Neujahrstorte „Tannenbaum“

Wer würde auf so eine Waldschönheit an der Neujahrstafel verzichten? Die Torte begeistert nicht nur Kinder, dafür lohnt es sich, sich Mühe zu geben, denn sie ist auch noch lecker. Ich habe sie aus klassischem Biskuit mit Sauerrahmcreme und Pfirsichen zubereitet. Diese Variante wird vielen gefallen, denn die Zutaten sind erschwinglich und beliebt.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 8 % 3 g
Fett 26 % 10 g
Kohlenhydrate 67 % 26 g
209 kcal
GI: 15 / 73 / 11

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die Zutaten für die Creme. Saure Sahne ab 20 % nehmen, das reicht, damit die Creme die richtige Konsistenz hat. Ich habe gekaufte, recht dicke genommen, aber besser auf Nummer sicher gehen und sie über Nacht abtropfen lassen: Ein Sieb mit Mulltuch in 3–4 Lagen auslegen, die saure Sahne hineingießen und das Mulltuch zubinden. Das Sieb über eine Schüssel hängen und die ganze Konstruktion in den Kühlschrank stellen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Sauerrahmcreme zubereiten. Die abgetropfte saure Sahne einfach mit einem Spatel mit Vanillezucker und normalem Zucker glatt rühren. Etwas auf dem Tisch stehen lassen, damit sich der Zucker auflöst, dann abdecken und in den Kühlschrank stellen. Der Zucker macht die saure Sahne zunächst flüssiger, aber in der Kälte wird die Creme dick. Die saure Sahne nicht aufschlagen, die so erhaltene Konsistenz ist genau richtig, um die Torte gut zu tränken.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die Zutaten für den Biskuit. Für die Torte „Tannenbaum“ braucht man einen Biskuit in einer Form mit 23 cm Durchmesser und einige kleinere. Biskuitteig muss aber sofort gebacken werden, sonst verschwinden die Luftbläschen und er geht nicht locker auf. Deshalb später aus derselben Zutatenmenge noch einen Teig zubereiten und in Formen mit 16, 12 und 10 cm Durchmesser backen, den Teig dabei aufteilen, aber auf einem Blech. Ich habe kleine Muffinformen verwendet, man kann auch Papierformen für Osterbrot Paska nehmen. Die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Den klassischen Biskuit zubereiten. Das Mehl sieben, am besten zweimal. Ich habe fein gemahlenes Mehl für Biskuit genommen, man kann aber auch normales Weizenmehl Type 405 nehmen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Eier gut waschen, trocken wischen und in Eiweiß und Eigelb trennen. Das Eiweiß vorerst in den Kühlschrank stellen, zum Eigelb 1 gestrichenen TL Vanillezucker und die Hälfte des normalen Zuckers aus der Gesamtmenge (75 g) geben und mit dem Mixer auf höchster Stufe zu einer dichten, hellen Masse aufschlagen, das dauert etwa 2 Minuten. (Je nach Leistung des Mixers kann die Zeit abweichen.)

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Dann zum Eiweiß eine Prise Salz geben und zu weichen Spitzen schlagen, die zweite Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und bis zu steifen Spitzen weiterschlagen. Auf niedriger Stufe beginnen und allmählich auf die höchste erhöhen, der Vorgang dauert 5–6 Minuten. Die Rührbesen müssen sauber und trocken sein, ebenso die große Schüssel. Aus dem Eiweiß entfernt man besser die Hagelschnüre, aber nicht mit der Hand, und es muss sauber sein, ohne die geringste Spur von Eigelb, sonst wird es nicht steif.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Das Eiweiß in 3 Portionen unter das Eigelb heben und vorsichtig mit einem Spatel vermischen, aber nicht wie beim Teeumrühren, sondern mit einer sicheren Bewegung von oben nach unten, vom Rand zur Mitte.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Dann ebenso vorsichtig in 2–3 Portionen das Mehl unterheben.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Das Eiweiß darf nicht zusammenfallen, der Teig soll luftig und nicht flüssig werden.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Den Teig vorsichtig in die vorbereitete Form gießen und die Oberfläche behutsam glätten. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und mit Butter einfetten, die Seiten aber nicht, damit sich der aufgehende Biskuit festhalten und leicht nach oben steigen kann.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen etwa 25–30 Minuten goldbraun backen. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob er fertig ist: Kommt er trocken heraus, ist der Biskuit gar. Die Ofentür öffnen und den Biskuit nach etwa 5 Minuten herausnehmen, damit er durch den schroffen Temperaturwechsel nicht zusammenfällt. Während des Backens den Backofen nicht öffnen und die Tür nicht zuschlagen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Dann die Form herausnehmen, umdrehen und auf einem Gitter abkühlen lassen, damit der Biskuit nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammensinkt. Wenn die Form so weit abgekühlt ist, dass man sich nicht verbrennt, mit einem dünnen Messer am Rand entlangfahren, die Form öffnen und den Biskuit auf das Gitter heben.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Ich verwende den Dampfeinsatz des Multikochers. Das Papier vorsichtig vom Boden abziehen und den Biskuit vollständig abkühlen lassen. Er wird sehr zart und luftig. (Den abgekühlten Biskuit in Folie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen, dann wird er fester und lässt sich leicht schneiden.)

