In der Pfanne gebratene Piroggen mit Trockenhefe
Wie schön ist es, eine duftende hausgemachte Pirogge zu genießen! Piroggen mit Kartoffeln aus Hefeteig sind die beliebtesten gebratenen Piroggen. Wenn man sie zu Hause zubereitet, kann man die ganze Familie satt bekommen. Diese leckeren Piroggen kann man auch zum Spaziergang mitnehmen.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Alle nötigen Zutaten für die Piroggen bereitstellen. Mehl Type 405 nehmen. Es eignet sich jedes geruchlose Pflanzenöl. Statt Zwiebel und Dill kann man beliebige Kräuter nehmen, die Ihnen besser schmecken. Mit der Zubereitung des Teigs beginnen.
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Schritt 2
Manche Hefe muss aktiviert werden, indem man sie vorher in warmer Flüssigkeit auflöst, andere kann man gleich ins Mehl geben. Für den Piroggenteig eignet sich die Hefe, die vorher aktiviert werden muss. Zum Kneten des Teigs eine tiefe Schüssel nehmen, in der sich trockene und flüssige Zutaten bequem vermischen lassen. Das Wasser auf 37-40 Grad erwärmen. Den Zucker darin auflösen und die Hefe hinzufügen.
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Schritt 3
Ohne spezielles Küchenthermometer lässt sich die nötige Temperatur so bestimmen: Einen Tropfen Wasser auf die Innenseite des Handgelenks tropfen. Fühlt es sich neutral an – weder kalt noch heiß –, stimmt die Temperatur. Bei niedriger Temperatur arbeitet die Hefe langsamer, und die Zubereitung dauert länger. Bei zu hoher Temperatur stirbt die Hefe ab, der Teig geht nicht auf, und der Geschmack der fertigen Piroggen ist verdorben.
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Schritt 4
3-4 Esslöffel gesiebtes Mehl hinzufügen, verrühren und 10-15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Das Mehl für den Teig muss gesiebt werden, um feine Verunreinigungen abzutrennen und den Teig mit Sauerstoff anzureichern, damit er luftig wird. Wenn sich an der Oberfläche eine lockere Haube gebildet hat, ist die Hefe aktiviert, und man kann damit arbeiten. Salz und die Hälfte des Öls hinzufügen. Den Rest brauchen Sie später. Gut verrühren. Das Salz soll sich auflösen und das Öl sich gleichmäßig im Teig verteilen.
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Schritt 5
Die Hälfte der benötigten Mehlmenge in die Schüssel sieben. Mit einem Löffel glatt rühren. Das restliche Mehl in ein separates Gefäß sieben.
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Schritt 6
Die Eigenschaften von Mehl derselben Sorte, aber verschiedener Hersteller können sich unterscheiden; um die nötige Konsistenz zu erhalten, das Mehl in kleinen Portionen hinzufügen. Wenn sich der Teig mit dem Löffel schwer rühren lässt, mit den Händen weiterarbeiten. Den Teig gründlich kneten.
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Schritt 7
Der Teig soll weich und zart werden. Boden und Wände der Schüssel mit Pflanzenöl einfetten, damit der Teig nicht am Geschirr klebt. Den fertigen Teig ebenfalls mit geölten Händen umschließen. Die Schüssel mit einer Serviette oder einem Tuch abdecken, damit der Teig nicht austrocknet und gut aufgeht. Etwa 1-1,5 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.
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Schritt 8
Die Kartoffeln von Schale und Schmutz befreien und gut waschen. In kleine, etwa gleich große Stücke schneiden, damit alle Kartoffeln gleichzeitig und schnell gar werden. Garkochen. Das dauert etwa 20-30 Minuten, je nach Herd und Kartoffelsorte. Salzen ist nicht nötig.
