Schaumtorte mit Konfitüre

So lecker – und zubereiten kann man sie aus dem, was gerade da ist! Die Schaumtorte mit Konfitüre ist praktisch das günstigste Rezept überhaupt und schmückt trotzdem jede Festtafel; sie passt aber auch zu einer gemütlichen Teestunde zu Hause.

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 8 % 4 g
Fett 19 % 10 g
Kohlenhydrate 74 % 39 g
267 kcal
GI: 3 / 0 / 97

Zubereitung Schritt für Schritt

Zubereitungszeit: 9 Std.
  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Schaumtorte mit Konfitüre? Für diese Torte habe ich Birnenkonfitüre verwendet, man kann aber auch Kirsch-, Aprikosen-, Johannisbeer- oder jede andere Konfitüre nehmen. Und Natron ist unbedingt nötig, Backpulver eignet sich nicht. Die übrigen Zutaten sind leicht erhältlich: saure Sahne, Eier, Zucker und Mehl.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zuerst die Konfitüre durch ein Sieb trennen. Der Sirup kommt in den Teig, die Beeren dienen zur Dekoration. Wir brauchen ein Glas Sirup.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    2 Eier in eine große Schüssel aufschlagen, den Zucker hinzufügen und mit dem Mixer schlagen.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Unter ständigem Schlagen den Sirup hinzufügen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Natron und saure Sahne zur Masse geben. Mit dem Mixer schlagen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Das Natron muss mit der Säure reagieren. Die Masse soll schaumig werden.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Danach das Mehl hinzufügen. Mit dem Mixer verrühren. Mehr über Mehl und seine Eigenschaften erfahren Sie im Artikel am Ende des Rezepts. Bedenken Sie, dass die Backzeit je nach Backofen abweichen kann. Über Backformen und die Besonderheiten von Backöfen lesen Sie in den Artikeln, die Links stehen unter dem Rezept.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Eine Backform mit hohem Rand mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen. In meinem Fall übernimmt Grieß die Rolle des Paniermehls.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Den Teig in die Form gießen und in den Ofen schieben. Damit der Boden durchbackt und nicht verbrennt, muss man die Temperatur einhalten. Ich habe ihn in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geschoben und nach 10 Minuten die Temperatur auf 180 Grad reduziert. Der Boden hat etwa 50 Minuten gebacken. Die Garprobe habe ich mit einem Holzstäbchen gemacht. Bedenken Sie, dass die Backzeit je nach Backofen abweichen kann. Über die Besonderheiten von Backöfen lesen Sie im Artikel, der Link steht unter dem Rezept.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Den Boden herausnehmen und abkühlen lassen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Während der Biskuit abkühlt, die Creme zubereiten. Für die Creme braucht man hausgemachte, fette saure Sahne. Wer keine hat, kann gekaufte nehmen, muss sie aber vorher mithilfe eines Leinenbeutels und eines Siebs „abtropfen“ lassen. Über Nacht im Kühlschrank lassen, dann läuft das ganze Wasser ab. Diese saure Sahne kann man für die Creme verwenden. Außer saurer Sahne braucht man Puderzucker.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Saure Sahne und Puderzucker mit dem Mixer aufschlagen – so erhält man eine zarte Creme.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Den abgekühlten Biskuit waagerecht halbieren.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    So erhält man 2 Tortenböden.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Den unteren Boden mit Creme bestreichen.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Die Beeren aus der Konfitüre darauf verteilen.

  17. Schritt 17

    Schritt 17

    Die Creme mit den Beeren mit dem zweiten Boden bedecken. Die Torte mit der restlichen Creme bestreichen.

  18. Schritt 18

    Schritt 18

    Nicht vergessen, auch die Seiten zu bestreichen. Die Torte mit Beeren verzieren und in den Kühlschrank stellen.

  19. Schritt 19

    Schritt 19

    Bei mir stand die Torte 6 Stunden im Kühlschrank. Diese Zeit hat völlig gereicht, damit sie die Creme aufnimmt.

  20. Schritt 20

    Schritt 20

    Die Torte ist sehr lecker, und wir haben mit Genuss Tee dazu getrunken.

gut zu wissen

Bedenken Sie, dass alle Backöfen unterschiedlich sind. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen zu den Besonderheiten von Backöfen!

Damit der Backofen rechtzeitig die nötige Temperatur erreicht, ihn vorher einschalten (etwa 10–20 Minuten vor Beginn der Zubereitung).

Wichtig! Hitzebeständige Formen für den Backofen gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien: Die einen halten lange die Wärme, die anderen vertragen hohe Temperaturen gut, die dritten sind pflegeleicht. Warum ein Kuchen in einer Silikonform schwerer durchbackt, warum Aufläufe in einer Glasform ideal gelingen sowie weitere interessante und nützliche Informationen lesen Sie im Artikel über Back- und Auflaufformen.

Alles über Eier: wie man sie auswählt und kocht, worin sich Eier verschiedener Größenklassen unterscheiden, und nützliche Tipps zum Thema lesen Sie in diesem Artikel.

Rechnen Sie damit, dass mehr oder weniger Mehl nötig sein kann als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!

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