Hefeteig mit Dickmilch für Piroggen

Lies das Rezept aufmerksam, und der Teig gelingt beim ersten Mal. Leckeren Teig kann man nicht nur mit Milch oder Kefir kneten, sondern auch andere Sauermilchprodukte als Grundlage nehmen: Rjaschenka, Dickmilch, Joghurt. Heute lernen wir, einen weichen, zarten Teig für Piroggen mit Dickmilch zuzubereiten.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 20 % 9 g
Fett 4 % 2 g
Kohlenhydrate 76 % 35 g
196 kcal
GI: 6 / 5 / 88

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Alle nötigen Zutaten für den Teig mit Dickmilch vorbereiten. Die Dickmilch kann frisch oder schon stärker gesäuert sein. Möglichst fettere Dickmilch nehmen. Mehl Type 405 verwenden.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Dickmilch in einen Stieltopf gießen und erwärmen. Dickmilch muss wie andere Sauermilchprodukte richtig erwärmt werden, damit sich die Molke nicht absetzt:

    1. Nur bei schwächster Hitze auf dem Herd erwärmen. Keine Mikrowelle! 2. Die Dickmilch ständig mit einem Spatel oder Löffel umrühren. 3. Jede Minute prüfen, wie warm sie geworden ist. Die Dickmilch sollte warm und nicht heiß sein. Bilden sich Flocken und setzt sich Molke ab, wurde die Dickmilch überhitzt.
  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Etwas Dickmilch in eine Schüssel gießen, Zucker, Salz und Trockenhefe hinzufügen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Mischung verrühren und 15 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit sollte die Hefe aktiv werden und sich auf der Oberfläche ein Schaumhäubchen bilden. Passiert das nicht, ist die Hefe abgelaufen und man sollte nicht weiter damit arbeiten. Der Teig geht nicht auf.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Während die Hefemischung zieht, in einer anderen Schüssel die restliche warme Dickmilch und die Eier vermischen. Die Mischung mit dem Schneebesen verrühren.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Einen Teil des gesiebten Mehls (etwa 2/3) hinzufügen und die Mischung glatt rühren. Der Teig wird zäh, aber fließend.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Hefemischung hineingießen und das Backpulver hinzufügen. Die Masse gründlich verrühren.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Das restliche Mehl zum Teig geben und alles erneut mit einem Spatel verrühren. Einen weichen, geschmeidigen Teig kneten und bei Bedarf nach und nach noch etwas Mehl hinzufügen. Der Teig klebt zuerst an den Händen, beim Kneten und Mehlzugeben lässt die Klebrigkeit dann nach. Den Teig aber auch nicht mit Mehl überladen. Besser fügt man es erst später hinzu, wenn man die Teigstücke auf einer bemehlten Fläche ausrollt. Ich habe noch etwa 50 g Mehl zusätzlich gebraucht.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Hat man den Teig in einer kleinen Schüssel geknetet, ihn in ein größeres Gefäß umfüllen, damit er Platz zum Aufgehen hat. Ich habe die Oberfläche mit Mehl bestäubt, damit der Teig nicht austrocknet. Den Teig mit einem Tuch abdecken und 30-40 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. In dieser Zeit verdoppelt er etwa sein Volumen.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Der Teig ist fertig. Daraus kann man Piroggen backen. Aus dieser Teigmenge ergeben sich etwa 20 mittelgroße Piroggen. Guten Appetit!

  • Seien Sie darauf vorbereitet, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
  • Wichtig! Bei der Verwendung von Trockenhefe muss man beachten, dass es sie in zwei Formen gibt: aktive und Instant-Hefe (vor der Verwendung die Anleitung aufmerksam lesen!). Aktive Trockenhefe sieht aus wie Perlen oder kleine Kügelchen. Vor der Verwendung muss man sie aus dem „Schlafmodus“ holen. Dafür löst man aktive Hefe in warmem gesüßtem Wasser, Milch oder Molke auf. Entstandene Bläschen, Schaum oder ein „Häubchen“ zeigen, dass die Hefe einsatzbereit ist. Aktive Trockenhefe muss in der Flüssigkeit vollständig aufgelöst werden, sonst kann der Teig wegen verbliebener Körnchen nicht aufgehen und das Gebäck ist verdorben (Hefekörnchen, die sich in der Flüssigkeit nicht aufgelöst haben und in den Teig gelangt sind, lösen sich nicht mehr von selbst auf und wirken daher nicht). Instant-Trockenhefe ist einfacher in der Anwendung. Sie muss vor der Verwendung nicht aktiviert werden. Diese Hefe gibt man einfach zusammen mit den anderen Zutaten in den Teig. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit des Gebäcks. Außerdem sollte man bedenken, dass beide Arten von Trockenhefe je nach Hersteller unterschiedlich aktiv sein können.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Dickmilch - 38  kcal/100 g
  • Dickmilch, entrahmt - 38  kcal/100 g
  • Trockenhefe - 410  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Backpulver - 79  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g

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