Hausgemachtes Darnizki-Brot

Der Geschmack dieses Brotes ist mit gekauftem nicht zu vergleichen. Lecker! In letzter Zeit backe ich mit großer Begeisterung Brot im Backofen. Ich habe viele verschiedene Rezepte ausprobiert, und nun ist mein Lieblingsbrot an der Reihe – das Darnizki-Brot, ein Roggenmischbrot. Ich habe Kümmel in den Teig gegeben, was überhaupt nicht nötig ist, aber ich habe es nicht bereut – damit wurde es aromatischer.

MariyaAvatar des Autors
Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 15 % 7 g
Fett 6 % 3 g
Kohlenhydrate 79 % 38 g
205 kcal
GI: 5 / 3 / 91

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Alle benötigten Zutaten abmessen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    In einem kleinen Gefäß die Trockenhefe mit dem Zucker vermischen und mit 30 ml warmem Wasser (37–40 Grad) übergießen. 15 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit soll sich auf dem Vorteig eine Schaumhaube bilden.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Beide Mehlsorten (Weizen- und Roggenmehl) sieben und vermischen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Raffiniertes Pflanzenöl, Salz und Kümmel zum Mehl geben.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Das warme Wasser (300 ml) und den Vorteig zugießen. Alles gut glatt kneten.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Bei Bedarf Mehl zugeben und sich dabei an der gewünschten Konsistenz des Teigs orientieren. Er soll recht klebrig sein.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Schüssel mit dem Teig mit einem Küchentuch abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort stehen lassen. Dafür kann man den auf 30–40 Grad vorgeheizten Backofen verwenden. In dieser Zeit soll der Teig deutlich aufgehen und an Volumen zunehmen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Nach einer Stunde den aufgegangenen Teig mit den Händen zusammendrücken, um das Kohlendioxid auszutreiben, das den Gärprozess behindert. Damit der Teig nicht zu stark klebt, die Hände mit Wasser befeuchten.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Den Teig in eine Brotform geben und die Oberfläche glatt streichen. Meine Form ist eine rechteckige Silikonform, deshalb habe ich sie nicht eingefettet. Bei einer anderen hitzebeständigen Form (aus Keramik oder Metall) diese leicht mit raffiniertem Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt einfetten. Nach Wunsch die Oberfläche des Laibs mit Kümmel bestreuen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die Form mit einem Tuch abdecken und erneut 40 Minuten stehen lassen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Oberfläche des Laibs kann man rautenförmig flach einschneiden.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Den Backofen rechtzeitig auf 190 Grad vorheizen. Das Brot etwa 40 Minuten backen. Nach den Besonderheiten des eigenen Geräts richten. Ich rate, ein Blech mit Wasser auf den Boden des Backofens zu stellen. Wenn die Oberseite des Brotes gebräunt ist, die Form aus dem Backofen nehmen. Das Brot auf einen Teller legen. Mit einem leicht feuchten Tuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.

gut zu wissen

Wenn die Oberfläche des Gebäcks leicht gebräunt ist, die Garprobe machen: an mehreren Stellen mit einem Holzspieß einstechen – bleibt der Spieß trocken, kann die Form (oder das Backblech) aus dem Ofen genommen werden.

Seien Sie darauf gefasst, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!

Beachten Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen zu den Besonderheiten von Backöfen!

Wichtig: Wie man Trockenhefe richtig durch Frischhefe ersetzt, in welcher Flüssigkeit man sie am besten auflöst, warum man aktive Hefe von Instanthefe unterscheiden können muss, und weitere nützliche Tipps lesen Sie im Artikel über Hefe.

  • Wenn die Oberfläche des Gebäcks leicht gebräunt ist, die Garprobe machen: an mehreren Stellen mit einem Holzspieß einstechen – bleibt der Spieß trocken, kann die Form (oder das Backblech) aus dem Ofen genommen werden.
  • Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, soll sich angenehm warm anfühlen, nicht über 40 Grad. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiv, in heißer stirbt sie ab, und in kalter arbeitet sie einfach nicht. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor sie mit den anderen Zutaten vermischt wird. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit soll sich auf dem Vorteig eine Hefeschaumhaube bilden. Ist das nicht geschehen, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). In diesem Fall andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.
  • Seien Sie darauf gefasst, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Viele nützliche Informationen über Mehl und seine Eigenschaften lesen Sie in diesem Artikel!
  • Es ist wichtig, das Mehl zu sieben, um es mit Sauerstoff anzureichern. Dann wird das Gebäck luftig und geht beim Backen gut auf.
  • Beachten Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen in diesem Artikel!
  • Damit der Backofen rechtzeitig die gewünschte Temperatur erreicht, schalten Sie ihn im Voraus ein (etwa 10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).
  • Für die Zubereitung am besten geschmacksneutrales gefiltertes Wasser oder Flaschenwasser verwenden. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack geben kann.
  • Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive Trockenhefe und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie kleine Perlen oder Kügelchen. Vor der Verwendung muss sie aus dem „Schlafmodus“ geholt werden. Dafür wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Entstandene Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst geht der Teig wegen der verbliebenen Körnchen womöglich nicht auf und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht). Instanthefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe wird einfach zusammen mit den anderen Zutaten in den Teig gegeben. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Roggenmehl - 305  kcal/100 g
  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Kümmel - 333  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

Ähnliche Rezepte