehalt haben.
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Schritt 2
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und durch ein Sieb in ein breites Gefäß sieben. Das Sieben reichert das Mehl mit Luftbläschen an, dadurch wird das Gebäck locker und luftig.
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Schritt 3
Frische Eier nehmen. Wenn die Eier klein sind, ihre Anzahl auf 4 erhöhen. Die Eier waschen und trocken tupfen. Die Eier in Eiweiß und Eigelb trennen. Dabei sorgfältig vorgehen, damit kein Tropfen Eigelb ins Eiweiß gelangt. Sonst lässt sich das Eiweiß nicht zu festem Schaum schlagen.
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Schritt 4
In einer passenden Schüssel das Eigelb verquirlen. Besonders schaumig muss es hier nicht werden, es genügt, wenn sich das Eigelb zu einer glatten Masse verbindet. Deshalb einen gewöhnlichen Handschneebesen verwenden.
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Schritt 5
30 Gramm Zucker zum Eigelb geben und noch einmal verquirlen.
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Schritt 6
Milch und Pflanzenöl zur Masse geben und glatt verrühren.
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Schritt 7
Das mit Backpulver gesiebte Mehl hinzufügen und gründlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
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Schritt 8
Es soll ein dicklicher, zäher, glatter Teig entstehen.
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Schritt 9
Das Eiweiß schlagen. Wie schlägt man Eiweiß richtig zu festem Schaum? Das Geschirr muss trocken und fettfrei sein. Eine Schüssel mit hohem Rand wählen, da das Eiweiß beim Schlagen stark an Volumen zunimmt. Salz zum Eiweiß geben und auf niedriger Stufe zu weichen Spitzen schlagen. Ohne das Schlagen zu unterbrechen, den restlichen Zucker (50 g) und den Vanillezucker in kleinen Portionen einrieseln lassen. Die Geschwindigkeit nach und nach auf die höchste Stufe erhöhen und das Eiweiß zu dichtem, festem Schaum schlagen.
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Schritt 10
Etwa 1/3 des geschlagenen Eiweißes zum Teig geben. Mit einem Holz- oder Silikonspatel das Eiweiß mit vorsichtigen Bewegungen von unten nach oben unter den Teig heben. Behutsam und vorsichtig, um die luftige Struktur nicht zu zerstören, nach und nach das gesamte Eiweiß unterheben.
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Schritt 11
Der Teig wird zäh, fließend und luftig.
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Schritt 12
Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen. Den Rand der Form nicht einfetten. Den Teig in die Form gießen.
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Schritt 13
Den Biskuit im auf 160–170 °C vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen. Die ersten 30 Minuten den Backofen nicht öffnen, damit der Biskuit durch den Temperaturunterschied nicht zusammenfällt. Gegen Ende der Backzeit den Biskuit mit einem Holzspieß auf Garheit prüfen. Ist er trocken, ist der Biskuit fertig. Den Backofen ausschalten und den Biskuit noch 5–7 Minuten darin lassen, dann herausnehmen. Die Backzeit hängt von den Besonderheiten Ihres Backofens ab. Den fertigen Biskuit auf einem Gitter abkühlen lassen.
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Schritt 14
In einer Form mit d = 20 cm wurde der Biskuit 5,5 cm hoch. Den abgekühlten Biskuit in Frischhaltefolie wickeln und 8–10 Stunden ruhen lassen, damit seine Struktur fester wird.
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Schritt 15
Wenn man den Biskuit in Böden schneidet und mit einer beliebigen Füllung oder Creme füllt, erhält man eine leckere Torte. Man kann den Biskuit aber auch einfach so servieren, in Portionsstücke geschnitten. Guten Appetit!
- Dank des Pflanzenöls wird der Chiffon-Biskuit nicht trocken, sondern leicht feucht und sehr zart. Beim Schneiden krümelt er überhaupt nicht. Gut gelingen daraus Torten mit Gelee- und Moussefüllungen.
- Chiffon-Biskuit ist so gut, dass man ihn ganz ohne Tränke und Creme essen kann.
- Wenn der Biskuit oben schon gebräunt, innen aber noch nicht ganz gar ist, mit Alufolie abdecken und weiterbacken.
- Wie erkennt man, ob ein Ei frisch ist? In ein separates Gefäß schlagen. Vor allem darf kein unangenehmer Geruch vorhanden sein. Das Eiweiß frischer Eier ist klar und sauber. Das Eigelb läuft nicht auseinander und ist glänzend, gewölbt und gleichmäßig.
- Damit der Backofen rechtzeitig die gewünschte Temperatur erreicht, schalten Sie ihn im Voraus ein (etwa 10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).
- Bedenken Sie, dass alle Backöfen verschieden sind. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Backpulver - 79 kcal/100 g
- Vanillezucker - 379 kcal/100 g
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
