Hefeteig für Watruschki

Lecker, reichhaltig, luftig und zart – für süßes Gebäck. Dieser Hefeteig eignet sich für Watruschki und gefüllte Brötchen. Das Gebäck bleibt auch am nächsten Tag weich. Heute bereiten Hausfrauen immer seltener Teig mit Vorteig und frischer Hefe zu, aber so ein Teig erlaubt es, mehr Butter, Eier und Zucker zuzugeben, was den Geschmack besonders macht – ganz anders als Brotteig.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 13 % 8 g
Fett 15 % 9 g
Kohlenhydrate 72 % 43 g
285 kcal
GI: 3 / 20 / 76

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Teig für Watruschki? Das Erfolgsgeheimnis ist die gleiche Zimmertemperatur aller Zutaten. Deshalb alles eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Ebenso wichtig: die Zutaten genau abmessen – und los geht's.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zuerst den Vorteig zubereiten. Dafür die frische Presshefe in eine breite und tiefe Schüssel bröckeln, so kann der Vorteig besser aufgehen. 1 TL Zucker zugeben. 1/2 der warmen Milch angießen und 1 TL Mehl unterrühren. Zucker und Mehl von der Gesamtmenge nehmen, den Löffel leicht gehäuft füllen. Die Milch auf 35–38 Grad erwärmen: Ist sie kälter, wird die Hefe schwerer aktiv, in heißerer Milch sterben die Hefepilze ab.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Diese „Brühe“ verrühren und an einem warmen Ort 10–20 Minuten stehen lassen, bis sich eine Schaumkrone bildet. Abdecken ist nicht nötig. Unbedingt das Haltbarkeitsdatum der Hefe prüfen: Bildet sich keine Schaumkrone, ist die Hefe nicht aktiv und muss ersetzt werden. Wie man den Vorteig mit Trockenhefe zubereitet, schreibe ich unten im Rezept.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Während der Vorteig aufgeht, das Mehl sieben. Zur Erinnerung: zuerst abmessen, dann sieben. Durch das Sieben wird das Mehl aufgelockert, von Klümpchen und Beimengungen befreit und mit Sauerstoff angereichert. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    In eine separate Schüssel das Ei schlagen und 1 Eigelb zugeben. Den restlichen Zucker und das Salz hineingeben und mit dem Schneebesen leicht glatt schlagen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Zum fertigen, gut aufgegangenen Vorteig die restliche warme Milch geben. Umrühren und die Eimasse angießen. Wenn die Schüssel zu klein ist, in eine größere umfüllen. Praktisch ist es, den Vorteig gleich in der Schüssel zum Teigkneten anzusetzen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Jetzt das gesiebte Mehl in zwei Schritten hineingeben.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Nicht das ganze Mehl auf einmal zugeben, 30–40 g zurückbehalten, sie können am Ende des Knetens nötig sein.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Den Teig kneten, zuerst mit einem Teigschaber, dann mit der Hand. Wenn das ganze Mehl befeuchtet und der Teig gleichmäßig ist, die geschmolzene Butter in zwei Schritten angießen. Der Teig wird klebrig und zäh. Etwa 15 Minuten kneten und bei Bedarf das zurückbehaltene Mehl zugeben. Am Ende kommt er zu einer Kugel zusammen und wird glatter und elastischer.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Ich habe zuerst in der Schüssel geknetet und nach Zugabe des ganzen Mehls auf dem Tisch weitergemacht. Mehl habe ich aber nicht mehr zugegeben, sondern Arbeitsfläche und Hände leicht mit Pflanzenöl eingefettet. Gut gekneteter Teig klebt nicht an den Händen, er ist glatt, zart und luftig. Den Teig rund formen, dabei die Ränder nach unten einschlagen, und in eine geräumige, saubere Schüssel legen. Die Schüssel innen leicht mit geruchlosem Pflanzenöl einfetten.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Schüssel mit Folie abdecken und den Teig 1–1,5 Stunden an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen. So ist mein Teig nach einer Stunde aufgegangen – fast um das 2,5-Fache. Ich stelle ihn in den leicht vorgewärmten und ausgeschalteten Backofen, die Temperatur nicht über 38–40 Grad. Fertiger Teig ergab 790 g, das reicht für 9 Watruschki zu je etwa 87 g.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    So sehen die Watruschki aus diesem Teig aus. Wie macht man sie? Den fertigen Teig zusammendrücken und in 9 Kugeln teilen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Folie abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Dann mit dem eingefetteten Boden eines Glases eine Mulde eindrücken. Die Teigränder mit Ei + 1 EL Milch bestreichen, die Füllung hineingeben und mit Streuseln bestreuen. Im auf 190 °C vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten goldbraun backen. Die fertigen Watruschki auf einem Gitter abkühlen lassen und probieren!

