Osterkranz aus Hefeteig
Locker, farbenfroh, reichhaltig, schön – zum Ostersonntag! Der Osterkranz aus Hefeteig ist eine wunderbare, farbenfrohe Ergänzung zum traditionellen Osterbrot Paska. Für die Füllung kann man Rosinen oder andere Trockenfrüchte und Nüsse nehmen. Dieses Gebäck wird zu einer leckeren Zierde der Festtafel.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie macht man einen Osterkranz aus Hefeteig? Die nötigen Zutaten abmessen. Die Rjaschenka im Voraus aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annimmt. Die Milch leicht erwärmen. Weizenmehl mindestens Type 405 nehmen.
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Schritt 2
Das Mehl in eine breite Schüssel mit hohem Rand sieben, damit es mit Sauerstoff angereichert wird. Dadurch geht der Teig besser auf und das Gebäck wird locker und luftig.
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Schritt 3
Zuerst den Vorteig machen. Zucker und Mehl dafür von der Gesamtmenge nehmen. In einer Schüssel Hefe, 1 TL Zucker und die Hälfte (75 ml) der warmen Milch vermengen. Alles gut verrühren.
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Schritt 4
35 Gramm gesiebtes Mehl hineingeben und mit dem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.
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Schritt 5
Es soll eine gleichmäßige Masse mit der Konsistenz flüssiger saurer Sahne entstehen. Den Vorteig mit einem leichten Tuch abdecken und 15–20 Minuten gehen lassen.
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Schritt 6
Die Butter in der Mikrowelle oder auf dem Herd schmelzen und etwas abkühlen lassen.
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Schritt 7
In einer tiefen, großen Schüssel das Ei mit Zucker, Salz und Vanillezucker glatt verquirlen.
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Schritt 8
Die restliche leicht warme (nicht heiße!) Milch hineingießen, verrühren.
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Schritt 9
Der Vorteig hat an Volumen zugenommen, auf der Oberfläche sind zahlreiche Bläschen erschienen.
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Schritt 10
Den Vorteig zur Ei-Milch-Mischung geben, leicht verrühren.
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Schritt 11
Die Rjaschenka hineingießen, verrühren.
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Schritt 12
Die geschmolzene Butter hinzufügen, verrühren.
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Schritt 13
Das gesiebte Mehl hineingeben und den Teig zuerst mit einem Löffel verrühren. Nicht das ganze Mehl auf einmal hineingeben, es kann weniger als die angegebene Menge nötig sein.
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Schritt 14
Der Teig ist noch sehr zäh. Das restliche Mehl in kleinen Portionen nachgeben und den Teig dabei verrühren. Sehr wichtig ist, nicht zu viel Mehl hinzuzufügen, damit der Teig nicht zu fest wird.
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Schritt 15
Den Teig mit den Händen kneten. Er wird gleichmäßig, weich und klebt nicht an den Händen. Die Schüssel mit dem Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 60–90 Minuten gehen lassen.
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Schritt 16
Die Butter für die Füllung soll weich sein, deshalb sie im Voraus bei Zimmertemperatur liegen lassen. Statt kandierter Früchte kann man Rosinen oder zerkleinerte Trockenfrüchte verwenden. Diese vorher gut waschen, bei Bedarf in Wasser einweichen, trocken tupfen und fein schneiden oder im Mixer zerkleinern.
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Schritt 17
Der Teig ist aufgegangen und hat sich im Volumen um das 2,5-Fache vergrößert.
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Schritt 18
Den Teig vorsichtig zusammendrücken und auf den bemehlten Tisch legen. Den Teig zu einer rechteckigen, etwa 0,5 cm dicken Platte ausrollen. Den Teig mit der weichen Butter bestreichen und gleichmäßig mit Zucker bestreuen.
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Schritt 19
Die kandierten Früchte habe ich in kleinere Stücke geschnitten. Die kandierten Früchte auf der ganzen Teigplatte verteilen.
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Schritt 20
Den Teig der Länge nach zu einer Rolle aufrollen.
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Schritt 21
Die Rolle zu einem Ring formen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Enden der Rolle zusammendrücken.
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Schritt 22
Mit einem scharfen Messer den Ring in 4 Teile schneiden, ohne ganz durchzuschneiden.
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Schritt 23
Dann jeden Teil noch in 4 Segmente schneiden, ebenfalls ohne ganz durchzuschneiden. So entstehen 16 Segmente.
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Schritt 24
Die nebeneinanderliegenden eingeschnittenen Teigteile vorsichtig anheben und in entgegengesetzte Richtungen drehen, sodass die Schnittfläche oben liegt. Es entsteht eine Art Herzform, ähnlich einem Zuckerbrötchen. Und von außen erinnert der Kuchen an einen Kranz.
