Brötchen aus Maismehl
Warme Brötchen aus Maismehl – mit Liebe und für die Seele! Solche Brötchen haben eine sehr schöne gelbe Krume. Sie sind weich und luftig, aber gleichzeitig verleihen ihnen die Körnchen des Maismehls einen leichten Knusper.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Alle Zutaten für die Brötchen aus Maismehl vorbereiten. Maismehl sucht man am besten in möglichst feiner Mahlung. Aus solchem Mehl werden die Brötchen luftiger. Weizenmehl Type 405, Hühnerei Größe L. Milch und Butter können beliebigen Fettgehalt haben. Von der angegebenen Menge Maismehl knapp einen Esslöffel zum Bestreuen der Brötchen abnehmen.
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Schritt 2
Zum Kneten des Teigs eine tiefe Schüssel nehmen, darin lassen sich trockene und feuchte Zutaten bequem vermischen. Maismehl und Salz hineingeben. Alles gut vermischen, damit sich das Salz gleichmäßig im Mehl verteilt.
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Schritt 3
Vom ganzen Stück Butter ein Viertel abtrennen und vorerst beiseitelegen. Es wird später gebraucht. Das restliche Stück Butter schmelzen. Dafür die Butter in mehrere Stücke schneiden (bei mir waren es 8). In einen Topf oder eine Pfanne geben und auf kleine Hitze stellen, damit die Butter nicht anbrennt. Warten, bis alle Stücke geschmolzen sind, und vom Herd nehmen. Die entstandene Buttermischung mit einem Spatel umrühren und langsam in das gesalzene Maismehl geben.
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Schritt 4
Vor der Verwendung der Hefe die Anleitung dazu lesen. Es gibt verschiedene Hefesorten – manche müssen aktiviert werden, indem man sie vorher in warmem Wasser oder Milch auflöst, manche kann man direkt ins Mehl geben. Für uns eignet sich die, die aktiviert werden muss. Zucker und Hefe in warmes Wasser (37–40 °C) geben. Verrühren und 10 Minuten stehen lassen. Wenn sich an der Oberfläche eine lockere Schaumhaube gebildet hat, ist die Hefe aktiv, und man kann weitermachen.
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Schritt 5
Die nötige Menge Milch im Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, sodass sie heiß ist, aber nicht kocht. In die Schüssel mit dem Mehl gießen.
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Schritt 6
Gründlich verrühren, damit keine Klümpchen bleiben. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Wenn man den Teig nicht abkühlen lässt, kann die Hefe beim Hinzufügen absterben. Wenn die Hefe abstirbt, geht der Teig nicht auf.
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Schritt 7
Die aufgelöste Hefe in die Schüssel mit dem abgekühlten Teig gießen und alles verrühren.
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Schritt 8
Die Hälfte der nötigen Menge Weizenmehl sieben, um das Mehl mit Sauerstoff anzureichern, damit der Teig luftiger wird. Das Mehl portionsweise in die Schüssel mit dem Teig geben und glatt rühren.
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Schritt 9
Das rohe Hühnerei mit Seife waschen und mit einem Tuch abtrocknen. In den Teig schlagen und gründlich verrühren.
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Schritt 10
Etwa 2 Esslöffel Mehl zurückbehalten. Den Rest sieben. Die Eigenschaften von Mehl derselben Sorte, aber verschiedener Hersteller, können sich unterscheiden. Deshalb das Mehl portionsweise zum Teig geben.
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Schritt 11
Den Teig gründlich kneten. Er soll sehr weich und zart werden und nicht zerlaufen. Wenn der Teig zu flüssig ist, etwas Mehl hinzufügen und umgekehrt etwas weniger nehmen, damit der Teig nicht zu fest wird.
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Schritt 12
Boden und Wände der Schüssel mit Pflanzenöl einfetten, damit der Teig nicht am Geschirr klebt. Den fertigen Teig ebenfalls mit geölten Händen zusammendrücken. Die Schüssel mit einer Serviette oder einem Tuch abdecken, damit der Teig nicht austrocknet und gut aufgeht.
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Schritt 13
An einem warmen Ort etwa 2 Stunden stehen lassen. In dieser Zeit den Teig ein paar Mal durchrühren. Das ist nötig, um das angesammelte Kohlendioxid entweichen zu lassen und die Masse mit Sauerstoff anzureichern, damit die Hefe „atmen“ und den Teig weiter heben kann. Dadurch wird der Teig porös und luftig. Der Teig soll sich um das 2- bis 3-Fache vergrößern.
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Schritt 14
Wenn der Teig aufgegangen ist, auf eine waagerechte, bemehlte Arbeitsfläche geben. Mit einem bemehlten Messer in 12 gleiche Stücke schneiden. Ein Backblech von etwa 40x40 cm mit Backpapier auslegen. Mit trockenen, bemehlten Händen runde Brötchen formen, auf das Papier legen und noch eine halbe Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
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Schritt 15
Das restliche Stück Butter schmelzen. Die aufgegangenen Brötchen oben kreuzweise einschneiden. Damit die Brötchen beim Backen schön bräunen, oben mit geschmolzener Butter bestreichen. Vor dem Backen mit Maismehl bestreuen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 15–20 Minuten backen. Die Backzeit hängt von der Leistung Ihres Backofens ab. Fertige Brötchen dürfen bei vorsichtigem Druck mit der Hand nicht „nachgeben“ und an Gelee erinnern.
- Die fertigen Brötchen sofort vom Blech nehmen und mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht trocken werden. Die Brötchen sind warm und kalt gleichermaßen gut. Sie können Brot ideal ersetzen. Brötchen aus Maismehl passen hervorragend zu Borschtsch. Außerdem kann man daraus originelle Sandwiches machen. Kinder lieben solche Brötchen mit Konfitüre oder Kondensmilch sehr.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Maismehl - 368 kcal/100 g
- Maismehl aus entkeimtem Mais, mit Vitaminen angereichert - 364 kcal/100 g
- Maismehl aus entkeimtem Mais, ohne Vitaminzusatz - 364 kcal/100 g
- Vollkorn-Maismehl, ungesiebt - 355 kcal/100 g
- Vollkorn-Maismehl, gesiebt - 362 kcal/100 g
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Trockenhefe - 410 kcal/100 g
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
