Milch-Weißbrot

Weich, lecker, aromatisch, aus ganz gewöhnlichen Zutaten! Das Milch-Weißbrot ist ein Beispiel dafür, dass man auch zu Hause leckeres Brot backen kann, und zwar recht einfach und aus erschwinglichen Zutaten. Innen ist es sehr weich, außen bekommt es eine leichte goldbraune Kruste. Dieses Brot zeichnet sich durch eine interessante Formung aus.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 15 % 8 g
Fett 9 % 5 g
Kohlenhydrate 76 % 42 g
244 kcal
GI: 5 / 12 / 83

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man ein Milch-Weißbrot? Die Zutaten vorbereiten. Bevor Sie Hefe kaufen, lesen Sie die Anleitung. Es gibt nämlich schnell wirkende Hefe, die direkt mit dem Mehl vermischt wird. In diesem Rezept braucht man dagegen Hefe, die in Flüssigkeit aufgelöst wird – in Wasser oder Milch. Das Öl raffiniert und geruchlos nehmen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Einen Vorteig zubereiten. Wie macht man einen Vorteig? In einer tiefen Schüssel warme Milch (37–40 °C), Zucker, Salz und Hefe vermischen. Alles verrühren. Den Vorteig 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Auf der Oberfläche sollte sich eine Schaumhaube bilden. Das bedeutet, dass die Hefe aktiv ist und man den Teig weiter kneten kann.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Das Pflanzenöl in die Milch-Hefe-Mischung gießen und das gesiebte Mehl hineinschütten. Das Mehl unbedingt sieben, damit es mit Sauerstoff angereichert wird. Dann wird das Brot weicher und geht beim Backen gut auf.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Den Teig gründlich kneten. Seien Sie darauf vorbereitet, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Für dieses Brot sollte er glatt und nicht klebrig werden, dabei aber weich bleiben. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen und mit einem Tuch abdecken. Den Teig 1 Stunde an einem warmen Ort stehen lassen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Den aufgegangenen Teig zusammendrücken, um überschüssige Luft herauszulassen. Auf einer bemehlten Fläche den Teig zu einem etwa 1 cm dicken Oval ausrollen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Das Oval von der breiten Seite her zu einer festen Rolle aufrollen. Den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort weitere 20 Minuten gehen lassen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Oberfläche des Brotes schräg in gleichmäßigen Abständen einschneiden. Die Oberfläche mit Milch oder Wasser bestreichen, dann bekommt das Brot eine goldbraune Kruste. Das Milchbrot im auf 180 °C vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Das Brot kann man sofort essen, solange es heiß ist. Ein unbeschreiblicher Genuss! Guten Appetit!

  • Dieses Brot zu backen ist ein echtes Vergnügen. Überhaupt bin ich schon lange auf selbstgebackenes Brot gekommen und habe viele Laibe aus verschiedenen Mehlsorten gebacken.
  • Bei diesem Brot ist die Krume sehr schön geworden. Auf dem Foto im Anschnitt sieht man bei genauem Hinsehen an den Luftbläschen, dass der Teig zu einer Rolle aufgerollt wurde. Die Schichten selbst sind dabei aber nicht zu sehen. Mir persönlich hat das geradezu ästhetisches Vergnügen bereitet. Und über das Aroma, das von diesem kleinen Brot ausging, muss man gar nicht erst reden! In der Wohnung wurde es sofort gemütlicher als sonst. Kurz gesagt: Ich empfehle sehr, dieses Brot selbst zu backen. Es ist absolut nichts Kompliziertes daran. Hauptsache, man wählt die richtige Hefe, worüber ich oben geschrieben habe. Und prüft sie auf Frische.
  • Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, sollte sich angenehm anfühlen, nicht über 40 Grad. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiv, in heißer stirbt sie ab, und in kalter fängt sie einfach nicht an zu arbeiten. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, prüfen Sie die Hefe, bevor Sie sie mit den anderen Zutaten vermischen. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit sollte sich auf dem Vorteig eine schaumige Hefehaube bilden. Ist das nicht geschehen, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). Dann sollte man andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.
  • Wichtig! Bei Trockenhefe ist zu beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instanthefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dazu wird aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke aufgelöst. Entstandene Bläschen, Schaum oder eine „Haube“ zeigen, dass die Hefe bereit zur weiteren Verwendung ist. Aktive Trockenhefe muss sich in der Flüssigkeit vollständig auflösen, sonst kann der Teig wegen zurückgebliebener Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich nicht in der Flüssigkeit aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich von selbst nicht mehr auf und arbeiten daher nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe gibt man einfach zusammen mit den anderen Zutaten in den Teig. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass sich beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller in ihrer Aktivität unterscheiden können.
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die nützlichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

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