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Schritt 25
Mit allen Teigsegmenten ebenso verfahren. Den künftigen Kranz mit Frischhaltefolie oder einem leichten Tuch abdecken und etwa 20 Minuten gehen lassen.
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Schritt 26
Vom Ei, das zum Bestreichen der Oberseite gedacht ist, die Hälfte des Eiweißes für die Glasur abtrennen. Das restliche Ei mit der Milch leicht glatt verquirlen.
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Schritt 27
Den Kranz vor dem Backen mit einem Backpinsel mit dem verquirlten Ei bestreichen.
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Schritt 28
Den Osterkranz im auf 180 °C vorgeheizten Backofen 25–30 Minuten goldbraun backen. Bei der Wahl von Garmodus und Zeit unbedingt die Besonderheiten des eigenen Backofens berücksichtigen. Den fertigen Kranz auf einem Gitter abkühlen lassen.
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Schritt 29
Nach Belieben kann man den Kranz zusätzlich mit Glasur verzieren.
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Schritt 30
Den Puderzucker sieben, um mögliche Klümpchen zu entfernen.
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Schritt 31
Das Eiweiß mit einer Gabel glatt verquirlen.
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Schritt 32
Den Puderzucker hineingeben, verrühren.
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Schritt 33
Die Masse weiter verreiben und dabei tropfenweise Zitronensaft hinzufügen. Die Glasur soll fließend sein. Wenn die Glasur zu dick geworden ist, noch Zitronensaft hinzufügen. Wenn sie dagegen zu flüssig ist, Puderzucker nachgeben.
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Schritt 34
Den vollständig abgekühlten Kranz mit der Glasur verzieren. Einige Minuten stehen lassen, damit die Glasur antrocknet.
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Schritt 35
Den Kranz in Portionsstücke schneiden und zur Festtafel servieren. Guten Appetit!
gut zu wissen
Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Damit der Backofen rechtzeitig die nötige Temperatur erreicht, ihn im Voraus einschalten (etwa 10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).
Wichtig: Wie man Trockenhefe richtig durch frische Hefe ersetzt, in welcher Flüssigkeit man sie besser auflöst, warum man aktive Hefe von Instanthefe unterscheiden sollte und andere nützliche Tipps lesen Sie im Artikel über Hefe.
Seien Sie darauf vorbereitet, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
Wie sich Vanille, Vanillin, Vanilleextrakt und Vanillezucker unterscheiden und wie man sie richtig verwendet und ersetzt, um den Geschmack des Gerichts nicht zu verderben, lesen Sie in diesem Artikel.
Butter kann man in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Wie schmilzt man Butter in der Mikrowelle? Die Butter in kleine Stücke schneiden und in einen geeigneten Behälter geben. Damit die Butter beim Erhitzen nicht spritzt, das Gefäß mit der Butter mit Küchenpapier abdecken. Die Butter entweder auf niedrigster Leistung oder im Auftaumodus schmelzen. Zuerst reichen etwa fünf Sekunden. Wenn die Butter dann noch nicht geschmolzen ist, wieder 5 Sekunden einstellen und die Mikrowelle starten. Den Vorgang einige Male bis zum gewünschten Ergebnis wiederholen.
Wie schmilzt man Butter richtig im Wasserbad? Man braucht zwei Gefäße mit unterschiedlichem Durchmesser. In das größere Wasser gießen und auf den Herd stellen. Das kleinere Gefäß so daraufsetzen, dass es etwa zur Hälfte ins Wasser eintaucht. Die in Stücke geschnittene Butter hineingeben. Durch das kochende Wasser beginnt die Butter zu schmelzen. Die Butter leicht umrühren, um den Vorgang zu beschleunigen. Sobald sich die Butterstücke vollständig aufgelöst haben, das Gefäß vom Herd nehmen.
- Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen Über die Besonderheiten von Backöfen !
- Damit der Backofen rechtzeitig die nötige Temperatur erreicht, ihn im Voraus einschalten (etwa 10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).
- Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dafür löst man aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke auf. Entstandene Bläschen, Schaum oder ein „Häubchen“ zeigen, dass die Hefe bereit zur weiteren Verwendung ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst kann der Teig wegen der verbliebenen Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und arbeiten daher nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe gibt man einfach zusammen mit den anderen Zutaten in den Teig. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Vanillezucker - 379 kcal/100 g
- Trockenhefe - 410 kcal/100 g
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
- Rjaschenka - 85 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Kandierte Früchte - 216 kcal/100 g
- Puderzucker - 374 kcal/100 g
- Zitronensaft - 16 kcal/100 g
- Eiweiß - 44 kcal/100 g
