Kefir-Wareniki mit Heidelbeeren

Die leckersten, schön, locker und appetitlich, für die ganze Familie! Wareniki mit Heidelbeeren auf Kefir sind ein echtes Sommergericht, wenn es ringsum so viele frische Beeren gibt. Mit einem auf Kefir gekneteten Teig reißen sie nicht, die ganze Füllung bleibt im Inneren. Der Teig selbst ist sehr gelungen – elastisch, dabei aber weich und locker.

katushafinAvatar des Autors
Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 14 % 6 g
Fett 2 % 1 g
Kohlenhydrate 84 % 37 g
183 kcal
GI: 11 / 19 / 70

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Wareniki mit Heidelbeeren auf Kefir? Die Zutaten vorbereiten. Der Fettgehalt des Kefirs spielt keine Rolle. Es kann eine andere Mehlmenge nötig sein, nach dem Teig und seiner Konsistenz richten. Die Beeren können frisch oder tiefgekühlt sein. Tiefgekühlte Beeren vorher nicht auftauen. Die Beeren verlesen, waschen und auf einem Papiertuch ausgebreitet trocknen. Die Zuckermenge in der Füllung nach Geschmack anpassen.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Den Kefir erwärmen, bis er warm ist, ich habe das in einer Sauteuse auf dem Herd bei kleinster Hitze gemacht. Aber aufpassen – überhitzter Kefir kann gerinnen. Zucker, Salz und Natron hineingeben und verrühren. Da der Kefir warm ist, lösen sich die Zutaten darin viel schneller auf.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Sofort beginnt die Reaktion zwischen der im Kefir enthaltenen Säure und der Lauge, die das Natron ist. Dadurch wird Kohlendioxid freigesetzt, das sieht man sofort – die Masse beginnt zu schäumen. So wird der Teig lockerer und weicher. Den Kefir 5 Minuten stehen lassen, dann in die Teigschüssel gießen. Das Ei hineinschlagen und mit dem Schneebesen verrühren.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Portionsweise das Mehl zur Kefirmasse geben und es dabei unbedingt sieben. So werden nicht nur Verunreinigungen entfernt, sondern das Mehl wird auch mit Luft angereichert, was den Teig verbessert. Nach jeder Portion Mehl den Teig verrühren, zuerst mit dem Schneebesen, dann mit den Händen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Wenn der Teig dick wird, auf den Tisch legen und dort weiterkneten. Ob noch Mehl nötig ist, nach der Konsistenz des Teigs entscheiden – klebt er stark, noch etwas hinzufügen, lässt er sich bereits gut kneten, aufhören.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Am Ende soll der Teig glatt und gleichmäßig sein. Zu einer Kugel formen, mit einem Tuch abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit nimmt das Mehl die gesamte Flüssigkeit auf, und es entwickelt sich das Gluten, das für die Elastizität verantwortlich ist – mit einem solchen Teig lässt es sich viel leichter arbeiten, deshalb rate ich, ihn nach dem Kneten immer ruhen zu lassen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Dann den Teig in drei Teile teilen, damit er sich leichter ausrollen lässt. Auf dem bemehlten Tisch den Teig zu einer Platte ausrollen, aber nicht zu dünn, sondern etwas dicker lassen, 4–5 mm, damit der Teig beim Kochen nicht reißt.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Mit einem Glas oder einem speziellen Ausstecher Kreise aus dem Teig ausstechen. Die Teiglinge nicht zu klein machen, damit mehr Beeren hineinpassen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Auf einen Teigkreis einen Teelöffel Heidelbeeren legen und einen Teelöffel Zucker darüberstreuen. Mit dieser Menge werden die Wareniki nicht sehr süß, ich habe sie beim Essen noch mit Zucker bestreut.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die Ränder des Teiglings zusammenlegen und zusammendrücken, sodass eine „Pirogge“ entsteht.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Nach Wunsch die Naht der Wareniki kunstvoll eindrehen – das verziert sie nicht nur, sondern schützt zusätzlich vor dem Auslaufen des Safts.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Wie kocht man Wareniki? In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen – die Wareniki sollen beim Kochen frei schwimmen, damit sie nicht zusammenkleben. Aus demselben Grund rate ich, sie portionsweise zu kochen. Das Wasser leicht salzen. Die Wareniki hineingeben. Mit einem Löffel umrühren, damit sie nicht am Boden kleben. Warten, bis das Wasser wieder kocht, die Hitze auf mittlere Stufe stellen. Nachdem die Wareniki an die Oberfläche gestiegen sind, je nach Größe 3 bis 5 Minuten kochen.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Die fertigen Wareniki mit einer Schaumkelle auf einen Teller heben und sofort servieren. Sehr lecker ist es, dazu Eis oder eine beliebige süße Creme nach Geschmack zu reichen. Guten Appetit!

  • Die Wareniki mit Heidelbeeren haben uns sehr gefallen! Besonders der Teig hat uns gefreut – weich, gut formbar, lecker.
  • Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, da sich selbst auf scheinbar sauberer Schale schädliche Bakterien befinden können. Am besten verwendet man Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste.
  • Um Fehler beim Arbeiten mit Mehl zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
  • Ob man Backpulver durch Natron ersetzen kann, wie man sie richtig hinzufügt, damit das Gebäck locker wird, wie man einen unangenehmen Natrongeschmack vermeidet und vieles mehr, lesen Sie im Artikel „Backpulver oder Natron – was ist besser?“

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Kefir - 38  kcal/100 g
  • Kefir 2,5 % Fett - 53  kcal/100 g
  • Kefir Doktor Bifi 1,8 % Fett - 45  kcal/100 g
  • Kefir, vollfett - 62  kcal/100 g
  • Kefir, fettarm - 30  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Natron - 0  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Heidelbeeren - 44  kcal/100 g
  • Heidelbeeren, tiefgefroren - 56  kcal/100 g

Ähnliche Rezepte