Balisch mit Fleisch

Schön, eindrucksvoll, sättigend, für den Festtisch! Balisch mit Fleisch ist ein traditionelles Gericht der tatarischen Küche. Genauer gesagt ist es ein sättigendes Hauptgericht, mit dem man eine große Familie satt bekommt. Man erhält zugleich Beilage, Fleisch und eine wunderbare, mit Saft getränkte Brotkruste.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 23 % 8 g
Fett 23 % 8 g
Kohlenhydrate 54 % 19 g
181 kcal
GI: 10 / 0 / 90

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Balisch mit Fleisch? Mit dem Kneten des Teigs beginnen. Die Zutaten dafür vorbereiten. Milch mit beliebigem Fettgehalt eignet sich. Das Öl – raffiniert und geruchlos. Das Mehl sieben – so wird der Teig lockerer.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Wie macht man den Teig? In einer tiefen Schüssel Milch und Pflanzenöl vermischen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Salz dazugeben.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Das gesiebte Mehl portionsweise hineinstreuen und den Teig kneten, er soll ziemlich fest werden. Rechnen Sie damit, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Den Teig ruhen lassen und inzwischen die Füllung zubereiten.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Zutaten für die Füllung vorbereiten. Statt Rindfleisch können Sie Lamm, Hähnchen oder Pute nehmen. Das Gemüse waschen und schälen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Wie macht man die Füllung? Das Fleisch abspülen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Fein würfeln – je feiner, desto besser. Am besten ist Fleisch mit Fettadern – dann wird die Füllung saftiger.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Zwiebel schälen und fein hacken.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Kartoffeln in kleine Würfel schneiden.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Fleisch, Zwiebel und Kartoffeln in einer Schüssel vermengen, Pfeffer dazugeben.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Salzen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Füllung vermischen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Der Teig ist inzwischen fertig – während der „Ruhezeit“ wird er deutlich elastischer und lässt sich besser verarbeiten. Ihn in 3 Teile teilen – einen großen und 2 kleine.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Den größten Teil zu einem Kreis von einigen Millimetern Dicke ausrollen.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Die Teigplatte auf Backpapier in eine große runde Form oder einfach auf ein Backblech legen und die Füllung vorsichtig in die Mitte geben.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Die Teigränder ringsum zusammendrücken, sodass der Kuchen die Form eines „Töpfchens“ erhält, und dabei eine große Öffnung lassen.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Butterstückchen obenauf legen. Nehmen Sie natürliche, hochwertige, leckere Butter ohne pflanzliche Zusätze.

  17. Schritt 17

    Schritt 17

    Einen der übrigen Teigteile dünn ausrollen und den Kuchen damit abdecken.

  18. Schritt 18

    Schritt 18

    Die Ränder sorgfältig zusammendrücken, sodass der Kuchen vollständig geschlossen ist.

  19. Schritt 19

    Schritt 19

    Im Prinzip kann man beim vorigen Schritt aufhören, aber man kann den Kuchen nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr schön machen. Den letzten Teigteil dünn ausrollen und Segmente einschneiden, wie auf dem Foto.

  20. Schritt 20

    Schritt 20

    Die Enden der Segmente verbinden, so entsteht ein interessantes Muster.

  21. Schritt 21

    Schritt 21

    Die Teigränder zu einem Zopf zusammendrücken oder nach innen umschlagen.

  22. Schritt 22

    Schritt 22

    In der Mitte eine Öffnung machen.

  23. Schritt 23

    Schritt 23

    Die Öffnung mit einem Stück Teig verschließen, sodass der Kuchen vollständig geschlossen ist, und für 1,5 Stunden in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Wenn die Oberseite zu stark bräunt, können Sie die Temperatur etwas reduzieren.

  24. Schritt 24

    Schritt 24

    Den Balisch aus dem Backofen nehmen, die Fleischbrühe vorsichtig in die Öffnung gießen und ihn bei auf 160 Grad reduzierter Temperatur für weitere 30 Minuten zurück in den Backofen schieben.

