Hausgemachte Mini-Torten
Ein echter, nur sehr kleiner Held für das Geburtstagskind. Mini-Torten begeistern ausnahmslos alle Naschkatzen mit ihrem Geschmack und hübschen Aussehen. Sie eignen sich gut zum Geburtstag für ein, zwei, höchstens drei Personen. Und mit einer Geburtstagskerze sehen sie noch schöner aus!
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie macht man eine Mini-Torte? Die nötigen Zutaten vorbereiten. Für eine Biskuittorte sollen sie Zimmertemperatur haben. Die Nüsse habe ich vorher gewaschen, getrocknet und mit dem Messer fein gehackt. Statt Walnüssen passen auch Mandeln, Cashews, Haselnüsse, Erdnüsse oder andere. Das ist Geschmackssache oder hängt davon ab, was man da hat.
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Schritt 2
Zuerst den Biskuitteig zubereiten. In eine separate Schüssel das Mehl mit Backpulver und Natron sieben, eine kleine Prise Salz, Vanillin und Muskatnuss dazugeben. Alle trockenen Zutaten vermengen. Statt Vanillin oder Vanillearoma kann man auch Zimt nehmen – wie man es mag.
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Schritt 3
Die Karotte waschen, schälen und fein raspeln. Den Saft habe ich nicht ausgedrückt, ist die Karotte sehr saftig, ihn einfach abgießen.
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Schritt 4
Den Zucker in die Rührschüssel geben, das raffinierte Pflanzenöl dazugeben. Mit dem Mixer auf niedriger Stufe 1–2 Minuten aufschlagen.
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Schritt 5
Die 2 Eier einzeln dazugeben und jedes Mal gut aufschlagen.
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Schritt 6
Die Ei-Öl-Masse wird luftig, mit Bläschen, von mittlerer Konsistenz.
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Schritt 7
Die trockene Mehlmischung nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Ich gebe sie in mehreren Schritten zu je 2–3 gehäuften Esslöffeln dazu. Jedes Mal gut mit dem Silikonschaber verrühren, der Mixer wird nicht mehr gebraucht.
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Schritt 8
Dann die gehackten Nüsse dazugeben und vermengen.
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Schritt 9
Zuletzt die Karotte unterheben. Den Teig zügig, aber sehr behutsam verrühren.
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Schritt 10
Durch die Karotte wird der Teig etwas flüssiger, er bekommt eine schöne Karottenfarbe und eine zähflüssige Konsistenz. So ein Teig lässt sich gut eingießen.
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Schritt 11
Die Form im Voraus vorbereiten, damit der Biskuitteig nicht warten muss – das mag er nicht. Eine Springform nehmen, den Boden mit Backpapier auslegen und mit Butter oder Pflanzenöl einfetten. Die Seiten nicht einfetten, damit der aufgehende Biskuit sich festhalten und leicht hochsteigen kann. Den Teig langsam in die Mitte der Form gießen, er verläuft leicht und füllt die ganze Fläche. Die Form nicht anheben, sondern behutsam auf dem Tisch hin- und herschieben, damit sich der Teig gleichmäßiger verteilt.
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Schritt 12
Die Form dann ebenso vorsichtig in den auf 190 Grad vorgeheizten Backofen stellen. Mit Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene goldbraun backen. Etwa 25–27 Minuten, je nach Leistung Ihres Backofens. Die Backofentür behutsam schließen und während des Backens nicht öffnen, damit der Biskuit nicht zusammenfällt.
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Schritt 13
Die Garprobe mit einem Holzstäbchen machen: Bleibt es trocken, ist der Biskuit fertig. Den Backofen ausschalten, die Tür leicht öffnen und den Biskuit 5–7 Minuten im Ofen stehen lassen. Sonst kann er durch den starken Temperaturunterschied zusammenfallen. Dann die Form herausnehmen und den Biskuit etwa 15 Minuten darin abkühlen lassen. Dann mit einem dünnen Messer am Rand entlangfahren, die Form öffnen und den Rand abnehmen. Den Formboden am Backpapier festhaltend herausziehen. Den Biskuit auf dem Backpapier vollständig auskühlen lassen.
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Schritt 14
Die Zutaten für die Cream-Cheese-Creme. Die Butter ebenfalls rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, sie soll Zimmertemperatur annehmen. Der cremige Frischkäse dagegen soll direkt aus dem Kühlschrank kommen. An diesen Zutaten sollte man nicht sparen, sondern hochwertige von bewährten Herstellern wählen. Frischkäse kann man mischen, um den nötigen Fettgehalt oder das Gewicht für das Rezept zu erreichen.
