Hausgemachte Rindswurst

Eine echte Delikatesse! Gesund und sehr appetitlich! Was kann leckerer sein als Wurst aus Rindfleisch? Nur Wurst, die man mit eigenen Händen gemacht hat! Statt Rindfleisch kann man Schweinefleisch oder Geflügel nehmen, oder noch besser mehrere Fleischsorten kombinieren, um einen intensiveren Geschmack zu erhalten.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 36 % 16 g
Fett 64 % 28 g
Kohlenhydrate 0 % 0 g
328 kcal

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Rindswurst zu Hause? Welches Fleisch verwendet man am besten? Für die Würstchen eignet sich hervorragend mageres Rindfleisch, ein frisches Stück ohne Knochen wählen. Frischen Schweinespeck vorbereiten, mit ihm wird das fertige Produkt saftiger und appetitlicher. Fleisch und Speck unter fließendem Wasser waschen und mit Papierservietten trocknen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Rindfleisch in kleine Würfel oder Scheiben schneiden und alle Sehnen und Häutchen entfernen, falls vorhanden. Den Speck ebenso zerkleinern. Damit es leichter geht, Fleisch und Speck eine Zeit lang ins Gefrierfach legen. Angefrorene Zutaten lassen sich viel leichter schneiden.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Gewürze, Salz und Zucker zu Fleisch und Speck geben. Im Originalrezept steht Zucker nicht auf der Zutatenliste, aber ich gebe immer eine Prise Raffinadezucker für einen intensiveren Geschmack hinzu. Den Alkohol kann man ebenfalls von der Zutatenliste streichen. Die Würstchen werden erhitzt, deshalb kann man auf den Cognac verzichten. Die Gewürze nach Geschmack wählen; für Würstchen besser getrocknete Würzmittel verwenden, damit das Hack nicht sauer wird, während es im Kühlschrank steht.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Alles gründlich durchkneten, damit jedes Stück gleichmäßig mit Salz und Gewürzen bedeckt ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie oder Zellophan abdecken und über Nacht oder für 6–8 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach das Hack noch einmal gut durchkneten.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Därme eine Zeit lang in kaltem Wasser einweichen und dann noch einmal abspülen. Ihre Menge im Rezept ist nur ungefähr angegeben, sie hängt vom Durchmesser der Därme ab und davon, wie fest Sie das Hack in die Hülle füllen. Mit dem Fleischwolf und einem speziellen Aufsatz das Hack in die Därme füllen. Würstchen oder Wiener in der gewünschten Länge formen. Die Hälfte des Hacks habe ich durch eine feinere Scheibe gedreht, den anderen Teil habe ich in großen Stücken gelassen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die Würstchen in einen Topf geben und mit kaltem Wasser übergießen. Für das Aroma habe ich ein Lorbeerblatt und ein Viertel Zwiebel in den Topf gegeben. Die Würstchen auf den Herd stellen; wenn das Wasser fast kocht, die Flamme etwas unter die mittlere Stufe reduzieren. Das Wasser soll nicht stark kochen, sondern nur leicht sieden.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Wenn es im Topf stark kocht, besteht die Gefahr, dass die Hülle platzt und das Hack im Wasser landet. Nach 5 Minuten leichtem Sieden den Darm an mehreren Stellen mit einer Nadel einstechen; das verhindert ein Platzen der Hülle, da die Würstchen beim Kochen an Volumen zunehmen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Würstchen 50–60 Minuten garen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Das Wasser abgießen und die Wurst vollständig abkühlen lassen. In dünne Scheiben schneiden und servieren!

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    So sieht die Wurst im Anschnitt aus, deren Hack durch die feine Scheibe des Fleischwolfs gedreht wurde.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Und so die, deren Fleisch von Hand geschnitten wurde.

  • Die Hülle sollte man nicht zu fest mit rohem Hack füllen, sonst besteht die Gefahr, dass der Darm beim Erhitzen platzt. Mit hausgemachter Wurst gibt es sehr leckere Brote zum Frühstück. Servieren Sie die Rindswurst auf der Festtafel als Vorspeise. Guten Appetit!
  • Für dieses Rezept nimmt man besser kein tiefgekühltes, sondern frisches Fleisch, sonst kann das fertige Fleisch trocken werden.
  • Da das Empfinden für Salzigkeit, Süße, Bitterkeit, Schärfe, Säure und Brennen bei jedem individuell ist, Gewürze, Würzmittel und Kräuter immer nach eigenem Geschmack hinzufügen! Wenn Sie ein Gewürz zum ersten Mal verwenden, bedenken Sie, dass es Gewürze gibt, die man besonders nicht überdosieren darf (zum Beispiel Chili).
  • Wenn Sie fertige Gewürzmischungen verwenden, lesen Sie unbedingt die Zusammensetzung auf der Verpackung. Oft ist in solchen Mischungen bereits Salz enthalten; berücksichtigen Sie das, sonst riskieren Sie, das Gericht zu versalzen.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Rindfleisch, mager - 158  kcal/100 g
  • Ausgelassenes Rinderfett - 871  kcal/100 g
  • Gekochte Schweinekeule - 269  kcal/100 g
  • Gepökeltes Rindfleisch - 216  kcal/100 g
  • Rinderbrust - 217  kcal/100 g
  • Rindfleisch, fett - 171  kcal/100 g
  • Rinderschulter - 137  kcal/100 g
  • Rinderbraten, mager - 200  kcal/100 g
  • Rinderkeule - 104  kcal/100 g
  • Rinderoberschale - 127  kcal/100 g
  • Rinderrippen - 233  kcal/100 g
  • Ochsenschwanz - 184  kcal/100 g
  • Speck - 797  kcal/100 g
  • Schweinefett - 871  kcal/100 g
  • Ausgelassenes Schweinefett - 947  kcal/100 g
  • Schweinegrieben - 895  kcal/100 g
  • Rückenspeck - 658  kcal/100 g
  • Pfeffer - 26  kcal/100 g
  • Knoblauchpulver - 331  kcal/100 g
  • Schweinedärme - 602  kcal/100 g
  • Muskatnuss - 556  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Cognac - 239  kcal/100 g
  • Weinbrand, drei Sterne - 239  kcal/100 g

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