  25. Schritt 25

    Schritt 25

    Nach Ablauf der Zeit ist der Balisch mit Fleisch fertig.

  26. Schritt 26

    Schritt 26

    Ihn unangeschnitten servieren.

  27. Schritt 27

    Schritt 27

    Beim Servieren den oberen Teil des Balisch abnehmen und die Füllung portionsweise als Hauptgericht auf Teller verteilen. Guten Appetit!

gut zu wissen

Beachten Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!

Rechnen Sie damit, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!

Jedes Öl ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur gesund – bis zum Rauchpunkt, an dem das Öl zu verbrennen beginnt und sich giftige Stoffe bilden, darunter Karzinogene. Wie man die Brattemperatur bestimmt, welches Öl sich am besten zum Braten eignet und welches man besser gar nicht verwendet, lesen Sie hier.

Wichtig! Hitzebeständige Formen für den Backofen gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien: Manche halten die Wärme lange, andere vertragen hohe Temperaturen gut, wieder andere sind pflegeleicht. Warum ein Kuchen in einer Silikonform schwerer durchbackt, warum Aufläufe in einer Glasform perfekt gelingen und weitere interessante und nützliche Informationen lesen Sie im Artikel über Back- und Auflaufformen.

Warum klebt Backpapier an Speisen fest? Wie vermeidet man diese unangenehme Überraschung? Worin unterscheidet sich Silikon-Backpapier von gewöhnlichem und welches sollte man kaufen? Alle Geheimnisse zum Umgang mit Backpapier lesen Sie hier.

Wichtig! Sorte, Größe und Qualität der Kartoffeln beeinflussen direkt die Garzeit sowie Geschmack und Aussehen des Gerichts. Warum braucht man zum Backen oder für Kartoffelpüree Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt und zum Braten mit niedrigem? Wie wählt man die ideale Kartoffelsorte für ein Gericht? Wie kocht man Kartoffeln richtig als Beilage, für Püree und für Suppe? Was tun, damit Kartoffeln im Backofen nicht trocken werden? Antworten auf diese und viele andere Fragen lesen Sie im Artikel.

  • Beachten Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
  • Wurzelgemüse wäscht man am besten mit einer Bürste oder einem harten Schwamm unter fließendem Wasser.
  • Das Rindfleisch kann durch jede andere Fleischsorte ersetzt werden, die Ihnen besser schmeckt. Bedenken Sie aber, dass sich Garzeit, Geschmack und Kaloriengehalt des Gerichts ändern. Schweine- und Lammfleisch sind in der Regel fetter als Rindfleisch, Hähnchenfilet oder Pute dagegen magerer. Dabei hängt die Garzeit nicht nur von der Fleischsorte ab, sondern auch davon, welches Teilstück verwendet wird und ob das Fleisch von einem älteren oder jüngeren Tier stammt.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Rindfleisch, mager - 158  kcal/100 g
  • Ausgelassenes Rinderfett - 871  kcal/100 g
  • Gekochte Schweinekeule - 269  kcal/100 g
  • Gepökeltes Rindfleisch - 216  kcal/100 g
  • Rinderbrust - 217  kcal/100 g
  • Rindfleisch, fett - 171  kcal/100 g
  • Rinderschulter - 137  kcal/100 g
  • Rinderbraten, mager - 200  kcal/100 g
  • Rinderkeule - 104  kcal/100 g
  • Rinderoberschale - 127  kcal/100 g
  • Rinderrippen - 233  kcal/100 g
  • Ochsenschwanz - 184  kcal/100 g
  • Kartoffeln - 80  kcal/100 g
  • Salzkartoffeln - 82  kcal/100 g
  • Pellkartoffeln - 74  kcal/100 g
  • Kartoffelpüree - 380  kcal/100 g
  • Ofenkartoffeln - 70  kcal/100 g
  • Bratkartoffeln - 192  kcal/100 g
  • Zwiebeln - 41  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g
  • Fleischbrühe - 34  kcal/100 g
  • Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255  kcal/100 g

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