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Schritt 15
Während der Biskuit abkühlt, die Creme zubereiten. In einer tiefen Schüssel die weiche Butter zuerst mit dem Teigschaber mit dem Puderzucker verreiben. Dann mit dem Mixer auf hoher Stufe 2–3 Minuten aufschlagen. Die Masse soll hell, gleichmäßig und luftig werden.
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Schritt 16
Den cremigen Frischkäse dazugeben und weitere 3–4 Minuten aufschlagen.
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Schritt 17
Die Creme ist schnell und einfach gemacht. Sie wird ziemlich dick, ist aber leicht und geschmeidig und hält die Form hervorragend. Sie ist nicht so süß wie Eiweißcreme und nicht so fett wie Buttercreme. Sie hält sich besser als Puddingcreme, wobei jede Creme auf ihre Weise gut ist. Bei Bedarf kann man die Puderzuckermenge nach Geschmack anpassen. (Auf dem Foto ist eine doppelte Portion Creme.)
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Schritt 18
Aus dem abgekühlten Biskuit Böden mit d 8 cm, aber nicht mehr als 12 ausstechen. Als Schablone ein passendes Gefäß oder eine Pappschablone verwenden.
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Schritt 19
Und nun die Torte oder Törtchen zusammensetzen, bei mir sind zwei geplant. Dazu ein Tröpfchen Creme auf die Unterlage oder eine flache Platte geben, so fixiert man den ersten Boden und die Torte verrutscht nicht. Den Boden mit einer Schicht Creme bestreichen und glatt streichen. Die Creme kann man mit einer Palette oder aus dem Spritzbeutel spiralförmig auftragen, wie es bequemer ist. Pyramidenförmig zusammensetzen, Creme und Böden abwechselnd.
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Schritt 20
Dann Seiten und Oberseite mit einer dünnen Schicht Creme bestreichen, um die Krümel zu „fixieren“. Überschüssige Creme in diesem Schritt am Schüsselrand vom Spatel abstreifen. Die Torte mit Folie abdecken und zusammen mit der Creme in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 20 Minuten herausnehmen, eine weitere Schicht auftragen und wieder kühlen. Seiten und Oberseite glatt oder nach Belieben ausstreichen, dabei Torte und Creme zwischendurch kühlen.
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Schritt 21
Die Zutaten für die Schokoladen-Ganache. Sie ist ebenfalls denkbar einfach und schnell gemacht. Man kann jede Schokolade nehmen: dunkle, Milch- oder Bitterschokolade, aber ohne Zusätze. Sahne und Butter direkt aus dem Kühlschrank nehmen. Im Rezept ist es wichtig, Mengenverhältnisse, Temperatur und Zubereitungstechnik einzuhalten. Dann gelingt alles und die Ganache trennt sich nicht.
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Schritt 22
Die Schokoladentafel zerbrechen und auf bequeme Weise schmelzen (im Wasserbad oder in der Mikrowelle). Die Sahne mit dem Puderzucker vermengen und unter Rühren auf 95 Grad erhitzen, sie soll heiß sein, aber nicht kochen. (Sobald sich die ersten Bläschen zeigen – vom Herd nehmen.) Den Puderzucker kann man auch weglassen, aber wenn die Schokolade bitter ist, essen die Kinder sie einfach nicht.
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Schritt 23
Die heiße Sahne in die geschmolzene Schokolade gießen und glatt rühren.
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Schritt 24
Etwas abkühlen lassen, die Butter dazugeben und ebenfalls glatt rühren.
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Schritt 25
Es soll eine gleichmäßige, nicht zu flüssige, gut fließende Masse mit glatter Oberfläche entstehen. Gibt es Körnchen, kann man sie durch ein feines Sieb streichen, ich habe sie so gelassen.
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Schritt 26
Die Ganache ist fertig, sie auf die Verarbeitungstemperatur von 22–24 Grad abkühlen lassen. Auf der gekühlten Torte Drips machen. Zuerst nach und nach vom Löffel am Rand entlang gießen, dann die Mitte füllen und leicht glatt streichen. Die Ganache zieht an, bleibt aber geschmeidig. Bei Bedarf kann man sie einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Dann erwärmen, umrühren und auf Verarbeitungstemperatur abkühlen lassen. Bleibt nur noch, die Torte nach Geschmack zu dekorieren.
