Borschtsch mit Kalbfleisch

Leuchtend, appetitlich, wahnsinnig lecker! Einfach köstlich! Borschtsch mit Kalbfleisch wird ohne Anbraten des Gemüses in der zweiten Brühe gekocht – das ist nicht nur lecker, sondern auch gesund! Leicht, aber sättigend, wird er das beste Mittagessen für die ganze Familie. Am zweiten Tag schmeckt der Borschtsch sogar noch besser!

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 29 % 2 g
Fett 29 % 2 g
Kohlenhydrate 43 % 3 g
35 kcal
GI: 33 / 33 / 33

Zubereitung Schritt für Schritt

Zubereitungszeit: 2 Std.
  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie kocht man Borschtsch mit Kalbfleisch? Die benötigten Zutaten vorbereiten. Für die Brühe kann man nicht nur Kalbfleisch, sondern auch jede andere Fleischsorte verwenden. Bedenken Sie, dass sich die Garzeit in diesem Fall ändert. Die Gemüseanteile können Sie nach eigenem Ermessen ändern. Wenn Sie Zwiebeln in Gerichten mögen, kann man sie schneiden und zusammen mit dem übrigen Gemüse hinzufügen. Gefiltertes oder abgefülltes Wasser nehmen, Leitungswasser kann den Geschmack des Gerichts verderben.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Das Fleisch nimmt man am besten frisch. Ist es gefroren, muss es behutsam im unteren Fach des Kühlschranks aufgetaut werden. Über alle Feinheiten des richtigen Auftauens lesen Sie in einem eigenen Artikel, der Link steht am Ende des Rezepts. Das Kalbfleisch abspülen, von Häuten befreien und in mittelgroße Stücke schneiden. Welches Teil vom Kalb eignet sich am besten für Borschtsch? Hervorragend passt das Fleisch aus der Kalbskeule. Für eine kräftigere Brühe Fleisch mit Knochen nehmen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Wasser in einen Topf gießen, aufkochen und die Fleischstücke hineingeben. 10 Minuten kochen und die erste Brühe abgießen. Diesen Schritt können Sie nach Belieben auslassen. Den Topf waschen, die Brühe hineinsieben und das Fleisch, eine geschälte Zwiebel, ein Stück Karotte und das Lorbeerblatt hineingeben, salzen. Die Brühe etwa eine Stunde bei schwacher Hitze kochen und dabei den Schaum abschöpfen. Die genaue Zeit hängt von der Qualität des Fleisches ab. Tipps zur Wahl des Topfes lesen Sie im Artikel nach der Rezeptbeschreibung.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Während die Brühe kocht, die Rote Bete vorbereiten. Wir backen sie im Ofen, man kann sie aber auch auf dem Herd oder in der Mikrowelle garen. Meiner Meinung nach bewahrt das Backen im Ofen am meisten Geschmack und Farbe. Die Rote Bete unter fließendem Wasser gründlich mit einer Bürste waschen und fest in Alufolie wickeln. Bei 200 Grad etwa eine Stunde backen. Die Garprobe mit einem scharfen Messer machen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die Karotte unter fließendem Wasser waschen, mit einem Messer oder Sparschäler schälen und noch einmal abspülen. Die Karotte grob reiben. Nach Belieben kann man sie auch in Stifte schneiden.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen und den Kohl in Wasser abspülen. Den Kohl in feine Streifen schneiden. Man kann ihn auch anders schneiden. Das Gemüse am besten etwa gleich groß zerkleinern, so sieht es im Gericht harmonischer aus.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Die Kartoffeln waschen, mit einem Messer oder Sparschäler schälen und noch einmal abspülen. Die Knollen in kleine Stifte schneiden. Bis zur Verwendung die Kartoffeln in kaltem Wasser aufbewahren, damit sie nicht braun werden.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Knoblauchzehe schälen, in Wasser abspülen und mit einem scharfen Messer fein hacken. Nach Geschmack können Sie mehr Knoblauch hinzufügen oder ganz darauf verzichten.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Die fertige Rote Bete aus der Folie wickeln, etwas abkühlen lassen und schälen. In Scheiben und dann in Stifte schneiden. Man kann sie auch grob reiben.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Sobald das Fleisch weich ist, Zwiebel, Karotte und Lorbeerblatt aus der Brühe nehmen. Sie haben ihre Säfte abgegeben und werden nicht mehr gebraucht. Kartoffeln, Karotte und Kohl in die Brühe geben. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und etwa 15 Minuten kochen. Sich dabei nach der Garstufe der Kartoffeln richten. Ist der Kohl jung, ihn etwas später hinzufügen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Die vorbereitete Rote Bete, Tomatenmark und Knoblauch in die Brühe geben. In diesem Schritt kann man seine Lieblingsgewürze hinzufügen und salzen. Den Borschtsch weitere 10–15 Minuten kochen. Dann den Topf mit einem Deckel abdecken und den Borschtsch 15 Minuten ziehen lassen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Den Borschtsch heiß mit frischen Kräutern und saurer Sahne servieren. Guten Appetit!

gut zu wissen

Wie man den idealen Topf für Suppe, Brei oder zum Einlegen von Gurken auswählt, lesen Sie im Artikel über Töpfe.

Wichtig! Unabhängig davon, ob im Rezept eine Wassermenge für die Suppe angegeben ist, richtet man sich am besten nach den eigenen Vorlieben (ob man die Suppe dicker oder dünner mag) sowie nach der Größe des eigenen Topfes und den verwendeten Zutaten. Vergessen Sie nicht, dass der Autor seine eigene Vorstellung von der Menge an Fleisch, Kartoffeln, Getreide und anderen Zutaten in der Suppe hat, die von Ihrer abweichen kann. In der Praxis heißt das: Wenn Sie zum ersten Mal kochen, sollten Sie nicht gleich einen ganzen Topf kochen. Bereiten Sie eine Probesuppe für ein bis zwei Personen zu. Dazu die Menge aller Zutaten laut Rezept auf 1–2 Portionen reduzieren und die Wassermenge so berechnen: ab einem Glas pro Portion, wenn die Suppe sehr dick werden soll, bis 1,5–2 Gläser, wenn sie dünner sein soll. Bedenken Sie, dass ein Teil der Flüssigkeit beim Kochen verdampft. Nachdem Sie eine kleine Portion probiert haben, können Sie sowohl die Flüssigkeitsmenge als auch die Verhältnisse der Zutaten nach Geschmack anpassen. Später können Sie, wie die meisten erfahrenen Hausfrauen, Wasser und Zutaten für die Suppe „nach Augenmaß“ zugeben.

Wichtig! Sorte, Größe und Qualität der Kartoffeln beeinflussen unmittelbar sowohl die Garzeit als auch Geschmack und Aussehen des Gerichts. Zum Backen oder für Püree braucht man zum Beispiel Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt, zum Braten solche mit niedrigem. Nimmt man zum Backen ungeeignete Kartoffeln mit niedrigem Stärkegehalt, können sie selbst nach langem Backen roh bleiben, während stärkereiche Kartoffeln beim Braten sicher zerfallen und unansehnlich werden.

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