Spanischer Turrón

Das berühmte spanische Weihnachtsdessert! Turrón wird aus Honig, Zucker und Nüssen zubereitet. Er ist sehr süß und erinnert ein wenig an Nougat. Die Zubereitung erfordert etwas Küchenerfahrung, aber das Ergebnis lohnt alle Mühe!

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 12 % 10 g
Fett 34 % 29 g
Kohlenhydrate 54 % 46 g
503 kcal
GI: 9 / 35 / 55

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die Zutaten für den Turrón vorbereiten. Als Nüsse nimmt man traditionell Mandeln, aber auch Haselnüsse und Pistazien eignen sich. Die habe ich gerade da.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zuerst die Nüsse vorbereiten. Wenn Sie Mandeln genommen haben, müssen diese gehäutet werden. Dazu einfach einige Minuten in kochendem Wasser einweichen, danach lässt sich die Haut leicht abziehen. Dann die Nüsse in der Pfanne oder im Backofen trocknen. Ich habe die Nüsse in der Pfanne geröstet, das hat etwa 10 Minuten gedauert. Die Hitze klein stellen und die Nüsse ständig rühren, damit sie nicht anbrennen. Pistazien besser nicht rösten, sie können ihre schöne Farbe verlieren.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Wenn die Nüsse eine schöne Farbe und ein angenehmes Aroma bekommen haben, vom Herd nehmen. Die Nüsse auf ein Tuch schütten und leicht mit den Händen reiben. Die Haut löst sich, und sie lassen sich leicht schälen. Ich habe mir mit der Haut keine große Mühe gemacht und nur die entfernt, die sich gut gelöst hat. Das ist nicht so entscheidend.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Form, in der der Turrón fest werden soll, im Voraus vorbereiten. Die Zubereitung geht sehr schnell und erfordert Aufmerksamkeit, deshalb bleibt dafür keine Zeit. Die Form mit wenig Pflanzenöl einfetten und dann mit Backpapier auslegen. Das Papier ebenfalls einfetten. Zusätzlich ein Blatt Papier in der Größe der Form zuschneiden, es dient als „Deckel“. Auch dieses muss eingefettet werden. Meine Form misst 25 × 20 cm.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Das Eiweiß steif schlagen, dabei portionsweise den Puderzucker einrieseln lassen. Die Hälfte der Masse beiseitestellen, da laut Rezept nur die Hälfte des Eiweißes benötigt wird. Das geht im aufgeschlagenen Zustand bequemer als roh.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Einen Stieltopf nehmen und den Honig hineingeben. Den Honig bei schwacher Hitze erwärmen. Er wird zunächst flüssig und beginnt dann zu kochen. Den Zucker in den Honig geben.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Verrühren und bei schwacher Hitze köcheln lassen. Der Zucker sollte sich vollständig auflösen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den Sirup bis auf 120 °C kochen, dafür braucht man ein Küchenthermometer. Wenn Sie keins haben, müssen Sie die Weichkugelprobe machen. Dazu ein Holzstäbchen in den Sirup und dann in kaltes Wasser tauchen. Der erstarrte Sirupstropfen sollte sich weich und elastisch anfühlen. Besser aber ein Thermometer kaufen – sie werden heute überall verkauft und sind nicht teuer.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Den Sirup vom Herd nehmen und das Eiweiß erneut schlagen, dabei vorsichtig den Sirup hineingießen. Am besten vorsichtig am Schüsselrand entlang, der Sirup ist heiß und kann an den Rührbesen zu Fäden erstarren.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Das Eiweiß zu einer dicken, zähen, cremefarbenen Masse schlagen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Nüsse hineingeben und verrühren.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Mischung in die vorbereitete Form geben und möglichst mit einem Löffel glatt streichen. Sie ist sehr klebrig.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Das eingefettete Deckelblatt darauflegen und den Turrón mit der Hand andrücken, um die Masse endgültig zu glätten. Die Form mit dem Turrón über Nacht in den Kühlschrank stellen. Über Nacht wird er fest und lässt sich leicht herausnehmen und in Stücke schneiden.

  • Eine sehr leckere Süßigkeit, etwas zwischen Nougat und Scherbet. Mein Turrón ist weich geworden, ließ sich aber leicht schneiden. Ich glaube, das liegt am Ei, ich verwende Eier der Größe L, besser nimmt man kleinere Eier.
  • Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf scheinbar sauberer Schale können sich schädliche Bakterien befinden. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
  • Damit sich das Eiweiß gut schlagen lässt, sollten die Eier frisch und gekühlt (aus dem Kühlschrank) und das Gefäß zum Schlagen trocken und sauber, ohne Fettspuren sein. Beim Trennen von Eiweiß und Eigelb darauf achten, dass kein Tropfen Eigelb ins Eiweiß gelangt. Für besseres Aufschlagen kann man eine kleine Prise Salz oder einige Tropfen Zitronensaft (Essig) zum Eiweiß geben. Mit dem Mixer auf niedrigster Stufe beginnen und die Geschwindigkeit beim Schlagen steigern. Zum Schlagen Email-, Keramik- oder Glasgefäße wählen (auf keinen Fall Aluminium, da das Eiweiß sonst grau wird!).
  • Beim Schlagen mit dem Mixer darauf achten, dass die gesamte Eiweißmenge erfasst wird (der Rührbesen sollte bis zum Boden reichen), sonst kann es passieren, dass das Eiweiß unten flüssig bleibt.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Haselnüsse - 670  kcal/100 g
  • Pistazien - 638  kcal/100 g
  • Kalifornische Walnüsse, roh - 629  kcal/100 g
  • Honig - 400  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Eiweiße - 44  kcal/100 g
  • Puderzucker - 374  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g

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