Brötchen aus Roggenmehl

Locker, duftend, lecker und aus einfachen Zutaten! Brötchen aus Roggenmehl – ein einfaches Rezept, das leicht gelingt. Sie werden aus einer Mehlmischung mit Weizenmehl zubereitet und können Brot ersetzen. Sie passen zum Frühstück mit Butter ebenso wie zum Mittagessen zur Suppe.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 11 % 6 g
Fett 20 % 11 g
Kohlenhydrate 69 % 38 g
269 kcal
GI: 1 / 2 / 97
Der glykämische Index ist nicht für alle Zutaten bekannt: Für einen Teil der Kohlenhydrate fehlt er in unserer Datenbank, diese sind in der Aufschlüsselung nicht berücksichtigt.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Brötchen aus Roggenmehl? Die Zutaten vorbereiten. Das Öl geruchsneutral und raffiniert nehmen. Sesam und Kerne braucht man zum Bestreuen, man kann auch etwas anderes nehmen oder ganz darauf verzichten.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Eine große Schüssel nehmen und beide Mehlsorten hineinsieben. Das Sieben ist wichtig, um das Mehl mit Sauerstoff anzureichern. Dann wird das Gebäck luftig und geht beim Backen gut auf.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Vorteig zubereiten. Wie macht man den Vorteig? Eine andere Schüssel nehmen und zwei Esslöffel Weizenmehl hineingeben. Diese von der Gesamtmenge abnehmen. Zucker und Trockenhefe dazugeben. Die trockenen Zutaten vermischen. Die Hälfte des warmen Wassers dazugießen. Den Vorteig gut verrühren, um alle Klümpchen aufzulösen. Wichtig ist, wirklich warmes Wasser mit etwa 38 Grad zu verwenden. Heißeres Wasser tötet die lebenden Organismen, die die Hefe ausmachen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Schüssel mit dem Vorteig mit einem Tuch abdecken und 20 Minuten stehen lassen. Die Schüssel am besten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. Ich stelle sie in den (ausgeschalteten) Backofen. Nach der angegebenen Zeit soll der Vorteig „zum Leben erwachen“ – Bläschen bilden und sich zu einer „Haube“ aufblähen. Das bedeutet, dass die Hefe aktiv ist und zu arbeiten begonnen hat. Ist das nicht geschehen, muss man die Hefe austauschen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Das Salz ins Mehl geben, vermischen, das restliche Wasser, das Pflanzenöl und den Vorteig dazugießen. Den Teig kneten. Ich habe den Mixer benutzt, man kann es aber auch mit den Händen machen. So habe ich es am Ende auch gemacht. Mein Teig wurde geschmeidig, gleichmäßig und klebte nicht.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Den Teig zu einer Kugel formen, die Schüssel mit einem Tuch, Folie oder einem Deckel abdecken. Für eine Stunde zum Gehen an einen warmen Ort stellen. Ich habe die Schüssel wieder in den Backofen gestellt.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Nach einer Stunde sollte sich der Teig verdoppelt haben.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den Teig in gleich große Stücke teilen. Bei mir waren es 8 Stücke. Aus jedem Stück ein rundes Brötchen formen. Dazu die Ränder zur Mitte hin zusammendrücken, als würde man ein Bündel schnüren, dann den Teigling umdrehen und auf dem Brett rollen, bis er rund ist.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das Eigelb eines Hühnereis nehmen und mit einer Gabel leicht verquirlen. Jedes Brötchen mit einem Küchenpinsel bestreichen. Nach Wunsch bestreuen. Ich habe eine Mischung aus weißem und schwarzem Sesam und Sonnenblumenkernen verwendet. Zusätzlich habe ich jedes Brötchen mit einem scharfen Messer eingeschnitten.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Den Backofen auf 50 °C einschalten und das Backblech mit den Brötchen für 20 Minuten hineinstellen. Das verkürzt die Gehzeit. Dann, ohne das Blech herauszunehmen, die Temperatur auf 180 °C erhöhen und die Brötchen je nach Backofen 25-30 Minuten backen. Sie sollen schön goldbraun werden.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die fertigen Brötchen etwas abkühlen lassen und servieren. Sie schmecken warm ebenso wie abgekühlt. Guten Appetit!

  • Sehr leckere Brötchen! Innen weich, oben mit einer duftenden Kruste. Besonders lecker sind sie warm mit Butter. Ich habe sie auch später gegessen und dabei leicht in der Mikrowelle aufgewärmt. Mir hat etwas Salz gefehlt, man kann die Menge auf einen Teelöffel erhöhen.
  • Seien Sie darauf gefasst, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie Über Mehl und seine Eigenschaften!
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
  • Wichtig! Bei Trockenhefe muss man beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dazu wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst kann der Teig wegen der verbliebenen Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich nicht in der Flüssigkeit aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten somit nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe gibt man einfach zusammen mit den übrigen Zutaten in den Teig. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Roggenmehl - 305  kcal/100 g
  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Eigelbe - 352  kcal/100 g
  • Sesam, geschält - 582  kcal/100 g
  • Sesamsamen, getrocknet, ganz - 563  kcal/100 g
  • Sonnenblumenkerne - 560  kcal/100 g
  • Färberdistelsamen, getrocknet, ganz - 615  kcal/100 g

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