Saftiger Biskuit-Rührkuchen

Zarter und weicher Rührkuchen aus Biskuitteig! Sehr oft bleiben Rührkuchen nach dem Backen etwas trocken, und man muss sie mit Sirup und verschiedenen Tränken übergießen. Mit diesem Rezept ist das nicht nötig – der Kuchen bekommt eine saftige, schwere Krume. Das Geheimnis liegt im besonderen Aufschlagen der Eier.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 14 % 8 g
Fett 18 % 10 g
Kohlenhydrate 68 % 38 g
274 kcal
GI: 2 / 61 / 37

Zubereitung Schritt für Schritt

Zubereitungszeit: 40 Min.
  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die Zutaten für den Kuchen vorbereiten. Für dieses Rezept ist eine genaue Grammangabe wichtig, daher alle Zutaten am besten mit der Küchenwaage abwiegen. Ein weiteres Geheimnis eines gelungenen Kuchens: alle Zutaten sollten die gleiche Temperatur haben, nämlich Zimmertemperatur. Eier und Milch daher rechtzeitig herausnehmen. Die Butter wird geschmolzen, sie muss also nicht vorher herausgenommen werden. Statt Backpulver kann man Natron in gleicher Menge verwenden.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Butter in einen Topf mit dickem Boden geben und auf kleine Hitze stellen. Der dicke Boden verhindert, dass die Butter zu schnell schmilzt und anbrennt. Ist kein passendes Geschirr vorhanden, die Butter im Wasserbad schmelzen. Oder die Mikrowelle verwenden. Die wichtigste Bedingung: Die Butter darf nicht kochen, sondern nur schmelzen. Sonst trennt sich die Molke ab. Die geschmolzene Butter auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und erst dann verwenden.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Das Mehl sieben. Durch das Sieben wird das Mehl mit Luft angereichert, was das Gebäck weicher und luftiger macht. Außerdem lassen sich so kleine Verunreinigungen entfernen, die im Mehl vorhanden sein können.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Backpulver und Salz zum Mehl geben und vermischen. Durch das Vermischen der trockenen Zutaten verteilen sie sich gleichmäßig in der gesamten Masse.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Eier in Eiweiß und Eigelb trennen. Dabei möglichst sorgfältig vorgehen, damit kein Eigelb ins Eiweiß gelangt. Fremde Beimischungen verhindern, dass sich das Eiweiß gut aufschlagen lässt, deshalb muss auch das Geschirr absolut sauber sein.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Das Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen. Das dauert recht lange, daher besser nicht von Hand. Ohne das Schlagen zu unterbrechen, den Zucker zur Eiweißmasse geben. Ihn langsam in dünnem Strahl einrieseln lassen. Das Eiweiß zu einer fluffigen weißen Masse aufschlagen. Die Rührbesen des Mixers sollten darin deutliche Spuren hinterlassen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Ohne den Mixer auszuschalten, die Eigelbe zur Eiweißmasse geben. Sobald sie vollständig untergemischt sind, mit dem Schlagen aufhören.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die trockenen Zutaten zu den aufgeschlagenen Eiern geben, die Milch und die geschmolzene, abgekühlte Butter hineingießen. Die Masse vorsichtig mit einem Teigschaber vermischen. Dafür eignet sich am besten ein Silikonschaber. Er zerstört die Struktur der aufgeschlagenen Masse nicht, und das Gebäck fällt später nicht zusammen. Von unten nach oben rühren, als würde man die hinzugefügten Zutaten unterheben.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Die Form zum Backen des Kuchens vorbereiten. Ich habe eine Silikonform mit 20*7 cm. Bei Silikon muss nichts gemacht werden. Bei einem anderen Material die Form mit einem kleinen Stück Butter einfetten. Oder mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form gießen. Die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Den Kuchen im auf 180 °C vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze backen. Die Backofentür währenddessen nicht öffnen, damit der Kuchen nicht zusammenfällt. Die Backzeit hängt vom Backofen und von der Form ab, in der der Kuchen gebacken wird. Sie liegt zwischen 25 und 40 Minuten. Auf das Aussehen des Kuchens achten. Meiner hat 30 Minuten gebacken. Die Garprobe kann man auch mit einem Holzstäbchen machen. Dazu den fertigen Kuchen damit einstechen. Kommt das Stäbchen trocken heraus, ohne Reste von feuchtem Teig, ist der Kuchen fertig.

  • Ein sehr gelungenes Rezept! Der Kuchen wird innen wirklich saftig. Ich denke, das ist eine ausgezeichnete Grundlage für Torten, wenn man ihn in einer runden Form backt. Aber auch einfach so, ohne Zusätze und Cremes, ist er lecker!
  • -------------------- Hilfreiche Artikel: wie man im Backofen nach fremden Rezepten lecker kocht; Weizenmehl. Geheimnisse und Feinheiten der Verwendung

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g
  • Backpulver - 79  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

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