Hausgemachte geräucherte Wurst

Sehr lecker, ohne Chemie und gar nicht schwierig – probieren Sie es einfach aus. Geräucherte Wurst lässt sich zu Hause recht leicht herstellen, dafür braucht man nur einen Räucherofen, einen speziellen Wurstfülltrichter und Därme. Gewürze kann man ganz unterschiedliche und nach eigenem Geschmack hinzufügen. So wird das Ergebnis jedes Mal anders und einzigartig.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 30 % 14 g
Fett 70 % 33 g
Kohlenhydrate 0 % 0 g
353 kcal

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man heißgeräucherte Wurst zu Hause? Alle Zutaten laut Liste bereitstellen. Am besten frisches Fleisch verwenden, das nicht eingefroren war. Für das Rezept habe ich Schweine- und Rindfleisch genommen, Sie können auch Geflügel oder jedes andere Fleisch nehmen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Fleisch von Sehnen und Häutchen befreien und in kleine Stücke schneiden. Salz und Gewürze hinzufügen und gründlich vermischen. Die Menge an Salz und Gewürzen nach eigenem Geschmack bemessen, vielleicht braucht man etwas weniger als im Rezept angegeben. Das Gefäß mit dem Fleisch mit Frischhaltefolie umwickeln und zum Marinieren für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, ich lasse es meist über Nacht.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den frischen Speck möglichst fein zerkleinern. Damit sich der Speck leicht schneiden lässt, ihn eine Weile ins Gefrierfach legen. Beim Schneiden dann ein scharfes Messer mit dünner Klinge verwenden.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Den Speck zum Fleisch geben und alles gut vermischen. Die Masse kann man durch den Fleischwolf drehen oder so lassen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Wursthülle vorbereiten. Die Därme 10-15 Minuten in Wasser einweichen, dann das Wasser abgießen und die Därme noch einmal in kaltem Wasser abspülen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Mit dem speziellen Fülltrichter die Fleischmasse in die Hülle füllen. Nicht zu fest stopfen, da die Hülle beim Garen platzen kann.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Würstchen so lang machen, wie es Ihnen passt. Die Wurst mit einer dünnen Nadel an mehreren Stellen einstechen, damit überschüssige Luft entweicht.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Würstchen mit kaltem Wasser übergießen und auf den Herd stellen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Kurz vor dem Kochen die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren und die Wurst etwa 30-40 Minuten garen. Es ist sehr wichtig, dass es im Topf nicht stark sprudelt, sonst kann die Hülle platzen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die Würstchen aus dem Wasser nehmen und vollständig abkühlen lassen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Den Räucherofen vorbereiten. Den Boden mit Alufolie auslegen und Holzkohle oder Brennholz anzünden.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Während das Feuer brennt, die Räucherspäne in kaltem Wasser einweichen. Zum Räuchern Späne von Obstbäumen verwenden.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Die Räucherspäne ausdrücken und in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht auf der Kohle verteilen.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Die Würstchen mit etwas Abstand zueinander auf den Rost legen. Den Räucherofen mit dem Deckel schließen und 30-40 Minuten räuchern. Die Temperatur sollte 90-110 Grad betragen.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    So sehen die Würstchen nach 15 Minuten Räuchern aus.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Und so sieht das fertige Produkt aus.

  17. Schritt 17

    Schritt 17

    Die Wurst an der frischen Luft lassen, bis sie abgekühlt ist.

  18. Schritt 18

    Schritt 18

    Jetzt darf probiert werden!

  • Damit die Würstchen eine appetitliche rote Farbe bekommen, habe ich Nitritpökelsalz und Kochsalz im Verhältnis 1:1 verwendet, also 10 g gewöhnliches Salz und 10 g Nitritpökelsalz hinzugefügt. Heißgeräucherte Wurst eignet sich hervorragend für belegte Brote oder schmückt Ihre Festtafel als schöner, appetitlicher Aufschnitt! Guten Appetit!
  • Für dieses Rezept nimmt man besser frisches statt gefrorenes Fleisch, sonst kann das fertige Fleisch trocken werden.
  • Wer fertige Gewürzmischungen verwendet, sollte unbedingt die Zusammensetzung auf der Packung lesen. Oft ist in solchen Mischungen schon Salz enthalten – berücksichtigen Sie das, sonst wird das Gericht leicht versalzen.
  • Da das Empfinden für Salzigkeit, Süße, Bitterkeit, Schärfe, Säure und Brennen bei jedem individuell ist, Gewürze und Würzmittel immer nach dem eigenen Geschmack hinzufügen! Wenn Sie ein Gewürz zum ersten Mal verwenden, bedenken Sie, dass man manche Gewürze auf keinen Fall überdosieren sollte (zum Beispiel Chili).

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Rindfleisch, mager - 158  kcal/100 g
  • Ausgelassenes Rinderfett - 871  kcal/100 g
  • Gekochte Schweinekeule - 269  kcal/100 g
  • Gepökeltes Rindfleisch - 216  kcal/100 g
  • Rinderbrust - 217  kcal/100 g
  • Rindfleisch, fett - 171  kcal/100 g
  • Rinderschulter - 137  kcal/100 g
  • Rinderbraten, mager - 200  kcal/100 g
  • Rinderkeule - 104  kcal/100 g
  • Rinderoberschale - 127  kcal/100 g
  • Rinderrippen - 233  kcal/100 g
  • Ochsenschwanz - 184  kcal/100 g
  • Schweinefleisch - 259  kcal/100 g
  • Wildschweinkeule - 113  kcal/100 g
  • Schweinekotelett mit Knochen - 170  kcal/100 g
  • Schweinefleisch, fett - 333  kcal/100 g
  • Schweinefleisch, durchwachsen - 357  kcal/100 g
  • Schweinebraten, mager - 184  kcal/100 g
  • Schweineschulter - 236  kcal/100 g
  • Schweineschnitzel - 352  kcal/100 g
  • Speck - 797  kcal/100 g
  • Schweinefett - 871  kcal/100 g
  • Ausgelassenes Schweinefett - 947  kcal/100 g
  • Schweinegrieben - 895  kcal/100 g
  • Rückenspeck - 658  kcal/100 g
  • Schweinedärme - 602  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Pfeffer - 26  kcal/100 g
  • Knoblauchpulver - 331  kcal/100 g

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