Hausgemachter Beerenwein
Guter Wein lässt die Dinge im angenehmsten Licht erscheinen! Und bei hausgemachtem Wein kann man sich völlig sicher sein, dass er ausschließlich aus natürlichen Zutaten durch natürliche Gärung hergestellt wurde. Auch geschmacklich ist ein solcher Wein meist besser als gekaufter.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie macht man Beerenwein? Für die Zubereitung kann man beliebige Beerensorten in beliebigem Verhältnis verwenden. Geeignet sind Beeren aus dem eigenen Garten oder gekaufte. Die Beeren nicht waschen. Eine Ausnahme ist nur, wenn sie deutlich verschmutzt sind, zum Beispiel mit Sand nach einem Regen. Alle Beeren müssen gut ausgereift und frei von Fäulnis sein. Die vorbereiteten Beeren leicht zerdrücken, damit sie Saft abgeben, und in eine geräumige Flasche geben.
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Schritt 2
Die Beeren nehmen etwa 1/3 des gesamten Volumens ein. Zucker zu den Beeren geben und alles mit abgekochtem, abgekühltem Wasser übergießen. Die Flasche nicht ganz füllen, da die Beeren beim Gären nach oben steigen. Alles vermischen. Die Zuckermenge bestimme ich nach Augenmaß. Zuerst den größeren Teil hineingeben. Statt eines Gärverschlusses kann man einen Gummihandschuh verwenden. Ihn über den Flaschenhals ziehen. Und so einen Monat stehen lassen.
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Schritt 3
Das heißt aber nicht, dass man den Wein in dieser Zeit vergessen kann. Die Flasche muss regelmäßig geschüttelt werden. In den ersten Tagen jeden Tag. Wenn die Gärung in vollem Gange ist, kann man seltener umrühren. Wie stark die Gärung ist, zeigt der aufgeblähte Handschuh.
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Schritt 4
Nach einem Monat den Wein durch mehrere Lagen Mull abseihen. Probieren. In diesem Schritt kann man noch etwas Zucker hinzufügen.
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Schritt 5
Den abgeseihten Wein wieder in die Flasche gießen und den Handschuh aufziehen. Manchmal ist er noch nicht ganz ausgegoren. 1–3 Wochen so stehen lassen. Hebt sich der Handschuh, gärt der Wein noch. Den Vorgang beobachten.
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Schritt 6
Im Großen und Ganzen ist der Wein fertig. Ich pasteurisiere ihn aber noch. Dazu den Wein auf 55–60 Grad erhitzen. Das tötet die Mikroorganismen im Wein ab, beschleunigt seine Reifung und verbessert den Geschmack. Dabei wird der Wein auch klarer.
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Schritt 7
Den fertigen, abgekühlten Wein in Flaschen füllen und kühl lagern. Er schmeckt süß und sehr angenehm. Eher ein leichtes Getränk für Damen. Zum Wohl!
- Bei hausgemachtem Wein spielen die Mengenverhältnisse natürlich eine gewisse Rolle, aber Abweichungen in die eine oder andere Richtung sind durchaus zulässig. Gibt man weniger Wasser hinzu, wird der fertige Wein süßer und konzentrierter, eher wie ein Likör. Gibt man weniger Zucker hinzu, erinnert der Geschmack eher an trockenen Wein. Bei weniger Zucker gärt er aber schwächer. Um die Gärung zu verstärken, 1–2 Handvoll Rosinen hinzufügen.
- Den hausgemachten Wein einmal zum ersten Mal zubereiten, um danach zu verstehen, in welche Richtung man die Zutatenmengen nach eigenem Geschmack anpassen kann. Und die Vielfalt der Beeren lässt der Geschmacksfantasie viel Raum.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