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Schritt 27
Ich habe mit kleinen Weintrauben und Mandarinenspalten dekoriert. Außerdem habe ich Nüsse, gefriergetrocknete Erdbeeren und Zuckerdekor verwendet. So sieht die Torte im Anschnitt aus. Ich hatte nicht verraten, welche Torte ich mache, aber sie wurde sofort erkannt. Sowohl im Aussehen als auch im Geschmack ist die Torte sehr unverwechselbar und sehr lecker. Sie ist nicht pappsüß und nicht fett, und übrigens schmeckt man die Karotte auch nicht. Ein angenehmer, lockerer, saftiger Biskuit mit cremiger Note. Den Geburtstagskindern und Gästen haben die Törtchen sehr gut geschmeckt.
- Ich habe den Biskuit in einer quadratischen Springform 25 x 25 cm gebacken.
- Für eine normale Torte sind die Zutaten für d 18–23 cm berechnet, Höhe der Torte und Anzahl der Böden fallen dann entsprechend unterschiedlich aus. ÜBRIGENS kann man die Böden im Voraus backen, in Folie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.
- Der Karottenbiskuit wird feucht, saftig, zart und würzig...
- Bei der Zubereitung wird immer Pflanzenöl dazugegeben, damit das Beta-Carotin aufgenommen wird, die Menge kann man etwas reduzieren.
- Außerdem kommen Natron und Backpulver hinein. Viele fragen sich, warum Natron und Backpulver in einem Rezept gleichzeitig verwendet werden.
- Normalerweise verwendet man Backpulver in Teigen ohne saure Komponente, Schokolade oder Honig.
- Im Karottenbiskuit gibt es eine Zutat, die eine saure Reaktion hervorrufen kann – die Karotte selbst. Es wäre schade, ihre Fähigkeit zur Reaktion mit Natron nicht zu nutzen, doch das reicht womöglich nicht aus – hier hilft das Backpulver.
- Gerade das Backpulver erzeugt in der Anfangsphase die lockernden Kohlendioxidbläschen, und das Natron reagiert bei der nötigen Temperatur im Backofen. Zusammen ergibt das den verblüffenden Effekt eines zarten, luftigen und dabei saftigen Teigs.
- Und hier braucht es keine Experimente – nehmen Sie beides, so ist dieser Teig nun einmal.
- Die Torte wird angenehm süß, eine zusätzliche Tränke ist nicht nötig. Kinder wie Erwachsene essen sie mit Vergnügen.
- Sie kann sowohl Naschkatzen als auch denen gefallen, die auf eine gesunde Lebensweise achten.
- Es gibt sehr viele Rezepte für Karottentorte. Meist kommen Nüsse und Rosinen hinein. Man macht sie mit Frischkäsecreme, das ist der absolute Klassiker. Ich habe auch Rezepte mit saurer Sahne und Backmargarine gesehen..
- Die Oberseite wird mit Schokoladen-Ganache oder Glasur überzogen, manchmal lässt man die helle Creme und bestreut sie mit Nüssen. Die Auswahl ist groß, aber genau bei diesem Rezept würde ich nichts ändern.
- Die Eier für Biskuitteig darf man nicht zu lange aufschlagen, da bei zu langem Schlagen die Luftbläschen aus dem Eiweiß entweichen, die den Biskuitteig beim Backen heben. Die Oberfläche richtig mit Zucker aufgeschlagener Eier (vor dem Mehl) soll luftig, leicht gelblich und voller Luftbläschen sein. Ist die Masse weiß und dicht, geht so ein Biskuit nur schwach oder gar nicht auf. Und auch Backpulver rettet die Situation dann nicht.
- Es kommt vor, dass Ihnen nahestehende Menschen fast am selben Tag geboren sind. Bei uns ist es genau so: Papa am 14., die Tochter am 15. Die ganze Familie zwei Tage hintereinander zur Feier zu versammeln, klappt nicht. Große Torten zu backen ist auch nicht immer nötig, und so pustet jeder seine Kerzen aus und wünscht sich etwas!
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Karotten - 33 kcal/100 g
- Karotten, gekocht - 25 kcal/100 g
- Getrocknete Karotten - 275 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Walnüsse - 650 kcal/100 g
- Walnussöl - 925 kcal/100 g
- Schwarze Walnuss, englisch - 628 kcal/100 g
- Schwarze Walnuss - 651 kcal/100 g
- Backpulver - 79 kcal/100 g
- Natron - 0 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Vanillin - 288 kcal/100 g
- Muskatnuss - 556 kcal/100 g
- Frischkäse - 223 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Puderzucker - 374 kcal/100 g
- Zartbitterschokolade - 539 kcal/100 g
- Schokolade 70 % - 539 kcal/100 g
- Schlagsahne - 337 kcal/100 g
- Sahne 40 % - 362 kcal/100 g
