Japanische Korokke
Leckere Kartoffelkroketten mit Fleischfüllung! Korokke sind in Japan sehr beliebt. Man legt sie oft in eine Bento-Box oder serviert sie zu japanischem Curry. Mit der Zeit wurde das Gericht zu einem bekannten Fast Food, das mit verschiedenen Soßen gereicht wird: Tonkatsu, Sriracha, Worcestersoße, Ketchup und anderen.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Alle Zutaten vorbereiten. Mittelgroße Kartoffeln nehmen. Statt Mu-Err-Pilzen können auch Shiitake oder Champignons verwendet werden. Getrocknete Pilze über Nacht in Wasser einweichen, am Morgen die Flüssigkeit abgießen und die Pilze abspülen. Statt Schweinehackfleisch kann man Rinder- oder Hähnchenhackfleisch nehmen. Eier der Größe L verwenden. Das spezielle japanische Paniermehl Panko kann durch gewöhnliche Semmelbrösel ersetzt werden.
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Schritt 2
Die Kartoffeln schälen und in leicht gesalzenem Wasser gar kochen. Damit die Kartoffeln schneller garen, sie in mehrere Stücke schneiden. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen, im Topf darf keine Flüssigkeit zurückbleiben.
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Schritt 3
Den Topf mit den Kartoffeln wieder auf den Herd stellen und das restliche Wasser bei schwächster Hitze verdampfen lassen, die Kartoffeln dabei aber nicht anbrennen lassen. Anschließend die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zu Püree zerdrücken. Anders als bei Kartoffelpüree dürfen für dieses Gericht kleine Kartoffelstückchen bleiben. Den Topf mit einem Deckel verschließen und beiseitestellen.
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Schritt 4
Die Zwiebel schälen, unter fließendem Wasser abspülen und würfeln. Die Zwiebel kann auch im Mixer zerkleinert werden, grob schneiden sollte man sie aber nicht. Die Karotte schälen und grob reiben. Die eingeweichten getrockneten Pilze ebenfalls fein schneiden.
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Schritt 5
Pflanzenöl in eine Pfanne gießen und erhitzen, dann die zerkleinerte Zwiebel im heißen Öl anbraten. Danach die geriebene Karotte und die geschnittenen Mu-Err-Pilze zugeben und das Gemüse weiter schmoren, bis es weich ist.
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Schritt 6
Das Hackfleisch zum angebratenen Gemüse geben und unter Zerdrücken der Klümpchen braten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Danach den Herd auf höchste Stufe stellen und das Hackfleisch 1–2 Minuten unter ständigem Rühren braten. Während des Bratens die Fleischfüllung salzen und pfeffern.
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Schritt 7
Die Fleischfüllung in den Topf mit den zerdrückten Kartoffeln geben, ein Hühnerei hineinschlagen und sehr gut vermengen, damit sich alle Zutaten gleichmäßig verteilen. Die Masse nun abkühlen lassen, damit man sich beim Formen der Korokke nicht die Hände verbrennt.
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Schritt 8
In einer kleinen Schüssel ein Hühnerei verquirlen, die Sojasoße zugießen und mit dem Schneebesen leicht verschlagen. Wenn keine Sojasoße im Haus ist, kann sie durch kaltes Wasser oder Milch ersetzt werden, die Eimasse dann leicht salzen. Das Mehl auf einen separaten Teller sieben, so lassen sich unnötige Beimengungen und Krümel entfernen, die darin enthalten sein können. Das Panko-Paniermehl auf einen weiteren Teller schütten. Mit diesen vorbereiteten Zutaten lassen sich die Korokke schnell panieren.
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Schritt 9
Wenn die Kartoffel-Fleisch-Gemüse-Masse nur noch warm ist, daraus Bratlinge in beliebiger Form formen: oval, rund oder als Kugeln.
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Schritt 10
Die geformten Bratlinge zuerst in Weizenmehl wälzen, dann in die Eimasse tauchen und schließlich im speziellen Panko-Paniermehl wälzen, dabei die Bratlinge vorsichtig in die Flocken drücken, damit sie vollständig mit Panade bedeckt sind.
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Schritt 11
Das Pflanzenöl in der Pfanne gut erhitzen. Das Öl muss sehr heiß sein, damit die Panade gut anzieht. Wenn das Öl heiß ist, die Korokke in die Pfanne legen und von beiden Seiten goldbraun braten. Danach die gebratenen Korokke auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Öl abtropft.
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Schritt 12
Die heißen Korokke als eigenständiges Gericht oder als Beilage servieren.
gut zu wissen
Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf scheinbar sauberer Schale können sich schädliche Bakterien befinden. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
Beim Zugeben von Sojasoße bedenken, dass sie recht salzig schmeckt. Die Salzmenge insgesamt reduzieren, sonst wird das Gericht womöglich versalzen.
Ob das Öl in der Pfanne heiß genug ist, lässt sich ganz einfach prüfen. Einen Holzspatel hineintauchen. Bilden sich um ihn herum Bläschen, kann man mit dem Braten beginnen.
- Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, da sich selbst auf scheinbar sauberer Schale schädliche Bakterien befinden können. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
- Beim Zugeben von Sojasoße zum Gericht bedenken, dass sie recht salzig schmeckt. Die Salzmenge insgesamt reduzieren, sonst wird das Gericht womöglich versalzen.
- Ob das Öl in der Pfanne heiß genug ist, lässt sich ganz einfach prüfen. Einen Holzspatel hineintauchen. Bilden sich um ihn herum Bläschen, kann man mit dem Braten beginnen.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Kartoffeln - 80 kcal/100 g
- Salzkartoffeln - 82 kcal/100 g
- Pellkartoffeln - 74 kcal/100 g
- Kartoffelpüree - 380 kcal/100 g
- Ofenkartoffeln - 70 kcal/100 g
- Bratkartoffeln - 192 kcal/100 g
- Zwiebel - 41 kcal/100 g
- Karotten - 33 kcal/100 g
- Karotten, gekocht - 25 kcal/100 g
- Getrocknete Karotten - 275 kcal/100 g
- Mu-Err-Pilze - 91 kcal/100 g
- Schweinehackfleisch - 263 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Eiweiß - 45 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Eipulver - 542 kcal/100 g
- Straußenei - 118 kcal/100 g
- Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Sojasoße - 51 kcal/100 g
- Mehl - 325 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364 kcal/100 g
- Griffiges Weizenmehl - 348 kcal/100 g
- Paniermehl - 347 kcal/100 g
