Wein aus alter Konfitüre

Natürlicher, aromatischer, kräftiger Hauswein mit minimalem Aufwand! Vor Beginn der neuen sommerlichen Beerensaison bleiben bei vielen Hausfrauen in den Vorräten oft alte Konfitüren übrig, an denen als Konfitüre niemand mehr Interesse hat. Man sollte sie aber nicht wegwerfen. Alte Konfitüre ist eine hervorragende Grundlage für ein echtes, kräftiges und leckeres Getränk – hausgemachten Wein. Dafür braucht man keine teuren Zutaten, keine besondere Mühe und keine speziellen Geräte, nur eine lange Wartezeit, bis der Hauswein „reif“ ist.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 0 % 0 g
Fett 0 % 0 g
Kohlenhydrate 100 % 37 g
142 kcal
GI: 0 / 9 / 91

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Für den Wein braucht man nur wenige Zutaten: ein Glas beliebiger alter Konfitüre, Rosinen, Wasser, ein Dreiliterglas und einen Einweg-Gummihandschuh. Aus schwarzer Johannisbeere entsteht zum Beispiel ein Rotwein mit herbem Geschmack und angenehmem Johannisbeeraroma, aus Sanddorn- und Stachelbeerkonfitüre ein Weißwein. Die Süße des Weins lässt sich durch Zugabe von Zucker regulieren, wenn die Konfitüre nicht süß genug erscheint, oder durch mehr Wasser, wenn die Konfitüre zu süß erscheint.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Die Rosinen auf keinen Fall waschen, denn der Wein wird ohne Hefe angesetzt, und die Gärung entsteht durch die Pilzkulturen auf den Rosinen. Auch die Wahl der Rosinen spielt eine wichtige Rolle für ein gelungenes Getränk. Keine abgepackten Rosinen kaufen – höchstwahrscheinlich wurden sie bereits behandelt; besser lose Ware vom Marktstand nehmen. In ein großes sauberes Glasgefäß die alte Konfitüre geben.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Und zwar so viel, dass sie ein Drittel des Gefäßes einnimmt. Unbedingt abgekochtes kaltes Wasser hineingießen, sodass Wasser und Konfitüre zusammen zwei Drittel des Glases füllen. Eine Handvoll Rosinen hineingeben und mit einem Holzlöffel umrühren. Der Inhalt darf nicht mehr Platz im Gefäß einnehmen, denn der Wein braucht Platz zum Gären. Das Glas mit einem Kunststoffdeckel abdecken und 3 Tage an einen dunklen, warmen Ort stellen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Nach drei Tagen das Glas hervorholen: Es sollten die ersten Anzeichen der Gärung zu sehen sein, Schaum auf der Oberfläche der Flüssigkeit und ein säuerlicher Geruch. Den Deckel abnehmen, den Inhalt umrühren und wieder an einen dunklen, warmen Ort stellen. Den Vorgang noch ein paar Mal wiederholen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Dann den Inhalt durch eine einlagige Mullbinde in ein anderes Glas abseihen. So wird der Fruchttrester der Konfitüre entfernt. Auf das Glas nun einen Gummihandschuh ziehen und in einen der Finger mit einer Nadel ein kleines Loch stechen, damit das Gärgas entweichen kann. Nach einigen Tagen sollte sich der Handschuh aufblähen. Das bedeutet, dass die Gärung gut verläuft. Den Wein zwei Monate in Ruhe lassen, ebenfalls an einem warmen, dunklen Ort.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Nach ein paar Monaten den Wein prüfen: Wenn der Handschuh in sich zusammengefallen ist, ist die Gärung beendet und der Wein gereift. Den Wein durch dreilagigen Mull abseihen, damit der Bodensatz nicht durchgeht, sonst kann er den Geschmack verschlechtern und das Getränk bitter machen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Wenn der Wein säuerlich schmeckt, kann man Zucker hinzufügen. Den Wein in Flaschen füllen, verschließen und für ein paar Monate in den Kühlschrank stellen. Nach dieser Zeit kann der Wein serviert werden. Je länger der Wein steht, desto kräftiger wird das Getränk und desto intensiver der Geschmack.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Konfitüre nach Wahl - 271  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Rosinen - 280  kcal/100 g
  • Sultaninen - 279  kcal/100 g

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