Puddingcreme mit Milch und Eiern

Ganz zart, zergeht auf der Zunge, aus ganz gewöhnlichen Zutaten! Puddingcreme mit Milch und Eiern ist ein klassisches Rezept. Damit füllt man die Schichten der Torte „Napoleon“ und des Medowik, füllt Eclairs und Schillerlocken, bereitet darauf basierend Eis und viele, viele andere Gerichte zu. Puddingcreme ist ganz einfach zuzubereiten, wenn man einige Regeln beachtet.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 10 % 4 g
Fett 30 % 12 g
Kohlenhydrate 60 % 24 g
223 kcal
GI: 11 / 77 / 12

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Puddingcreme mit Milch und Eiern? Die Zutaten vorbereiten. Die Milch kann einen beliebigen Fettgehalt haben, das ist nicht entscheidend. Ich habe Eier der Größe L genommen. Die Zuckermenge variiert nach Geschmack – von 150 bis 200 Gramm. Ich habe den Mittelwert genommen – 170 Gramm. Mein Vanillezucker ist mit echter Vanille, deshalb ist er so schwarz, und in der Creme sieht man schwarze Pünktchen. Die Butter sollte möglichst weich sein, deshalb rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Einen Topf mit dickem Boden nehmen. Das ist eine wichtige Frage, denn von der Wahl des Geschirrs hängt bei diesem Rezept viel ab. Im Topf mit dickem Boden kann man die Creme bedenkenlos auf dem Herd kochen, einen gewöhnlichen muss man ins Wasserbad stellen, damit die Masse nicht anbrennt oder zu Omelett wird. Die Eier in den Topf schlagen, Zucker und Vanillezucker hinzufügen, das Mehl zugeben. Alle Zutaten mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die Milch in dünnem Strahl unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen angießen. Sie verbindet sich recht schnell mit den anderen Zutaten. Gerade wenn man die Flüssigkeit in die dickere Masse gießt, vermeidet man Klümpchen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Den Topf mit der Milchmischung auf schwache Hitze stellen. Die Creme kochen, ohne vom Herd wegzugehen, und die Masse ständig mit dem Schneebesen rühren. Das ist wichtig, denn sonst erhitzt sich die untere Schicht schneller und stärker, die Eier stocken, und es entsteht Omelett statt Puddingcreme. Bei ständigem Rühren erwärmen sich alle Schichten der Creme gleichmäßig.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Recht schnell beginnt die Masse einzudicken, mit jeder Minute stärker. Man muss warten, bis sie kocht: An der Oberfläche erscheinen große Blasen, sie beginnt gewissermaßen zu „blubbern“.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Sobald das passiert, sofort die Hitze ausschalten. Den Topf mit der Creme abkühlen lassen. Ab und zu die Creme mit dem Schneebesen umrühren, damit sich oben keine Haut bildet.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Creme auf lauwarm abkühlen lassen. Sie soll eine Temperatur haben, bei der sich ein hineingetauchter Finger angenehm warm, aber nicht heiß anfühlt. Die Butter in die Creme geben – in zu heißer Creme schmilzt sie, in kalter löst sie sich gar nicht auf. Unser Ziel ist, die Butter vorsichtig unter die Creme zu rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die fertige Creme wird völlig gleichmäßig, glatt und glänzend. Vor der Verwendung muss sie gut gekühlt werden. Damit sich auf der Creme keine feste Haut bildet, sie mit Frischhaltefolie so abdecken, dass diese direkt auf der Oberfläche aufliegt. Die Creme für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen und dann bestimmungsgemäß verwenden.

  • Die nach diesem Rezept zubereitete Puddingcreme ist sehr zart, mäßig süß, mit einer kräftigen Vanillenote. Sie eignet sich hervorragend zum Füllen von Torten, da sie recht flüssig wird. Wenn Sie sie als Füllung für Törtchen verwenden möchten, mehr Butter hinzufügen.
  • Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf einer scheinbar sauberen Schale können sich schädliche Bakterien befinden. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
  • Worin sich Vanille, Vanillin, Vanilleextrakt und Vanillezucker unterscheiden, wie man sie richtig verwendet und ersetzt, um den Geschmack des Gerichts nicht zu verderben, lesen Sie in diesem Artikel.
  • Wichtig! Damit die Puddingcreme sicher gelingt, einige einfache Regeln beachten: - Die Grundlage der Creme beim Kochen eindicken lassen (das Mehl muss aufquellen, aber darauf achten, dass die künftige Creme nicht anbrennt und keine Klümpchen entstehen). - Die gekochte Mehlmischung muss unbedingt abkühlen; gibt man die Butter in die nicht abgekühlte Masse, schmilzt die Butter, und die Creme lässt sich nicht aufschlagen. - Die Butter für die Creme muss hochwertig sein. Minderwertige Butter kann die Konsistenz der Creme beeinträchtigen und sie flüssig machen.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g
  • Vanillezucker - 379  kcal/100 g

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