Biskuit mit kochendem Wasser

Hoch, locker und einfach – und er gelingt immer! Biskuit mit kochendem Wasser ist einer der verbreitetsten und einfachsten Böden für eine Torte. Der Boden wird elastisch, luftig und dabei sehr zart. Er ist einfach die ideale Schicht für jede Creme oder Füllung.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 14 % 8 g
Fett 17 % 10 g
Kohlenhydrate 69 % 41 g
290 kcal
GI: 1 / 59 / 40

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Biskuit mit kochendem Wasser? Die benötigten Zutaten vorbereiten. Große, ausgesuchte und frische Eier nehmen. Wenn die Eier klein sind, eines mehr nehmen. Die Eier sollen Zimmertemperatur haben, daher rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Vanillin kann durch 1 TL Vanillezucker ersetzt werden, der zusammen mit dem normalen Zucker zu den Eiern gegeben wird (Schritt 1). Weizenmehl Type 405 mit einem Eiweißgehalt von höchstens 10,3 g nehmen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Mehl mit Backpulver und Vanillin in eine separate Schüssel sieben. Es ist wichtig, das Mehl zu sieben, damit es mit Sauerstoff angereichert wird. Dann wird das Gebäck luftig und geht beim Backen gut auf.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die zimmerwarmen Eier in eine Schüssel schlagen. Mit dem Mixer auf niedriger Stufe zu schlagen beginnen und die Geschwindigkeit allmählich bis zur höchsten Stufe steigern. Den Zucker portionsweise einrieseln lassen. Schlagen, bis ein lockerer, stabiler Schaum entsteht und die Masse hell wird. Die Masse soll sich um das 3- bis 4-Fache vergrößern. Wichtig ist aber, die Eier nicht zu überschlagen: Die Masse soll locker sein und viele kleine Luftbläschen enthalten. Schlagen Sie zu lange, bis sie dicht wird, geht Ihr Boden beim Backen nicht auf.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Mehlmischung in 2–3 Portionen zu den geschlagenen Eiern geben und die Masse vorsichtig mit einem Silikonschaber von oben nach unten unterheben, damit der Teig nicht zusammenfällt, dabei alle Mehlklümpchen auflösen. Ich persönlich verrühre den Teig lieber mit dem Mixer auf niedrigster Stufe. Nur kurz rühren, damit die Eier nicht überschlagen werden. Außerdem können nach dem Unterheben mit dem Schaber kleine Mehlklümpchen im Teig bleiben, die man leicht übersieht.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Geschmacksneutrales Pflanzenöl und kochendes Wasser in den Teig gießen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Den Teig schnell und gründlich bis zum Boden verrühren, denn die ganze Flüssigkeit läuft schnell nach unten in die Schüssel. Durch das Verrühren soll die Masse ihre Lockerheit nicht verlieren, aber elastisch werden und kleine Bläschen an der Oberfläche behalten.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Den Boden einer Backform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und mit Butter einfetten. Den Teig in die Form gießen. Den Biskuit im auf 170 °C vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten backen (die Zeit nach Ihrem Ofen bestimmen). Auf keinen Fall die Ofentür in den ersten 30 Minuten öffnen, sonst fällt der Biskuit sofort zusammen.*

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den Gargrad des Biskuits beim Backen mit einem Holzspieß prüfen – er soll trocken herauskommen. Aber erst gegen Ende der Backzeit prüfen. Bleiben Krümel am Spieß hängen, ist der Boden innen noch nicht durchgebacken. Wenn die Oberseite schon gebräunt, der Teig aber noch nicht fertig ist, die Form mit einer doppelten Lage Alufolie abdecken. Den fertigen Biskuit kann man 10 Minuten im abkühlenden Ofen lassen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Damit der Biskuit nicht zusammenfällt, ihn auf ein Gitter stürzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Je nach Größe der Form variiert die Höhe des Biskuits. In einer 20-cm-Form wird er 6–7 cm hoch. Das ist die übliche Höhe eines Biskuits für eine Torte aus 3 Böden. Beim Abkühlen kann er ein ganz kleines bisschen absinken, aber gleichmäßig über die ganze Oberfläche. Das ist normal, solange der Biskuit in der Mitte nicht einbricht. Im Anschnitt sieht man, dass der Teig gleichmäßig durchgebacken ist.

    • Der Teig soll gleichmäßig über die ganze Fläche aufgehen. Bildet sich an der Oberfläche ein hoher Buckel, muss die Temperatur etwas gesenkt werden; bricht der Biskuit dagegen in der Mitte ein, muss die Temperatur erhöht werden. Am besten bleibt man in der Nähe des Ofens, um ihn rechtzeitig nachregeln zu können.
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Backzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
  • Damit der Backofen die nötige Temperatur erreicht, ihn rechtzeitig einschalten (10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).
  • Seien Sie darauf vorbereitet, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Backpulver - 79  kcal/100 g
  • Vanillin - 288  kcal/100 g

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