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Noch einen Teig zubereiten und auf 3 Formen verteilen. Den Teig kann man wiegen und nach Gewicht aufteilen oder löffelweise: 4, 3, 2. Der Teig geht auf, die Form zu 1/3 füllen. Die Löffel sind gehäuft. Ebenso backen, nur kann die Zeit je nach Backofen, Größe der Form und Höhe des Biskuits etwas abweichen.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Aus den Böden kann man eine Stufentorte machen und sie als Tannenbaum gestalten und verzieren, man kann sie aber auch etwas abwandeln und einen Tannenbaum mit Zweigen machen. Dafür alle gebackenen Böden verwenden. (Auf diesem Foto ging der 2. Boden von unten in eine andere Torte, der unterste und die 3 oberen in die Torte „Tannenbaum“.)

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Die Füllung zubereiten. Die Pfirsiche aus der Dose in ein Sieb abgießen und den Sirup abtropfen lassen. Die Pfirsiche in mittlere und kleine Würfel schneiden. Den Sirup zum Tränken der Böden aufheben.

  17. Schritt 17

    Schritt 17

    Die Creme in 3 Teile teilen. 4 Löffel zum Überziehen der Oberseite aufheben, 1,5–2 zum Grünfärben, den Rest zum Tränken verwenden. Die grüne Farbe erhält man, indem man je ein Tröpfchen gelbe und blaue Lebensmittelfarbe mischt; wer gegen Farbe ist, lässt die Torte weiß.

  18. Schritt 18

    Schritt 18

    Die Torte in Stufen zusammensetzen. Den größten Biskuit mit 23 cm Durchmesser in 2 Böden schneiden. Der Kreis ist die Basis. Den zweiten Kreis in 6 dreieckige Segmente schneiden. Jedes Segment wird etwas zugeschnitten, um die Mitte als Kreis zu formen. Das übrige Dreieck und die Reste dienen zum Füllen der Mitte, die auf dem Foto jetzt als Loch zu sehen ist. Es entsteht ein Stern auf einem Kreis.

  19. Schritt 19

    Schritt 19

    Die Basis mit einem Silikonpinsel mit Sirup tränken. Dann eine dünne Schicht Creme auftragen und die Füllung – die Pfirsiche – darauflegen.

  20. Schritt 20

    Schritt 20

    Die Unterseite jedes Sternstrahls mit dem Pinsel mit Creme bestreichen und wie oben beschrieben auflegen. Die Schichten wiederholen: mit Saft tränken, Creme oben und an den Seiten der Strahlen, Pfirsich nur in der Mitte. Gleich die Seiten des unteren Kreises mit Creme bedecken. Den Biskuit mit 16 cm Durchmesser in 3 Böden schneiden.

  21. Schritt 21

    Schritt 21

    Den mittleren Teil des Biskuits als Kreis lassen, Ober- und Unterseite mit Kruste in Strahlen schneiden.

  22. Schritt 22

    Schritt 22

    Die Stufen in derselben Reihenfolge auflegen, nur die Strahlen zwischen die Strahlen der unteren Stufe legen und gut bestreichen, damit sie halten. Die Pfirsichfüllung kommt nur in die Mitte des runden Bodens, die Strahlen mit Sirup tränken und mit Creme bedecken, die Seiten nicht vergessen. Die Reste der kleinen Strahlen an der unteren Stufe befestigen, damit der Tannenbaum buschig wird. Ebenso den Biskuit mit 12 cm Durchmesser auflegen, auch ihn in 3 Böden schneiden. Der Tannenbaum soll sich kegelförmig verjüngen.