  • Aus diesem Teig habe ich Watruschki mit Quark, Kirschen und Streuseln gebacken.
  • Zum Niederknien lecker! Beim Backen verbreitet sich ein herrlicher Duft, bei dem die ganze Familie herbeiläuft und es kaum erwarten kann, zu probieren. Alle schauen durch die Ofentür zu, wie die Watruschki wie durch Zauberhand aufgehen, sich heben und dann zart goldbraun werden. Ein faszinierender Anblick!
  • Wer gern backt, kann ruhig die doppelte Menge ansetzen. Das Rezept ist gelungen, die Proportionen sind genau abgestimmt, man sollte sie nicht verändern. Dann wird Sie das Ergebnis immer freuen – probieren Sie es!
  • Ich beschreibe den Ablauf ausführlich, speziell für Anfänger und alle, die sich vor Hefeteig fürchten. Es braucht natürlich Zeit, aber es lohnt sich!
  • Der Geschmack unterscheidet sich grundlegend von gekauftem Gebäck, man muss gar nicht vergleichen. Das liegt daran, dass der Teig reichhaltig ist. Was macht einen Teig reichhaltig? So nennt man die Zutaten im Teig, die ihm einen besonderen Geschmack geben: Eier, Zucker, Milch, Butter. Eier sorgen für Lockerheit, Zucker für Süße, Milch und Butter für Mürbe. Auch Gewürze werden zugegeben – wie könnte so ein Teig nicht lecker sein?
  • Allerdings ist reichhaltiger Hefeteig schwerer, er lässt sich schwieriger kneten und geht länger als einfacher Teig. Da braucht es Geduld und Arbeit...
  • Diesen Teig kann man auch mit Trockenhefe ansetzen. Die Zubereitung von Vorteig und Teig unterscheidet sich dann etwas:
  • In die Schüssel zum Teigkneten 4 g Trockenhefe geben. 1 TL Zucker und 2 EL Mehl von der Gesamtmenge zugeben, die Löffel leicht gehäuft füllen. Die trockene Mischung vermischen und unter ständigem Rühren nach und nach die ganzen 190 ml warme Milch angießen. 15–20 Minuten stehen lassen, bis sich eine Schaumkrone bildet.
  • Dann den restlichen Zucker, Salz, 1 Ei und das Eigelb zugeben und ab Schritt 7 nach Rezept weiterarbeiten.
  • Eine ausführliche Beschreibung mit Schritt-für-Schritt-Fotos zur Herstellung der Watruschki selbst finden Sie in meinem Rezept für Watruschki mit saurer Sahne.
  • Seien Sie darauf gefasst, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann, als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Weizenmehl - 325  kcal/100 g
  • Frischhefe - 109  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Milch - 68  kcal/100 g
  • Kondensmilch 7,5 % Fett - 140  kcal/100 g
  • Milch 1,5 % Fett - 47  kcal/100 g
  • Milch 2,5 % Fett - 54  kcal/100 g
  • Milch 3,2 % Fett - 60  kcal/100 g
  • Milch 3,5 % Fett - 64  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

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