Hefebrötchen-Röschen mit Konfitüre
Wahnsinnig lecker, zart, aus süßem Teig! Hefebrötchen-Röschen mit Konfitüre sind ein aufwendiges Dessert, aber es lohnt sich. Der weiche Hefeteig wird luftig und flaumig. Da man verschiedene Konfitüren verwenden kann, bekommt man jedes Mal Brötchen mit einem anderen Geschmack.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie backt man Hefebrötchen-Röschen mit Konfitüre? Die nötigen Zutaten vorbereiten. Die Konfitüre für diese Brötchen muss sehr dick sein, sonst gelingen keine schönen „Röschen“. Ich habe die Konfitüre durch mit Zucker vermischte schwarze Johannisbeeren ersetzt (150 g Zucker und 300 g Beeren). Den Vanillezucker kann man durch eine Messerspitze Vanillin ersetzen. Statt frischer Hefe kann man 4,5 Teelöffel Trockenhefe nehmen.
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Schritt 2
In einer tiefen Schüssel die Hefe mit einem Drittel des Zuckers vermengen und gut zerdrücken. Die auf 40 Grad erwärmte Milch in die Schüssel gießen. 10 Minuten stehen lassen, bis sich eine „Haube“ bildet. Wenn Sie kein Küchenthermometer haben, kann man die Temperatur so messen: den kleinen Finger in die erwärmte Milch tauchen – sie soll angenehm warm sein, nicht brennend heiß. Ist die Temperatur höher, kann die Hefe absterben, ist sie niedriger, wird sie nicht aktiv.
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Schritt 3
In eine separate Schüssel das Mehl sieben. Das ist nötig, damit die Brötchen zarter und lockerer werden. Salz, Vanillezucker (oder Vanillin) und den restlichen weißen Zucker zum Mehl geben. Alles gut vermischen.
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Schritt 4
Die Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Das Ei zum Mehl geben, die geschmolzene Butter hineingießen und verrühren.
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Schritt 5
Die Milch-Hefe-Mischung in die Schüssel mit dem Mehl gießen und mit einer Gabel oder einem Löffel den Teig zu kneten beginnen.
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Schritt 6
Dann den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und etwa 5 Minuten elastisch kneten. Beachten Sie, dass mehr Mehl nötig sein kann. Orientieren Sie sich an der Konsistenz des Teigs: Er soll leicht klebrig, elastisch und weich sein.
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Schritt 7
Eine saubere Schüssel mit Öl einfetten, den fertigen Teig hineinlegen, mit einem Tuch abdecken und anderthalb Stunden gehen lassen. Die Schüssel an einen warmen, zugfreien Ort stellen.
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Schritt 8
Nach anderthalb Stunden hat sich der Teig verdoppelt.
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Schritt 9
Den aufgegangenen Teig leicht zusammendrücken und in 10 gleiche Stücke teilen, zu Kugeln rollen, auf ein Brett legen, mit einem Tuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
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Schritt 10
Jetzt kann man mit dem Formen der Brötchen beginnen. Eine Teigkugel nehmen, auf der Arbeitsfläche zu einem Fladen drücken und dann mit dem Nudelholz zu einem Kreis ausrollen. Den Teig von der Mitte zum Rand ausrollen. In den Kreis Einschnitte machen, wie auf dem Foto.
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Schritt 11
In die Mitte des Kreises dicke Konfitüre oder Beeren wie bei mir legen. Es soll ein kleines Häufchen entstehen.
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Schritt 12
Jetzt mit dem Formen des Röschens beginnen. Das erste „Blütenblatt“ nehmen und damit das Häufchen Konfitüre oder Beeren umhüllen.
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Schritt 13
Jetzt das zweite „Blütenblatt“ umschlagen und dabei auf das vorherige legen. Die spitzen Enden des „Blütenblatts“ an die Basis des Röschens kleben.
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Schritt 14
Dasselbe mit dem dritten „Blütenblatt“ machen.
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Schritt 15
Das Formen des Röschens abschließen. Das künftige Brötchen auf eine Silikonmatte oder ein mit Öl gefettetes Backpapier legen. Aus allen Teigstücken Röschen formen. Die Brötchen mit einem Tuch abdecken und 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad einschalten.
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Schritt 16
Wenn die Brötchen größer geworden sind, die Oberseiten mit verquirltem Ei bestreichen und etwa 25 Minuten backen. Für eine knusprigere Kruste ein flaches Gefäß mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen.
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Schritt 17
Die Brötchen mit Puderzucker bestreuen und zum Tee servieren. Guten Appetit!
gut zu wissen
Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf scheinbar sauberer Schale können schädliche Bakterien sein. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
Wichtig: Wie man Trockenhefe richtig durch Frischhefe ersetzt, in welcher Flüssigkeit man sie am besten auflöst, warum man aktive Hefe von Instanthefe unterscheiden können muss und weitere nützliche Tipps lesen Sie im Artikel über Hefe.
Seien Sie darauf gefasst, dass Sie mehr oder weniger Mehl brauchen als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
Es ist wichtig, das Mehl zu sieben, um es mit Sauerstoff anzureichern. Dann wird das Gebäck luftig und geht beim Backen gut auf.
Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Damit der Backofen rechtzeitig die nötige Temperatur erreicht, schalten Sie ihn vorher ein (etwa 10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).