  23. Schritt 23

    Schritt 23

    Den kleinsten Biskuit mit 10 cm Durchmesser für die Spitze aufheben. Davon einen 1,5 cm dicken Kreis abschneiden, aus dem hohen Teil die Mitte herausschneiden und den „Ring mit Loch“ in Strahlen schneiden. Die Formung des Tannenbaums abschließen. So abdecken und etwa 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, gern auch über Nacht.

  24. Schritt 24

    Schritt 24

    Dann den fertigen Tannenbaum oben mit weißer Creme überziehen. Wenn Sie ihn verzieren möchten, in die zurückbehaltene Creme Farbe tropfen und gut verrühren.

  25. Schritt 25

    Schritt 25

    Mit dem Pinsel die farbige Creme auftragen, die Spitzen der Strahlen mit heller Creme weiß färben, um Schnee nachzuahmen. Nach eigenem Ermessen verzieren. Ich habe Gummibärchen verwendet: Wenn man sie aufschneidet, hält der klebrige Rand gut und sie sehen aus wie Christbaumschmuck. Etwas Zuckerstreusel in Schneeflockenform, ein Zephyr auf die Spitze, und das Kleid ist fertig. Auf einer großen Platte servieren, die man ebenfalls passend zum kommenden Jahr verzieren kann. Zum Verzieren eignen sich auch bunte Marshmallows, Kinder lieben sie.

  • Die Torte „Tannenbaum“ kann man nicht nur aus Biskuit zubereiten, es eignen sich auch Mürbeteig, Brühteig oder Baiser. Man kann auch die Torte „Ameisenhaufen“ oder das „Kartoffel“-Törtchen als Grundlage nehmen, auch sie lassen sich leicht in einen Tannenbaum verwandeln. Die Torte kann man stehend oder liegend zubereiten, was viel einfacher ist. Für die Füllung verwendet man im Winter meist Obst aus der Dose: Pfirsich, Birne, Ananas, Pflaume, Sauerkirsche, Süßkirsche, Aprikose. Auch eine Beerenfüllung eignet sich, auch aus tiefgekühlten Beeren. Zum Tränken habe ich Sauerrahmcreme verwendet, die man ohne Mixer und ohne Kenntnis verschiedener Konditorfeinheiten zubereiten kann; sie tränkt den Biskuit wunderbar und dient gleichzeitig zum Überziehen, und jeder bekommt sie hin. Aber man kann auch eine andere Creme zum Tränken nehmen, gut eignen sich: Charlotte-Creme, Schokoladen-, Zitronen-, Bananen-, Eiweiß-, Pudding-, Sahne-, Grieß-, Karamell- oder Joghurt-Quark-Creme … man kann sie kaum alle aufzählen. Das Thema Verzierung ist nicht weniger umfangreich. Wir alle mussten wenigstens einmal einen Tannenbaum schmücken, der ganze Unterschied ist, dass alle Verzierungen essbar sein müssen. Meist verwendet man Zuckerstreusel in Form von Schneeflocken, Perlen als Girlanden und Kugeln. Man kann Mandelblättchen nehmen, Fruchtgelee und Marshmallows aufschneiden oder Verzierungen aus buntem Fondant machen. In jedem Fall ist es immer ein kreativer und spannender Prozess, an dem Kinder gern teilnehmen. Und der festliche Tannenbaum ist die Belohnung für all unsere Mühen und Arbeit. Wichtig ist, dass man den Biskuit vorher backen sowie die Torte zusammensetzen und durchziehen lassen und erst vor dem Servieren verzieren und schmücken kann. Allen Gesundheit und Glück, ein frohes neues Jahr!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Vanillezucker - 379  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Saure Sahne - 210  kcal/100 g
  • Saure Sahne 10 % Fett - 115  kcal/100 g
  • Saure Sahne 20 % Fett - 210  kcal/100 g
  • Saure Sahne 25 % Fett - 284  kcal/100 g
  • Saure Sahne 30 % Fett - 340  kcal/100 g
  • Pfirsiche - 46  kcal/100 g
  • Pfirsiche, Konserve - 68  kcal/100 g
  • Sirup - 300  kcal/100 g
  • Fruchtgelee - 322  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g

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