Lagman aus Schweinefleisch mit Kartoffeln und Nudeln

Außergewöhnlich lecker, sättigend und heiß – für die ganze Familie! Lagman aus Schweinefleisch mit Kartoffeln und Nudeln wird kräftig, saftig und sehr aromatisch! Man kann ihn als würzige Fleischsoße oder als dicke Suppe zubereiten. Besonders lecker wird er mit hausgemachten Nudeln.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 29 % 4 g
Fett 36 % 5 g
Kohlenhydrate 36 % 5 g
84 kcal
GI: 26 / 26 / 48

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie kocht man Lagman aus Schweinefleisch mit Kartoffeln und Nudeln? Die benötigten Zutaten vorbereiten. Für die Suppe kann man jedes Stück vom Schwein nehmen, bei mir ist es ein Stück Keule. Ebenso kann man das Schweinefleisch nach Belieben durch jedes andere Fleisch ersetzen. Unbedingt gefiltertes Wasser nehmen. Leitungswasser kann einen unangenehmen Beigeschmack geben. Frisches Saisongemüse ist ideal. Nudeln aus Hartweizen nehmen, man kann sie durch Spaghetti ersetzen. Noch besser sind hausgemachte Lagman-Nudeln.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zuerst das Stück Fleisch unter fließendem Wasser abspülen. Mit Küchenpapier trocken tupfen, alle Häutchen abschneiden und in mittelgroße Stücke schneiden.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die Zwiebel schälen, abspülen und in kleine Würfel schneiden. Damit die Augen beim Schneiden nicht brennen, die Schnittflächen der Zwiebel und das Messer unter fließendem Wasser abspülen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Die Karotte mit einer Bürste gründlich waschen und mit einem Messer oder Sparschäler schälen. Die Karotte der Länge nach vierteln und dann in mittelgroße Stücke schneiden. Ich habe ein Wellenschneidemesser verwendet.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Paprika waschen und von Stiel und Kernen befreien. Der Länge nach in Streifen und dann in Quadrate schneiden. Die Paprika kann jede Farbe haben, rote bringt aber mehr Farbe in die Suppe. Ich habe grüne und rote genommen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und in beliebige Stücke schneiden, für mehr Harmonie am besten so groß wie das übrige Gemüse. Wer die Tomatenhaut nicht mag, schneidet die Tomaten kreuzweise ein und überbrüht sie mit kochendem Wasser. Die Haut lässt sich dann leicht abziehen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Kartoffeln mit einer Bürste gründlich waschen, schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Oder nach Geschmack in größere Stücke schneiden. Ich habe sie mit dem Wellenschneidemesser geschnitten.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Kräuter unter fließendem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und fein hacken. Man kann beliebige Kräuter nach Geschmack nehmen: Dill, Petersilie, Koriander, Sellerie oder Basilikum.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Eine tiefe Pfanne nehmen und Boden und Rand mit geruchsneutralem Pflanzenöl einfetten. Zwiebel, Karotte und Paprika hineingeben. Bei mittlerer Hitze etwa 5–7 Minuten braten, bis das Gemüse weich ist.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Das Gemüse zur Seite schieben. Das geschnittene Fleisch in die Pfanne geben und leicht braun anbraten. Dann Fleisch und Gemüse vermischen und nach Geschmack salzen und pfeffern.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die Tomaten in die Pfanne geben, umrühren und weitere etwa 5 Minuten schmoren.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Tomatenmark und 250 ml heißes Wasser zum gebratenen Gemüse und Fleisch geben. Kaltes Wasser ist nicht zu empfehlen, es senkt die Gesamttemperatur und das Gericht braucht länger. Von der Menge des Tomatenmarks hängt die Intensität der Soße ab. Das Tomatenmark kann man durch Tomatensoße oder Ketchup ersetzen. Die Soße 30 Minuten bei schwacher Hitze schmoren.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Den Inhalt der Pfanne in einen Topf geben, die Kartoffeln hinzufügen und umrühren.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Gefiltertes Wasser in den Topf gießen und die gewünschte Dicke einstellen. Ich habe einen Liter Wasser hinzugefügt und eine ziemlich dicke Suppe erhalten. Mit weniger Wasser erhält man eine dickere Soße. Das Gericht zum Kochen bringen und weitere 30 Minuten bei schwacher Hitze schmoren. Den Topf dabei mit dem Deckel nicht ganz verschließen, damit der Dampf entweichen kann.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    In der Zwischenzeit die Nudeln für den Lagman kochen. Dafür in einen separaten Topf 2 Liter gefiltertes Wasser gießen und einen Esslöffel Sonnenblumenöl hinzufügen. So kleben die Nudeln nicht zusammen. Das Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Nudeln ins kochende Wasser geben und etwa 5 Minuten halbgar kochen. An der Weichheit der Nudeln orientieren. Sie sollten nicht hart, aber auch nicht ganz weich sein. Die Nudeln in ein Sieb abgießen.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Zum Servieren die Nudeln in einen tiefen Teller geben und mit der Soße mit Gemüse und Fleisch übergießen. Sind die Nudeln abgekühlt, sie mit kochendem Wasser überbrühen. Obenauf reichlich mit aromatischen Kräutern bestreuen und servieren. Guten Appetit!