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Schritt 9
Während die Kartoffeln kochen, die welken Teile von den Kräutern entfernen und unter fließendem Wasser waschen. Gründlich mit einem Baumwoll- oder Küchentuch trocknen. Mit dem Messer oder im Mixer zerkleinern. Ich mag es, wenn man in der Füllung die Kräuterstückchen sieht, deshalb nehme ich das Messer. Die Milch aufkochen und sofort vom Herd nehmen.
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Schritt 10
Das gesamte Wasser von den gekochten Kartoffeln abgießen. Die Milch hinzufügen und mit dem Kartoffelstampfer ein Püree machen, solange die Kartoffeln noch heiß sind. Mit dem Mixer macht man das Püree besser nicht, da es schwer und sehr klebrig wird. Damit lässt es sich schwer arbeiten. Die gehackten Kräuter hinzufügen, salzen und das Püree gründlich glatt rühren. Die Füllung ist fertig. Die Piroggen erst damit füllen, wenn sie abgekühlt ist, sonst kann der Teig verderben.
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Schritt 11
Wenn der Teig sein Volumen um das 1,5- bis 2-Fache vergrößert hat, ist er fertig, und man kann mit ihm arbeiten. Vom Teig Stücke abtrennen und daraus Kugeln von der Größe einer großen Walnuss rollen. Auf eine waagerechte, bemehlte Arbeitsfläche legen.
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Schritt 12
Die Piroggen formen. Dabei die Hände mit Öl einfetten oder mit Mehl bestäuben. Bedenken Sie aber: Ist viel Mehl an der Pirogge, verbrennt es beim Braten. Den Teig zu einer runden Platte von 0,4-0,5 cm Dicke ausrollen.
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Schritt 13
Aus der Füllung eine längliche „Frikadelle“ formen.
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Schritt 14
Den Teig am ganzen Rand zusammendrücken. Die Pirogge vorsichtig flach drücken und mit der Naht nach unten auf eine bemehlte Fläche legen.
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Schritt 15
So alle Piroggen formen. Wenn die ersten Piroggen etwas aufgegangen und größer geworden sind, mit dem Braten beginnen.
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Schritt 16
Welche Pfanne Sie auch nehmen, so viel Öl hineingießen, dass die Piroggen zur Hälfte darin liegen. Das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, denn die Arbeit mit heißem Öl ist gefährlich, man kann sich verbrennen. Damit das Öl nicht spritzt, kann man eine Prise Salz hineingeben, es nimmt eventuell vorhandene Feuchtigkeit auf. Die nötige Öltemperatur prüfen, indem man ein kleines Stück Teig hineinwirft. Es soll sprudeln.
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Schritt 17
Die Piroggen vorsichtig ins Öl legen. In der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Die fertigen Piroggen auf eine mit Küchenpapier ausgelegte Platte legen, damit überschüssiges Öl aufgesogen wird.
- Wichtig! Bei Trockenhefe muss man bedenken, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instant-Hefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe erinnert äußerlich an Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dazu wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Entstandene Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe für die weitere Verwendung bereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst geht der Teig wegen zurückgebliebener Körnchen eventuell nicht auf und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich nicht in der Flüssigkeit aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten also nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe wird zusammen mit den anderen Zutaten einfach in den Teig gegeben. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.
- Seien Sie darauf gefasst, dass Sie mehr oder weniger Mehl brauchen als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Viele nützliche Informationen über Mehl und seine Eigenschaften lesen Sie in diesem Artikel!
- Ich bereite solche Piroggen sehr gern zu. Oft mache ich nur eine halbe Portion Kartoffelfüllung und ersetze die andere Hälfte durch Fruchtmus.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Trockenhefe - 410 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Kartoffeln - 80 kcal/100 g
- Salzkartoffeln - 82 kcal/100 g
- Pellkartoffeln - 74 kcal/100 g
- Kartoffelpüree - 380 kcal/100 g
- Ofenkartoffeln - 70 kcal/100 g
- Bratkartoffeln - 192 kcal/100 g
- Frühlingszwiebeln - 19 kcal/100 g
- Dill - 38 kcal/100 g
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
