Selbstgebrannter Pflaumenschnaps

Originell, pikant, für die Festtafel! Selbstgebrannten Pflaumenschnaps zu Hause herzustellen ist sehr einfach – Hauptsache, man hat eine gute Destille. Der Schnaps aus Pflaumen wird würzig, leicht herb, mit pikantem Nachgeschmack. Er passt hervorragend zu jedem Festessen.

Nataliya TsibulskaAvatar des Autors
Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 0 % 0 g
Fett 0 % 0 g
Kohlenhydrate 100 % 9 g
39 kcal
GI: 43 / 57 / 0

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man selbstgebrannten Pflaumenschnaps zu Hause? Alle nötigen Zutaten vorbereiten. Reife und aromatische Pflaumen nehmen, jedoch ohne äußere Beschädigungen. Die Hefe nimmt man am besten frisch, sie lässt sich aber auch durch Trockenhefe oder Weinhefe ersetzen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Pflaumen entsteinen und in ein Gärgefäß geben. Die Pflaumen keinesfalls waschen, da sich auf ihnen viele Bakterien befinden, die die Gärung auslösen. Ein Glasgefäß nehmen, andere Materialien (Kunststoff, Metall) können mit der gärenden Mischung reagieren. Ich verwende ein großes Einmachglas.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Dann die Pflaumen zerkleinern. Meine Pflaumen sind sehr weich, deshalb habe ich sie einfach mit einem Stampfer zu Püree zerdrückt. Eventuell muss man aber einen Mixer verwenden.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Den Zucker in das Gärgefäß geben.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Hefe zerbröckeln und einen Löffel Zucker hinzufügen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die Hefe mit warmem Wasser auflösen und warten, bis sie aktiv wird. Das Wasser darf nicht heiß sein, die Temperatur nicht über 40 Grad.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Hefe in das Gärgefäß gießen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Alles verrühren.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Oben einen Einweghandschuh überziehen und das Glas zum Gären an einen dunklen Ort stellen. Die Lufttemperatur sollte dabei zwischen 20 und 28 Grad liegen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Sobald sich der Handschuh aufbläht, hat die Gärung begonnen. Sie kann 10 bis 20 Tage dauern. Bei mir hat es 12 Tage gegärt. Dann fällt der Handschuh wieder zusammen – die Maische ist bereit zum Destillieren.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Maische abseihen und in die Destille gießen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Destille gemäß der Anleitung zusammenbauen. Falls nötig, die Schläuche mit kaltem Wasser anschließen. Auf die Herdplatte stellen. Die Temperatur nicht über 80 Grad steigen lassen. Sobald die Temperatur 70 Grad erreicht, das kalte Wasser zum Kühlen des Produkts einschalten. Den fertigen Schnaps in einem separaten Gefäß auffangen. Im Prinzip ist er trinkfertig, hat aber ein ausgeprägtes Fuselaroma. Deshalb empfehle ich einen zweiten Brennvorgang.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Dann wird der Schnaps reiner. Dazu den erhaltenen Schnaps auf 20 Prozent Alkohol verdünnen – auf einen Liter Schnaps 500 ml Wasser nehmen. Den verdünnten Schnaps in die Destille gießen und auf dieselbe Weise noch einmal brennen. Diesmal die ersten und die letzten 100 ml Schnaps in ein separates Gefäß auffangen, sie sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie müssen weggegossen werden. Den übrigen Schnaps in Flaschen füllen und ein paar Tage ruhen lassen.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Man kann den Schnaps mit einem Tropfen starkem Tee färben. Beim Alkoholgenuss Maß halten!

gut zu wissen

Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, sollte sich angenehm anfühlen und nicht über 40 Grad haben. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiviert, in heißer stirbt sie ab und in kalter fängt sie gar nicht erst an zu arbeiten. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor man sie mit den übrigen Zutaten mischt. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit sollte sich auf dem Vorteig eine schaumige Hefehaube bilden. Ist das nicht geschehen, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). In diesem Fall andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.

Zum Kochen verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack verleihen kann.

Trockenhefe lässt sich im Verhältnis 1:3 durch frische Presshefe ersetzen. Das heißt, auf 1 Gramm Trockenhefe laut Rezept nimmt man 3 Gramm frische Hefe.

  • Die Flüssigkeit, in der die Hefe aufgelöst wird, sollte sich angenehm anfühlen, nicht über 40 Grad. Warum ist das wichtig? In warmer Umgebung wird die Hefe gut aktiviert, in heißer stirbt sie ab und in kalter fängt sie gar nicht erst an zu arbeiten. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Hefe prüfen, bevor man sie mit den anderen Zutaten mischt. Etwas warme Milch in eine Schüssel gießen und die Hefe darin verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 10–15 Minuten an einen warmen, zugfreien Ort stellen. In dieser Zeit sollte sich auf dem Vorteig eine schaumige Hefehaube bilden. Ist das nicht geschehen, hat die Gärung nicht begonnen (die Hefe ist abgelaufen oder verdorben). In diesem Fall andere Hefe nehmen, sonst gelingt das Gebäck nicht.
  • Zum Kochen verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack verleihen kann.
  • Trockenhefe lässt sich im Verhältnis 1:3 durch frische Presshefe ersetzen. Das heißt, auf 1 Gramm Trockenhefe laut Rezept nimmt man 3 Gramm frische Hefe.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Pflaumen - 42  kcal/100 g
  • Pflaumen, tiefgefroren - 52  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Frischhefe - 109  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g

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