Beschbarmak aus Rindfleisch

Aus einfachen Zutaten, unkompliziert, originell, zum Abendessen! Beschbarmak aus Rindfleisch ist ein traditionelles Gericht der Turkvölker, das aus zartem Fleisch, hausgemachten Nudeln, Zwiebeln und einer kräftigen Brühe mit Kräutern besteht. Traditionell wird Beschbarmak aus Lammfleisch zubereitet, aber auch mit Rindfleisch schmeckt er sehr lecker.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 35 % 11 g
Fett 10 % 3 g
Kohlenhydrate 55 % 17 g
140 kcal
GI: 18 / 3 / 79

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Beschbarmak aus Rindfleisch? Alle Zutaten vorbereiten. Je fetter und hochwertiger das Rindfleisch ist, desto leckerer (und kalorienreicher) wird das Gericht. Man kann ein Stück mit Knochen nehmen. Gerade von der Qualität und Zartheit des fertigen Fleisches hängt der Erfolg des Beschbarmaks direkt ab.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Fleisch unter fließendem Wasser waschen und in kochendes, ungesalzenes Wasser legen. Es muss so viel Wasser sein, dass es das Fleisch vollständig bedeckt. Wenn Sie einen Schnellkochtopf oder einen Multikocher mit Druckfunktion haben, verwenden Sie ihn unbedingt! Dann verkürzt sich die Garzeit um mindestens 50 %!

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Schaum mit einem Esslöffel abschöpfen. Wenn Wasser verkocht, kann man kochendes Wasser in den Topf nachgießen. Unbedingt kochendes Wasser, denn bei kaltem Wasser wird das Fleisch wegen des Temperaturunterschieds zäh.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Karotte waschen, schälen und in einige Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen. Das Gemüse in den Topf geben. Ebenso das Lorbeerblatt, die Dillsamen und die Pfefferkörner. Die Brühe salzen. Das Fleisch bei schwacher Hitze etwa 1,5-2 Stunden weich kochen. Das Fleisch soll sich bei leichtem Druck mit dem Spatel leicht in Fasern teilen lassen. Die Garzeit hängt davon ab, wie alt das Tier war, aus welchem Teil des Tierkörpers das Stück stammt und wie groß es ist.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Während das Fleisch kocht, die Nudeln zubereiten. Dafür das gesiebte Weizenmehl Type 405 und Salz in eine Schüssel geben, das Ei hineinschlagen und nach und nach eiskaltes Wasser zugießen. Einen festen Teig wie für Pelmeni kneten.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Den Teig in 3-4 kleine Stücke teilen. So lässt sich der Teig bequemer ausrollen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Mit dem Nudelholz (oder einer Nudelmaschine) die Teigkugeln zu Platten von höchstens 1 mm Dicke ausrollen. Den Teig in große Rauten schneiden. Man sagt, das Können einer kasachischen Hausfrau lässt sich daran erkennen, wie dünn sie den Inkal (die Nudeln) mit dem Nudelholz ausrollen kann.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den Inkal so auf ein Brett oder ein Handtuch legen, dass sich die Stücke nicht berühren. Die Nudeln bis zum Servieren trocknen lassen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Wenn das Fleisch gar ist, in einen separaten Schmortopf 3-4 Schöpfkellen Brühe gießen und zum Kochen bringen. Die Brühe heißt „Surpa“. Die in dünne Halbringe geschnittene Zwiebel in die Surpa geben. Ich hatte eine Hybridzwiebel: die Schale gelb und das Fleisch blasslila. Aber ich dachte, so wird es sogar schöner.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die Zwiebel 3 Minuten bei kleiner Hitze blanchieren, bis sie etwas weicher wird. Ganz gar muss die Zwiebel nicht werden, sie soll leicht knackig bleiben. Die Zwiebel in eine separate Schüssel geben. Nun wartet sie auf ihren Einsatz. Solche Zwiebeln heißen „Tusduk“. Sie werden gebraucht, damit die Nudeln vor dem Servieren nicht zusammenkleben.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    In denselben Schmortopf noch etwas Brühe geben und die Nudeln 7-8 Minuten bei kleiner Hitze kochen. Man kocht sie gewöhnlich portionsweise in 2-3 Durchgängen, damit der Inkal beim Kochen nicht zusammenklebt.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Nudeln auf eine Servierplatte geben. Die Zwiebeln darauflegen. Etwas Zwiebel zum Garnieren beiseitelassen.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Das Fleisch aus der Brühe nehmen und in Fasern zerteilen. Traditionell wird das Fleisch aus Respekt vor den ältesten Gästen recht fein zerkleinert. Das Fleisch in der Mitte der Platte anrichten. Den Beschbarmak mit den restlichen Zwiebeln und nach Belieben mit frischen Kräutern garnieren. Die Surpa in Schalen gießen und ebenfalls mit Kräutern garnieren.

  • „Beschbarmak“ bedeutet übersetzt „fünf Finger“. Die Kasachen essen Beschbarmak mit den Händen (das hängt mit religiösen Bräuchen zusammen, und es ist einfach bequemer), indem sie eine kleine Menge heißes Fleisch in warmen Inkal wickeln und alles mit Surpa hinunterspülen.
  • Guten Appetit!
  • Seien Sie darauf vorbereitet, dass man mehr oder weniger Mehl brauchen kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
  • Zum Kochen verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes Wasser oder Wasser aus der Flasche. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack geben kann.
  • Das Rindfleisch kann man durch jede andere Fleischsorte ersetzen, die Ihnen besser gefällt. Bedenken Sie aber, dass sich Garzeit, Geschmack und Kaloriengehalt des Gerichts ändern. Schweine- und Lammfleisch sind in der Regel fetter als Rindfleisch, Hähnchenfilet oder Pute dagegen magerer. Dabei hängt die Garzeit nicht nur von der Fleischsorte ab, sondern auch davon, welcher Teil des Tierkörpers verwendet wird und wie alt oder jung das Fleisch ist.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Rindfleisch, mager - 158  kcal/100 g
  • Ausgelassenes Rinderfett - 871  kcal/100 g
  • Gekochte Schweinekeule - 269  kcal/100 g
  • Gepökeltes Rindfleisch - 216  kcal/100 g
  • Rinderbrust - 217  kcal/100 g
  • Rindfleisch, fett - 171  kcal/100 g
  • Rinderschulter - 137  kcal/100 g
  • Rinderbraten, mager - 200  kcal/100 g
  • Rinderkeule - 104  kcal/100 g
  • Rinderoberschale - 127  kcal/100 g
  • Rinderrippen - 233  kcal/100 g
  • Ochsenschwanz - 184  kcal/100 g
  • Zwiebeln - 41  kcal/100 g
  • Karotten - 33  kcal/100 g
  • Karotten, gekocht - 25  kcal/100 g
  • Getrocknete Karotten - 275  kcal/100 g
  • Lorbeerblatt - 313  kcal/100 g
  • Dill - 38  kcal/100 g
  • Schwarze Pfefferkörner - 255  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g

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