  • Unverzichtbarer Bestandteil des klassischen Lagman sind die traditionellen Nudeln. Fleisch und Gemüse kann man dagegen nach Geschmack austauschen. Als Fleisch verwendet man Lamm-, Rind- oder Pferdefleisch. In der europäischen Küche kocht man Lagman ebenso mit Schweinefleisch, Hähnchen und Pute.
  • Auch das Gemüse kann je nach Saison und Geschmack ganz verschieden sein: Daikon, Rettich, Auberginen, Sellerie. Das beste Rezept für hausgemachte Lagman-Nudeln finden Sie hier.
  • Wichtig! Unabhängig davon, ob die Wassermenge für die Suppe im Rezept angegeben ist oder nicht, orientiert man sich am besten an den eigenen Vorlieben (ob man die Suppe dick oder eher dünn mag) sowie an der Größe des eigenen Topfes und den verwendeten Zutaten. Denken Sie daran, dass der Autor seine eigene Vorstellung von der Menge an Fleisch, Kartoffeln, Getreide und anderen Zutaten in der Suppe hat, die sich von Ihrer unterscheiden kann. In der Praxis bedeutet das: Wenn Sie zum ersten Mal kochen, sollten Sie nicht gleich einen ganzen Topf kochen. Kochen Sie die Suppe zum Probieren – für ein bis zwei Personen. Dafür die Menge aller Zutaten laut Rezept auf 1–2 Portionen reduzieren und die Wassermenge so berechnen: von einem Glas pro Portion, wenn die Suppe sehr dick werden soll, bis zu 1,5–2 Gläsern, wenn sie dünner sein soll. Bedenken Sie, dass ein Teil der Flüssigkeit beim Kochen verdampft. Nach dem Probieren einer kleinen Portion können Sie sowohl die Flüssigkeitsmenge als auch die Verhältnisse der Zutaten nach Ihrem Geschmack anpassen. Später können Sie, wie die meisten erfahrenen Hausfrauen, das Wasser für die Suppe und die Zutaten „nach Augenmaß“ zugeben.
  • Zum Kochen am besten geschmacksneutrales gefiltertes Wasser oder Wasser aus der Flasche verwenden. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen, typischen Beigeschmack geben kann.
  • Jedes Öl ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur gesund – dem Rauchpunkt, bei dem das Öl zu verbrennen beginnt und sich darin giftige Stoffe bilden, darunter Karzinogene. Wie man die Brattemperatur bestimmt und das beste Öl zum Braten wählt und welches man besser gar nicht verwendet, lesen Sie hier.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Schweinefleisch - 259  kcal/100 g
  • Wildschweinkeule - 113  kcal/100 g
  • Schweinekotelett mit Knochen - 170  kcal/100 g
  • Schweinefleisch, fett - 333  kcal/100 g
  • Schweinefleisch, durchwachsen - 357  kcal/100 g
  • Schweinebraten, mager - 184  kcal/100 g
  • Schweineschulter - 236  kcal/100 g
  • Schweineschnitzel - 352  kcal/100 g
  • Nudeln - 135  kcal/100 g
  • Paprika - 27  kcal/100 g
  • Zwiebeln - 41  kcal/100 g
  • Karotten - 33  kcal/100 g
  • Karotten, gekocht - 25  kcal/100 g
  • Getrocknete Karotten - 275  kcal/100 g
  • Tomaten - 23  kcal/100 g
  • Kartoffeln - 80  kcal/100 g
  • Salzkartoffeln - 82  kcal/100 g
  • Pellkartoffeln - 74  kcal/100 g
  • Kartoffelpüree - 380  kcal/100 g
  • Ofenkartoffeln - 70  kcal/100 g
  • Bratkartoffeln - 192  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Tomatenmark - 82  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255  kcal/100 g
  • Kräuter - 41  kcal/100 g
  • Suppengrün, tiefgefroren, abgepackt - 41  kcal/100 g

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