Klassischer Sushi-Salat „Philadelphia“

Wenn man große Lust auf Rolls hat, aber zu faul ist, sie zu rollen! Der klassische Sushi-Salat „Philadelphia“ ist ein echter Fund für Liebhaber der japanischen Küche. Er ist um ein Vielfaches einfacher zuzubereiten, und dank seiner Größe werden alle am Tisch satt. Man kann ihn auch in einzelnen Portionen servieren, das sieht ebenfalls sehr effektvoll aus.

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 26 % 8 g
Fett 32 % 10 g
Kohlenhydrate 42 % 13 g
174 kcal
GI: 8 / 92 / 0

Zubereitung Schritt für Schritt

Zubereitungszeit: 1 Std.
  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Die Zutaten vorbereiten. Geeignet ist jeder Rundkornreis; findet man keinen speziellen Sushi-Reis, kann man ganz gewöhnlichen Krasnodarer Reis nehmen. Bei der Auswahl hilft der Artikel unter dem Link am Ende des Rezepts. Der Käse ist kein Schmelzkäse, sondern Frischkäse. Als Fisch eignet sich jeder leicht gesalzene Lachsfisch (zum Beispiel Lachs). Bei der Wahl des Topfes zum Kochen hilft der Artikel unter dem Rezept. Die Essigmenge kann nach Geschmack erhöht oder verringert werden.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zuerst den Reis kochen. Wie kocht man Reis für den Salat „Philadelphia“? Den Reis gut waschen und mit sauberem kaltem Wasser übergießen. Auf starke Hitze stellen. Den Reis zuerst bei starker, dann bei schwacher Hitze unter dem Deckel kochen, bis das Wasser vollständig verkocht ist. Wenn kein Wasser mehr zu sehen ist und sich auf der Oberfläche „Krater“ bilden, die Sauteuse vom Herd nehmen, zuerst mit einem Tuch und dann mit dem Deckel abdecken – so nimmt der Reis die restliche Flüssigkeit auf und gart fertig.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Wenn der Reis etwas abgekühlt ist, den Essig dazugießen, in dem vorher Zucker und Salz nach Geschmack aufgelöst wurden. Umrühren und den Reis vollständig abkühlen lassen. Essig mit 6 % Säure nehmen; hat man 9 %igen, ihn etwas mit Wasser verdünnen. Natürlich eignet sich auch Reisessig wie für gewöhnliche Rolls. Zum Umrechnen der Essigmenge kann man einen speziellen Rechner nutzen, den Link dazu finden Sie im Abschnitt „Zutaten“ in der Zeile „Essig“.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    In den vollständig abgekühlten Reis die trockenen Noriblätter zerbröseln. Ich habe sie mit einer Küchenschere geschnitten. Dann den Reis mit der Alge vermengen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Den größten Teil des Fisches in kleine Würfel schneiden. Einige ordentliche, dünne, lange Streifen beiseitelegen – daraus werden Röschen zur Dekoration geformt. Man kann auch ganz auf Garnelen oder Surimi-Sticks ausweichen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Von der Gurke die Enden abschneiden und die Gurke ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Ist die Schale nicht dick, unbeschädigt und nicht bitter, muss man sie nicht abschneiden.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Diesen Salat stellt man am besten in einem Servierring zusammen – so sieht er effektvoller aus. Den Ring auf einen flachen Teller setzen. Meiner hat ø 12 cm. Als erste Schicht die Hälfte des Reises einlegen und unbedingt mit einem Stampfer oder Löffel festdrücken – so sieht der Salat am Ende ordentlicher aus. Den Reis mit etwas Frischkäse bestreichen.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Dann eine Schicht Lachs darauflegen, ebenfalls festdrücken und mit Käse bestreichen.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Die nächste Schicht – frische Gurke und wieder Käse.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Auf die Gurke die restliche Hälfte des Reises geben, festdrücken und mit Käse bestreichen. Ich empfehle, den Salat dann für zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank zu stellen, damit die Schichten durchziehen und zusammenhalten – so lässt sich der Salat leichter schneiden. Wie man Lebensmittel im Kühlschrank richtig aufbewahrt, lesen Sie im Artikel unter diesem Schritt.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Erst kurz vor dem Servieren die letzte Schicht Avocado auflegen, da sie nach längerem Stehen die Farbe verändert. Die Avocado waschen, halbieren, Kern und Schale entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und mit Zitronensaft beträufeln – so wird die Avocado nicht so schnell braun.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Avocado als oberste Schicht auflegen. Den Ring vorsichtig abnehmen. Die Fischstreifen zu Röschen drehen und die Oberfläche des Salats damit garnieren.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Den geschichteten Sushi-Salat „Philadelphia“ sofort servieren. Den fertigen Salat abgedeckt im Kühlschrank höchstens 12–14 Stunden aufbewahren. Der Reis verliert mit der Zeit Geschmack und Elastizität. Am besten stellt man das Gericht 2–3 Stunden vor dem Servieren zusammen. Guten Appetit!

Ähnliche Rezepte

Verwandte und weitere Kategorien: