Entensülze

Leckere, nicht fette Sülze aus Geflügel! Schnell ausprobieren! Entensülze kann man an Wochentagen und auf der Festtafel servieren. Besonders gefragt ist das Gericht an den Winterfeiertagen – Neujahr und Weihnachten. Sülze serviert man mit scharfen Soßen, Meerrettich und Senf. Damit die Brühe kräftig, vitaminreich und aromatisch wird, gibt man Gemüse hinein: Karotten und Zwiebeln. Das Gemüse wird nicht zerkleinert, sondern im Ganzen in die Brühe gegeben. Nach dem Kochen nimmt man es heraus und wirft es weg. Das Geheimnis einer hellen, klaren Brühe ist einfach: Man darf sie nicht stark kochen lassen. Die Brühe soll bei schwacher Hitze köcheln.

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Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 30 % 15 g
Fett 66 % 33 g
Kohlenhydrate 4 % 2 g
359 kcal
GI: 81 / 19 / 0

Sülze zuzubereiten ist nicht schwer. Man muss die Zutaten vorbereiten und loslegen. Eine Hausente braucht länger als gewöhnlich. Die Garheit lässt sich leicht prüfen: Das Fleisch soll sich leicht von den Knochen lösen. Die Gelatine nach der Anleitung auf der Packung zubereiten. Sofortgelatine wird gewöhnlich in einem Glas heißer Brühe aufgelöst und dann in den Topf gegossen, aber auf keinen Fall gekocht. Gewöhnliche Gelatine in Granulat wird mit einem Glas kaltem Wasser oder Brühe übergossen und 5–10 Minuten zum Quellen stehen gelassen. Erst danach gibt man die gequollene Gelatine in den Topf mit der Brühe.

Zubereitung Schritt für Schritt

Zubereitungszeit: 10 Std.
  1. Schritt 1

    Die Ente waschen, ausnehmen und in Teile zerlegen. Die Entenstücke in einen großen Topf legen. Mit so viel kaltem Wasser übergießen, dass es das Fleisch reichlich bedeckt.

  2. Schritt 2

    Den Topf auf den Herd stellen. Nicht mit dem Deckel verschließen. Wenn die Brühe kocht, den Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen, die Hitze reduzieren und eine halbe Stunde kochen.

  3. Schritt 3

    Inzwischen Karotte und Zwiebel schälen. Unter fließendem Wasser waschen. Nach Ablauf der angegebenen Zeit das Gemüse in den Topf geben. Die Brühe nach Geschmack salzen. Weiterkochen, bis das Fleisch gar ist, noch etwa anderthalb Stunden.

  4. Schritt 4

    Das gare Fleisch aus der Brühe nehmen und in eine Schüssel legen. Gemahlenen schwarzen Pfeffer und Lorbeerblatt in die Brühe geben. Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken. Den Knoblauch in die Brühe geben.

  5. Schritt 5

    Die Brühe fünf Minuten kochen, dann den Herd ausschalten. Die Brühe durch ein feines Sieb abseihen, vorher aber das Gemüse herausnehmen – es wird nicht mehr gebraucht.

  6. Schritt 6

    Die Gelatine in die abgeseihte, noch heiße Brühe geben. Rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Wenn sich Klümpchen gebildet haben, kann man noch einmal abseihen.

  7. Schritt 7

    Das abgekühlte Fleisch mit den Händen in dünne Fasern zerteilen. In Förmchen verteilen. Man kann tiefe Schälchen nehmen oder eine große Form verwenden, das ist nach Wunsch.

  8. Schritt 8

    Das Fleisch mit der Brühe übergießen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen und danach 4–6 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Sülze vollständig fest ist.

  9. Schritt 9

    Wenn die Sülze in einem Gefäß gegossen wurde, schneidet man sie in Portionsstücke und serviert sie. Wenn in Förmchen, muss man die Sülze herauslösen. Dazu den Boden des Förmchens in ein Gefäß mit heißem Wasser tauchen und dann auf eine flache Platte stürzen. Die Sülze schmilzt am Boden leicht an und löst sich schnell aus der Form. Guten Appetit!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Ente, Klasse I - 405  kcal/100 g
  • Ente, Klasse II - 287  kcal/100 g
  • Ente, gebraten - 401  kcal/100 g
  • Zwiebeln - 41  kcal/100 g
  • Karotten - 33  kcal/100 g
  • Karotten, gekocht - 25  kcal/100 g
  • Getrocknete Karotten - 275  kcal/100 g
  • Knoblauch - 143  kcal/100 g
  • Lorbeerblatt - 313  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255  kcal/100 g
  • Gelatine - 355  kcal/100 g

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