Wiener Gebäck aus Mürbeteig mit Konfitüre und Margarine
Knuspriges, aromatisches hausgemachtes Mürbeteiggebäck zum Tee! In einem Kochbuch habe ich dieses Rezept für ein einfaches Gebäck, „Wiener Gebäck“, gefunden. Vom Aussehen erinnert es sehr an den bekannten geriebenen Kuchen, obwohl es doch Unterschiede gab … Es wird knuspriger, und dadurch ähnelt es meiner Meinung nach wirklich Keksen.
Zubereitung Schritt für Schritt
-
Schritt 1
Die benötigten Zutaten laut Liste abmessen. Das Mehl unbedingt sieben, um es mit Sauerstoff anzureichern. Davon hängt die Qualität des Gebäcks wesentlich ab. Die Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich werden kann.
-
Schritt 2
In einem separaten Gefäß die Eier mit dem Zucker vermischen. Ein Mixer ist nicht nötig, es reicht, die Mischung mit dem Schneebesen zu verquirlen, bis sich die Zuckerkristalle vollständig aufgelöst haben. Den Zucker kann man durch einen hitzebeständigen Zuckerersatz ersetzen.
-
Schritt 3
Eine Prise Salz hinzufügen.
-
Schritt 4
Mit dem Schneebesen schlagen, bis sich ein leichter Schaum bildet.
-
Schritt 5
Die weiche Margarine in eine Schüssel geben und mit etwas gesiebtem Mehl vermischen. Mit den Händen zu Krümeln verreiben. Die Margarine kann man durch Butter ersetzen, in der klassischen Variante des Rezepts wird aber gerade Margarine verwendet.
-
Schritt 6
So entstehen nicht zu feine Krümel (wie auf dem Foto).
-
Schritt 7
Die zerkleinerte Margarine zur Eimischung geben.
-
Schritt 8
Ein Päckchen Vanillezucker hineingeben. Man kann ihn laut Anleitung durch Vanillin ersetzen (auf der Messerspitze). Vorsicht bei der Dosierung von Vanillin: Nimmt man mehr als nötig, schmeckt das Gebäck bitter.
-
Schritt 9
Die Masse glatt rühren.
-
Schritt 10
Das Backpulver separat mit etwas Mehl vermischen und in den Teig geben, so verteilt es sich besser. Man kann es durch Natron (1 TL) ersetzen, das mit 3%igem Essig (1 EL) abgelöscht wird. Dieses muss nicht separat mit Mehl vermischt werden. Sofort in den Teig geben. Das restliche Mehl portionsweise hinzufügen. Es kann etwas mehr oder weniger nötig sein, so viel der Teig aufnimmt. Sich an der gewünschten Konsistenz orientieren. Der Teig soll recht fest werden.
-
Schritt 11
Einen dichten, weichen Teig kneten. Den Teig nicht lange kneten, damit Margarine oder Butter durch die Wärme der Hände nicht schmilzt und ausläuft. Den Teig zu einer Kugel formen.
-
Schritt 12
In 2 ungleiche Teile teilen. Den kleineren in eine Tüte geben und für mindestens 15 Minuten ins Gefrierfach legen.
-
Schritt 13
Den zweiten, größeren Teil mit den Händen gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Den Boden der Form vorher leicht mit raffiniertem Sonnenblumenöl oder Butter einfetten.
-
Schritt 14
Den Teig zu einer dünnen Schicht verteilen und dabei niedrige Ränder formen.
-
Schritt 15
Die Teigschicht oben mit beliebiger dicker Konfitüre bestreichen. Am besten mit etwas Säure (ich habe Apfelmus genommen). Wer nur flüssige Konfitüre hat, kann sie durch ein Sieb abseihen. Nicht zu viel nehmen, sonst läuft sie beim Backen aus.
-
Schritt 16
Den zweiten Teil des Teigs aus dem Gefrierfach nehmen. Direkt über dem Kuchen grob reiben und die Füllung mit den Krümeln bedecken.
-
Schritt 17
Den Ofen rechtzeitig (10–15 Minuten vor dem Backen) auf 180 Grad vorheizen. Den Kuchen etwa 30–40 Minuten goldbraun backen. Backzeit und Temperatur können abweichen. Alles hängt von den Besonderheiten Ihres Geräts ab. Wenn die Oberfläche des Gebäcks gebräunt ist, die Garprobe mit einem Holzzahnstocher machen. Den Kuchen an mehreren Stellen einstechen – kommt er ohne anhaftenden rohen Teig heraus, ist er fertig.
-
Schritt 18
Das Blech mit dem Kuchen aus dem Ofen nehmen. Abkühlen lassen. In gleich große Quadrate schneiden.
-
Schritt 19
Aromatischen Tee aufbrühen und die Familie rufen. Lasst euch den Tee schmecken!
- Seien Sie darauf vorbereitet, dass etwas mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Man muss sich daran orientieren, wie der Teig werden soll (dicht, weich, flüssig usw.). Viele nützliche Informationen darüber, warum Mehl selbst derselben Sorte völlig unterschiedliche Eigenschaften haben kann, lesen Sie in diesem Artikel
- Bedenken Sie, dass jeder Ofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen im Artikel über Backöfen hier. Wiener Gebäck kann man auch mit Butter zubereiten: mit Fruchtmus, Marmelade oder verschiedenen Konfitüren, wie in diesem Rezept.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Margarine - 720 kcal/100 g
- Streichmargarine - 688 kcal/100 g
- Sahnemargarine - 720 kcal/100 g
- Diätmargarine - 735.3 kcal/100 g
- Backmargarine - 675 kcal/100 g
- Milchmargarine - 743 kcal/100 g
- Halbfettmargarine 40 % - 415 kcal/100 g
- Fettarme Margarine - 384 kcal/100 g
- Tafelmargarine - 720 kcal/100 g
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Vanillin - 288 kcal/100 g
- Backpulver - 79 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Konfitüre nach Wahl - 271 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
