Selbstgebrannter Honigschnaps

Aus gewöhnlichen Zutaten – ein pikantes Getränk für Erwachsene! Selbstgebrannter Schnaps aus Honig, zu Hause hergestellt, wird sehr aromatisch, mit einer feinen Honignote und einem kräftigen Nachgeschmack! Wenn sich zu Hause viel alter Honig angesammelt hat, kann man ihn gut für diesen Schnaps verwenden!

Nataliya TsibulskaAvatar des Autors
Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 0 % 0 g
Fett 0 % 0 g
Kohlenhydrate 100 % 20 g
101 kcal
GI: 1 / 0 / 99

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man selbstgebrannten Schnaps aus Honig zu Hause? Die Zutaten bereitstellen. Für den Schnaps eignet sich jeder Honig, sogar alter, sogar alter Wabenhonig (in diesem Fall muss die Maische abgeseiht werden). Ich verwende heute Trockenhefe, man kann aber auch frische Hefe nehmen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Den Honig ins Wasser geben, zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten kochen, dabei den Schaum abschöpfen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Sirup auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann in ein Gärgefäß umfüllen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Hefe mit warmem Wasser übergießen. Damit die Hefe aktiv bleibt, darf das Wasser nicht wärmer als 40 Grad sein. Mehr dazu am Ende des Rezepts.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Warten, bis die Hefe aktiv wird – auf der Oberfläche bildet sich eine Schaumhaube. Bei frischer Hefe dauert das normalerweise etwa 10 Minuten. Das Wasser mit der Hefe in das Gärgefäß gießen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Alles umrühren. Das Gärgefäß sollte zu 2/3 gefüllt sein. Am besten eignen sich dafür große Glasgefäße.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Einen Einweghandschuh über die Öffnung des Glases ziehen und das Gefäß an einen warmen, dunklen Ort stellen. Die Temperatur sollte zwischen 20 und 28 Grad liegen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Wenn sich der Handschuh aufbläht, hat die Gärung begonnen. Sie kann 10 bis 18 Tage dauern. Bei mir dauerte sie 14 Tage.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Sobald der Handschuh in sich zusammenfällt, ist die Maische bereit zum Destillieren. Bei gewöhnlichem Honig, nicht aus Waben, muss sie nicht abgeseiht werden. Die Maische in die Destillieranlage füllen. Maische aus Wabenhonig durch ein Sieb mit Mull abseihen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die Destillieranlage nach Anleitung zusammenbauen. Wenn das Modell es vorsieht, alle Schläuche mit kaltem Wasser anschließen. Bei schwacher Hitze erhitzen. Sobald die Temperatur 70 Grad erreicht, das kalte Wasser aufdrehen. Während des gesamten Destillierens die Temperatur überwachen – sie darf nicht über 80 Grad steigen. Den gewonnenen Schnaps in einem separaten Gefäß auffangen. Er ist bereits trinkfertig, ich empfehle aber eine zweite Destillation.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Dann wird das Produkt reiner und ohne Fremdgerüche. Dafür den gewonnenen Schnaps auf 20 Prozent Alkohol verdünnen (dafür auf 1 l Schnaps 500 ml Wasser nehmen). Den verdünnten Schnaps in die Anlage füllen und die Destillation auf die gleiche Weise wiederholen. Beim zweiten Durchgang jedoch die ersten 100 ml und die letzten 100 ml des Destillats getrennt auffangen – dieses Produkt muss weggegossen werden, es ist reich an Fuselölen und gesundheitsschädlich.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Den restlichen Schnaps in Flaschen abfüllen und ein paar Tage ruhen lassen. Beim Alkoholkonsum bitte Maß halten!

gut zu wissen

Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, sollte sich angenehm warm anfühlen und nicht wärmer als 40 Grad sein. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiv, in heißer stirbt sie ab, und in kalter fängt sie gar nicht erst an zu arbeiten. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor man sie mit den übrigen Zutaten mischt. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit sollte sich auf dem Vorteig eine schaumige Hefehaube bilden. Wenn nicht, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). In diesem Fall andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.

Trockenhefe kann man im Verhältnis 1:3 durch frische Presshefe ersetzen. Das heißt, für 1 Gramm Trockenhefe laut Rezept 3 Gramm frische Hefe nehmen.

Für die Zubereitung am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser verwenden. Wenn man Leitungswasser verwendet, sollte man bedenken, dass es dem Gericht einen unangenehmen, charakteristischen Beigeschmack geben kann.

  • Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, sollte sich angenehm warm anfühlen und nicht wärmer als 40 Grad sein. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiv, in heißer stirbt sie ab, und in kalter fängt sie gar nicht erst an zu arbeiten. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor man sie mit den übrigen Zutaten mischt. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit sollte sich auf dem Vorteig eine schaumige Hefehaube bilden. Wenn nicht, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). In diesem Fall andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.
  • Trockenhefe kann man im Verhältnis 1:3 durch frische Presshefe ersetzen. Das heißt, für 1 Gramm Trockenhefe laut Rezept 3 Gramm frische Hefe nehmen.
  • Für die Zubereitung am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser verwenden. Wenn man Leitungswasser verwendet, sollte man bedenken, dass es dem Gericht einen unangenehmen, charakteristischen Beigeschmack geben kann.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Honig - 400  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g

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